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Die Finanzkrise habe die Unterschiede zwischen den Geschlechtern punkto Arbeitslosigkeit verschärft, berichtet die ILO.
Genf - Frauen leiden stärker unter der zunehmenden Arbeitslosigkeit als Männer. Zudem arbeiten Frauen unter schlechteren Arbeitsbedingungen. Laut Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat die internationale Wirtschaftskrise diese Unterschiede weiter verschärft. Während sich weltweit die gravierenden Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsgrad bis zum Jahr 2007 verkleinert hätten, habe die weltweite Finanzkrise die Tendenz nun umgekehrt. Dies treffe insbesondere bei den Industrieländern zu, stellt ein am Dienstag veröffentlichter ILO- Bericht fest.
Zwischen 2002 und 2007 belief sich die Arbeitslosenquote bei den Frauen auf 5,8 Prozent gegenüber 5,3 Prozent bei den Männern. In der aktuellen Krise hat sich der Unterschied verstärkt: 2012 lag die Arbeitslosenquote bei den Frauen bei 6,4 Prozent gegenüber 5,7 Prozent bei den Männern. In der Krise seien 13 Millionen Arbeitsplätze von Frauen und 16 Millionen von Männern verschwunden. Dem Konjunktureinbruch dürften nach Ansicht der ILO 2013 weitere 2,5 Millionen Stellen zum Opfer fallen. Für die Situation der Frauen rechnet die ILO bis 2017 mit keiner Besserung.
Frauen seien auch durch ihre Teilzeitstellen stärker von der Krise betroffen. Sie würden sich außerdem bei Schwierigkeiten schneller aus dem Arbeitsmarkt verabschieden um sich ihrer Familie widmen, stellte ILO-Direktor José Manuel Salazar-Xirinachs fest.
Vor der Krise sei die Beschäftigung der Frauen jährlich um 1,8 Prozent gewachsen gegenüber 1,6 Prozent bei den Männern. Seit 2008 habe sich diese Tendenz umgekehrt und das Wachstum bei der Frauen- Beschäftigung liege nun 0,1 Prozentpunkte unter demjenigen der Männer.
Es gebe keine Geheimrezepte zur Steigerung der Beschäftigung von Frauen, erklärte Botschafter Jean-Jacques Elmiger vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in Genf. Erste Schritte seien gemacht worden und dieser Weg müsse weiter gegangen werden. Die Schweiz beteiligte sich außerdem finanziell am Erstellen des Berichts.
Für die ILO und das Seco gibt es vier Stoßrichtungen zur Verbesserung der Situation der Frauen: die Förderung der Beteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt, die Beseitigung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die Bekämpfung der Wehrlosigkeit der Frauen und Verbesserungen bei der Berufswahl von Frauen.
Frauen, die in der Wirtschaft aktiv seien, stünden immer noch viele Hindernisse im Weg, die sie am Einsetzen ihres ökonomischen Potenzials hinderten, stellte Michelle Bachelet, Leiterin der UN-Frauen-Organisation UN Women, fest. Dies hemme aber nicht nur die betroffenen Frauen, sondern bremse auch das Wirtschaftswachstum. (APA, 11.12.2012)
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Interessant ist zu beobachten, dass nicht erwähnt wird, dass die Beschäftigungssteigerung um 0,3% gesunken ist, sondern jetzt 0,1% unter der der Männer liegt.
Ich glaub die wollen einfach polarisieren. Sie wollen provozieren, sich selbst in die Opferrolle drängen um danach zu kritisieren, dass sie in derselben sind!
Gerade bei einer Seite die sich gezielt an Frauen richtet finde ich es bedenklich von der Wehrlosigkeit der Frauen im Zusammenhang mit der Arbeitswelt zu schreiben. Wie schon in einem Posting zuvor erwähnt wurde, Frauen können ihre Ausbildung als auch ihren Beruf frei wählen. Jede Teilzeitarbeitskraft hat sich hoffentlich über die beruflichen und somit finanziellen Konsequenzen dieser Entscheidung befasst.... ich sehe da keinen Grund von Wehrlosigkeit zu sprechen. Diese ewige Opferrolle der Frau bin ich einfach leid.
die sollten nicht nur sagen:
"Von einer Frau lass ich mir gar nichts sagen" sondern mehr patriarchale Taten setzen.
"die Beseitigung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die Bekämpfung der Wehrlosigkeit der Frauen und Verbesserungen bei der Berufswahl von Frauen"
Wtf? Jede Frau kann - genauso wie jeder Mann - jeden Beruf frei waehlen. Da ist wohl jemand haengen geblieben, broken record..
"die sie am Einsetzen ihres ökonomischen Potenzials hinderten"
Uebersetzt: Blah blah alle Frauen sind arm und Opfer blah blah buhuu
da sie eben, wie obens erwähnt BetreuungsPFLICHTEN haben. Der mit weniger PFLICHTEN hat mehr EINSATZMöglichkeiten seines vollökonomischen Potentials.
Hat eine(r) keine Kinder und nutzt besser sein vollökonomisches Potential, ist das wirtschaftlich besser für ihn/sie.
Tun alle das, da haben wir ein Problem, das können wir aber Lösen als Österreichische Bundesregierung, da haben wir die Integration von Migranten in der Hand.
Die sind dann auch weniger leistungsfähig, weil sie ihre gesamte Leistung nicht der Arbeitswelt zur Verfügung stellen. Heute bei der "Alle ins Netz" Offensive vom Bundeskanzleramt, redete ich mit einem hohen aus der Wirtschaft. Seine Meinung war: "Die Unflexibilität und Immobilität der Österreicher, da trotz Kinder einfach immer der Arbeit innerhalb Europas nachzuziehen und die Arbeitsunwilligkeit sei in Österreich gewaltig. Allerdings weigern sich schon viele Singles da ordentlich eine Leistung zu erbringen und leben lieber in ihren beamteten Posterljob das dolce vita, dass halt die weniger einflussreichen Familien diese Leistung zur Versorgung der Gesellschaft erbringen müssen. Die Migranten seien da übrigens weniger wehleidig."
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