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Amsterdam - Der niederländische Fußballverband KNVB rät schwulen Fußballspielern in einem Werbespot zum Coming-Out. Der Verband veröffentlichte einen Spot, in dem ein Fußballer wie alle anderen an einem Spiel teilnimmt oder unter der Dusche steht - allerdings ist er dabei in einer hölzernen Toilette eingesperrt. Am Ende der 30-Sekunden-Reklame legt er sein "Gefängnis" ab und gesellt sich in Fußballerkluft zu seinen Kollegen zum Mannschaftsfoto.
"Warum kommst du nicht raus?", fragt der Spot danach: "Dein Team ist auf deiner Seite." Der Film endet mit der Einblendung des Logos des Verbandes und des Slogans: "Schwul? Es ist nichts Komisches dabei." Der KNVB will schwule Spieler mit dieser Kampagne ermutigen, ihre Identität nicht zu verstecken und stattdessen offen mit ihrer Sexualität umzugehen. (sid, 2.11.2012)
Scheidender Soziallandesrat gab Weisung aus - Bisher war dies nur in Wien, Tirol, Oberösterreich und der Steiermark möglich
Kabinett vertagte Diskussion über gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften
Bürgerinitiative will Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Verfassung verankern lassen
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
Am Freitag beginnt in Dublin die schwul-lesbische Fußball-EM - 32 Mannschaften mit rund 400 TeilnehmerInnen treten an
Betrifft rund 34.000 lesbische und schwule Lebenspartnerschaften
Außerdem bis zu drei Jahre für "Gotteslästerer" - KritikerInnen sprechen von "Schritt zurück ins Mittelalter"
Marco Schreuder und Lisa Rücker zu BundessprecherInnen der lesbisch-schwulen Teilorganisation gewählt - Schreuder: Eingetragene Partnerschaft reicht nicht aus
In Steuerfragen müssen eingetragenen Lebenspartnerschaften künftig mit Ehen gleichgestellt werden
18. Ausgabe der Parade am 15. Juni - Nach mehreren Jahren Pause wird der Umzug wieder "andersrum", also gegen die Fahrtrichtung, unterwegs sein
Gesetzesänderung nach EGMR-Urteil tritt bereits am 1. Juli in Kraft
Aktivist wirft Behörden "homophobe Rhetorik" vor
Rechtskomitee Lambda legt Beschwerde beim Menschenrechtsgerichtshof ein, nachdem VGH das Gesetz für rechtens erklärte
Eheschließungen und Zeigen von Zuneigung sollen verboten werden
Unter starkem Polizeischutz auf geheimer Alternativroute - Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" geplant
Empfehlung des NGO-Komitees an den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen wurde am Dienstag ausgesprochen
Die Parade war für Samstag geplant - Kommissionssprecher mahnt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit ein
Innenminister macht Rechtsextreme für Gewalt verantwortlich - Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen
Le Pen würdigt den Selbstmord als "zutiefst politische Geste" - Unterdessen feierten Tausende die Unterzeichnung bei einem Gratiskonzert
Ein Fünftel der Lesben und Schwulen wird im Job diskriminiert - Abhilfe schaffen könnten mehr Vorbilder, sagt Markus Knopp von Austrian Gay Professionals
Queere Szene fürchtet angesichts des Hassverbrechens in Greenwich Village einen Anstieg von homophober Gewalt
Gilt allerdings nur für jugendliche Mitglieder - Monatelanger Streit vorerst beendet
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Protestaktion gegen Gesetzesentwurf des Justizministeriums - Öffnung der Ehe gilt als unwahrscheinlich
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Es geht ja hier nicht zwingend um Bettgeschichten.
Ich weiss nicht, ob es Sie wirklich interessiert oder ob sie einfach etwas rummeckern wollen.
Als Hetero bemerkt man wohl gar nicht, wie oft im täglichen Leben man sich unbewusst outet.
- Kennt jemand ihrer ArbeitskollegInnen ihre Freundin oder Frau?
- Haben Sie Fragen Ihrer KollegInnen danach wahrheitsgemäss beantwortet, ohne geschlechtsneutrale Formulierungen?
