Feminismus zum Kuscheln

3. Dezember 2012, 14:49
  • Pony herzen oder lieber doch Katze streicheln? Im Schwerpunkt der neuen "an.schläge" dreht sich alles um das Thema "Tierliebe".
    foto: an.schläge

    Pony herzen oder lieber doch Katze streicheln? Im Schwerpunkt der neuen "an.schläge" dreht sich alles um das Thema "Tierliebe".

Die neue Ausgabe der "an.schläge" ist da - und gibt sich dem tierischen Flausch hin

Pünktlich zum Wintereinbruch geht das feministische Monatsmagazin auf Kuschelkurs: "Feminismus & Flausch" lautet das Schwerpunktthema der Doppelausgabe Dezember/Jänner, deren Cover ein süßes Pony ziert. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen Feminismus und Tierliebe, die "viele äußerst spannende Aspekte" aufweist, wie die Heftmacherinnen berichten.

Pferdeliebe & Critical Animal Studies

Schon die französische Feministin Marguerite Durand (1864-1936) kämpfte für die Gleichberechtigung der Geschlechter - und "für einen eigenen Friedhof für Haustiere in Paris", wissen die "an.schläge". Die Beiträge handeln vom - populärkulturell nach wie vor beliebten - Motiv der besonderen Beziehung zwischen Mädchen und Pferden, "Doing Gender" im Tierreich oder der artenübergreifende Liebe auf der Leinwand. Während die tierethischen Auseinandersetzungen der Critical Animal Studies eher gestreift werden, kommt eine Reihe von FeministInnen zu Wort, die über ihr persönliches Verhältnis zum eigenen Haustieren erzählen. 

Wer nicht mit Ponys schmusen mag, dem/der bieten die "an.schläge" ein "Best-of Samtpfoten-Literatur" und "Lovely Cats im Internetz" als Alternative an. Schließlich sind Katzen auch die ungekrönten Herrscherinnen im Web 2.0.

Top-Themen

Außerdem widmet sich die Redakteurinnen und Gast-Autorinnen der "an.schläge" diesen Themen:

  • Welchen Interessen dienen die geplanten Obsorgeregelungen? - Ein Interview mit Monika Pinterits
  • Wer vergewaltigt, hat große Chancen ungestraft davonzukommen
  • Kick some ass! Die Vienna Rollergirls
  • Freie Menstruation: Freiheit oder Frust?
  • Clownfrauen-Prekariat - Für Clowninnen gibt's nichts zu lachen
  • "The Artist is Present" - Zum Dokufilm über Marina Abramovic
  • 25 Jahre "Dirty Dancing"
  • Barbara Alberts Roadmovie "Die Lebenden" 
  • und vieles mehr

Wie jedes Jahr gibt es heuer wieder eine X-Mas-Aktion, bei der man ein Abo zum Vorzugspreis (29 statt 35 Euro) verschenken kann - an die Liebsten oder für sich selbst. (red, dieStandard.at, 3.12.2012)

Share if you care
11 Postings
hmm kuscheln

mir ist grad so nach liebe, nehme auch gern einen feminismus

zu wenig sex die gute

"katzen sind die ungekrönten herrscherinnen" = zitronesque !

fohlen?!?

das is aber schon ein fohlen (=babypferd) und kein pony (=kleines pferd); sprachs und gab ihre ponyhofvergangenheit preis ...

Das heißt Pfohlen!

Pffffohlen!!

nein es ist ein bohlen.

und heißt dieter.

;)
nein, die Preisgabe erfolgt freiwillig. das die ein Fohlen ist erkennt man auch ohne diese stinkenden Dinger geritten zu haben

Ponyfohlen! :P

steht die Verbindung zwischen Feminismus und Tierliebe

Wenn ich da an die weiblichen Kommentare denke, die den Männern beim Tiersex-Artikel reingewürgt wurden.... dann ist das schon fast provokativ aufgelegt! Sorry, aber...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.