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Österreich ist um eine Wissenschaftsgesellschaft reicher: Im November gründete sich die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF), mit dem Ziel, selbige in Österreich zu etablieren, weiterzuentwickeln und zu fördern.
Die Vernetzung aller in facheinschlägigen Bereichen Tätigen ist dabei prioritäres Ziel der Gesellschaft, heißt es in einer Aussendung. Im Dezember 2013 wird es voraussichtlich die erste Jahrestagung der Gesellschaft geben, die die "gesamte Breite der Genderforschung in Österreich" zum Thema haben wird.
Der erste Vorstand der Gesellschaft besteht aus Andrea Braidt (Vizerektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien; Obfrau), Sigrid Schmitz (Professorin für Gender Studies an der Universität Wien; Stellvertretende Obfrau), Kirstin Mertlitsch (Geschäftsführende Leiterin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen Adria Universität Klagenfurt / dzt. DFG-Stipendiatin GraKo "Geschlecht als Wissenskategorie" HU Berlin; Schriftführerin), Alexandra Kautzky-Willer (Professorin für Gender Medicine an der Med Uni Wien; Kassiererin) sowie Erna Appelt (Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung an der L.-F. Universität Innsbruck), Ralph Poole (Professor für Amerikanistik an der P.-L. Universität Salzburg) und Heike Raab (Universitätsassistentin am Fachbereich Inklusive Pädagogik und Disability Studies der L.-F. Universität Innsbruck). Mit der Juristin Elisabeth Greif (J.-K. Universität Linz) und der Technikerin Birgit Hofstätter (TU Graz) als kooptierte Mitglieder des Vorstandes gehören alle Universitätsstandorte Österreichs der Gesellschaft an.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, der ÖGGF beizutreten, werden in Kürze über die Website der Gesellschaft (www.oeggf.at) abrufbar sein. (red, dieStandard.at, 19.12.2012)
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da schau her. wieder mal ist ein kritisches (aber den forenregeln entsprechendes posting) klammheimlich verschwunden
also nochmal:
was macht frauen besonders fuer genderforschung geeignet zu sein?
vielleicht kann dieses institut ja auch erklaeren, wieso frauen besonders fuer das metier dergleichbehandlungsbeauftragten geeignet sind.
wir hoffen auf antworten...
Die Frage ist eben leider, ob es wirklich wissenschaftlich oder ideologisch ist. Wie der Fall in Norwegen zeigt, ist es scheinbar leider oft zweiteres und damit wirklich nicht förderungswürdig, schon gar nicht aber als Wissenschaft zu bezeichnen. Die meisten der in dieser "Wissenschaft" geschriebenenen Ideologie-Papiere halten der Prüfung durch eine Gymnasiastin nicht stand, geschweigedenn einem echten Wissenschafter. Deswegen ist das merkwürdige Ungleichgewicht stark zu hinterfragen, das wohl keinesfalls nur vom einseitigen Interesse kommt.
Ich finde dies eine wichtige Bereicherung und eine gute Institution für unsere Gesellschaft.
Ich war dem gegenüber auch immer negativ eingestellt, bis ich mich näher darüber informierte und viele Berichte hörte. Seitdem fand ich das schon sehr sinnvoll. So habe ich zB bei einem Themenschwerpunkt auf Ö1 über eine Schule gehört, die neueste Erforschungsergebnisse miteinbezieht.
Denn oft wurde von Buben (im Volksschulalter) kritisiert, dass ständig über alles geredet werden muss - dafür fand die Lehrerin eine Lösung, die für Buben und Mädchen gerecht war. Weiters gab es die Möglichkeit in der Früh 2 Minuten zu boxen - mit Regeln natürlich,... So konnte auf verschiedene Bedürfnisse eingegangen werden und besser gearbeitet werden.
In dem Bericht war auch zu hören dass es eben noch kaum Studien über Männer gibt, da es hier nicht viele Forscher gibt. Jedoch wurde bis jetzt festgestellt, dass es auch etliche Männer gibt, die gerne in Karenz gehen würden oder Teilzeit arbeiten würden, wegen einem Kind. Dies sei jedoch ein Ding der Unmöglichkeit, denn in unserer Gesellschft, wird kein Mann Teilzeit aus diesem Grund eingestellt. Geschweige denn, dass man dann kaum noch eine Familie ernähren kann, außer die Frau ist in einer Spiztenposition.
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