Frauen in Social Media

Gerne leiten wir an dieser Stelle den Aufruf einer Studentin aus Linz weiter, die sich im Rahmen ihres Studiums mit Frauen in den Sozialen Medien beschäftigt. Karin Ortner hat einen Online-Fragebogen erstellt, der Reaktionen auf Foren-Teilnehmerinnen und Bloggerinnen zum Thema hat.

Hier geht's zur Umfrage.

(red, dieStandard.at, 12.12.2012)

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Korrektur:

...im Rahmen ihres Studiums...

Übrigens: weil ich nicht einsehe, warum man hier geschlechterspezifisch trennt und die Meinung anhand des Geschlechtsteils festmacht und nicht am Menschen,

bin ich als Mann auch mal die Fragen durch. Kreuzt man Mann an, bekommt man 3 Fragen und ein Auf Wiedersehen. Gibt man sich als Frau aus, kommen ein paar Opferthemen. Die vorletzte Frage war etwas eigen, ich bin den Test daher noch 2 mal durch, weil ich mir das noch mal durchgelesen habe.

Die letzten 5 Antworten sind also von mir (weiß aber nicht, was alles angekreuzt wurde, war nur neugierig, warum man hier diskrimniniert)

Na ja, to be fair, es gibt viele Umfragen, die sich an spezifische Personengruppen und nicht jeden wenden. Man kann an Umfragen vieles kritisieren, z.B. Fragestellungen, aber nicht, dass hier selektiert wird. Immerhin ist das Thema "Frauen in Social Media".

Für mich stellt sich das Thema nicht gerade Frauen-spezifisch dar.

Es geht um Reaktionen auf Kommentare in Internetdiskussionen. Hier ein Frau/Mann-Schema anzuwenden, wäre wie:

"wie reagieren Menschen:

über 175 cm Körpergröße
dunkelhaarige
Einzelkinder
etc."

Nonsens!

In erster Linie sind wir MENSCHEN und dann erst Frau oder Mann. Eine Frau kann so reagieren, oder anders, wie auch ein Mann so oder anders reagieren kann.

Ich dachte, die Standard wäre für Gleichbehandlung, warum schafft man dann Thesen, das Frauen anders wären, und zwar alle über den Kamm gescherrt gleich agieren?

Geschweige dessen, dass der Fragebogen sehr auf jammernd macht. "Wir armen Frauen werden von Männern geknechtet". Hä??? Sexistisch? Ja!

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