- Sind sie ledig? (das muss man ja auch geschäftlich mal angeben)
- Nehmen Sie Bemerkungen Ihrer Kollegen zu gutaussehenden Frauen immer so entgegen, dass Ihre Beurteilung unbekannt bleibt?
- Haben Sie noch nie eine schöne Frau etwas länger angeschaut?
Gab's einmal ein "Nein", so haben Sie sich selbst schon geoutet.
Zumindest ein paar von ihnen und unter sich.
Oder glauben Sie etwa, dass Fußballer untereinander nicht darüber reden, wen sie alles flachgelegt haben und wie toll sie doch im Bett sind? Reden und witzeln über sowie angeben mit Bettgeschichten gibt es potenziell überall, wo Leute zusammenkommen.
Es wäre gut, wenn das in Österreich auch thematisiert würde. Gerade beim Fußball, weil dieser eine große Vorbildwirkung haben kann. Aber solange "schwul" ein Synonym für "schlecht" ist, das selbst Kinder verinnerlicht haben, die noch nicht einmal wissen, was das Wort bedeutet ( http://karinkoller.wordpress.com/2012/03/0... ules-brot/ ), sind die Erfolgsaussichten eher gering.
Oh ja, schwul! Schieben wir das doch gleich zu diestandard ab, da passt der ja echt suuuuper rein!
Da ist es mir um einiges lieber ich müsste eine Zeit lang suchen, was um ehrlich zu sein ein merkwürdiges Argument ist, da ich die ganze Zeitung lese und nicht nur diestandard, anstatt das man Artikel über (schwule) Männer in die Frauenabteilung abschiebt..
https://www.youtube.com/watch?v=RQ9_TKayu9s
auch da gehts um kein Häusl
@sid:
Sie sollten dringendst Ihre Augen untersuchen lassen. Das ist ein Schrank! Ein Kasten! (Gut, ich weiss ja nicht, was Sie alles zuhause in Ihrem Schrank machen.)
Das ganze soll übrigens eine Andeutung darauf sein:
www.homowiki.de/Schrank-
Und der drinnen ist eine Schrankschwester.
und trotzdem erzählst du sicher zehnmal am Tag, dass du heterosexuell bist.
Du hast Fotos von der Frau und den Kindern am Schreibtisch, Desktop und Geldbörserl, du erzählst vom Urlaub mit der Freundin oder welche netten Mädels du beim Fortgehen kennengelernt hast.
Du feierst deine Heterosexualität öffentlich bei Hochzeiten, du erzählst sogar der Kassiererin im Supermark, dass du den Kaffee kaufst, weil das die Lieblingsmarke deiner Frau ist. Du gehst händchenhaltend spazieren und verschickst zu Weihnachten Fotos von deiner Familie.
Du outest dich täglich mehrmals. Gönn es doch bitte Homosexuellen, es einmal im Leben zu tun.
Warum macht man noch immer so ein Theater um das "Outcoming"? Homosexuelle und Bisexuelle werden - zumindest bei uns- nicht mehr strafrechtlich verfolgt und haben- abgesehen von der Adoptionsfrage- die gleichen Rechte wie Hetero- oder Asexuelle (die soll es ja auch geben).
Mich interessiert ein Mensch, nicht seine sexuelle Neigung, und im täglichen Umgang habe ich kein Bedürfnis, etwas darüber zu erfahren. Bei engen Freunden, die z.B. "mit Begleitung" auf Einladungen erscheinen, erfährt man ohnehin, in welche Richtung sie tendieren.
menschen in meinem Umfeld.
Männer die ich kaum kenne erzählen mir vom:
1. Urlaub mit ihrer Freundin.
2. Das sie gestern mit ihrer Freundin essen waren.
3. Das ihre Freundin bei... arbeitet.
4. das ihre Freundin gesagt hat....
...
da könnt ich noch 1000 weitere beispiele anführen.
Meine heterosexuellen Arbeitskollegen und Bekannten outen sich mehrmals täglich !!
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