Auch eine eingesetzte Eizelle führt zum Erfolg

Eine Schwedische Studie bestätigt, dass IVF-Zwillingsschwangerschaften riskanter sind als Ein-Kind-Schwangerschaften

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Share if you care
4 Postings

kommt mir herrlich unaufgeregt und liberal vor, über sowas zu sprechen bzw einen artikel zu lesen.
wie ist die rechtslage in österreich aktuell, immer noch verboten bis auf ausnahme-ehepaare?

mehrlingsschwangerschaften sind risikoschwangerschaften, das hat mit ivf nix zu tun

Naja, das stimmt schon grundsätzlich. Mehrlingsschwangerschaften sind immer Risikoschwangerschaften.

Jedoch steht man bei der IVF explizit vor der Entscheidung, ob man das Risiko eingeht oder nicht, während es "in freier Wildbahn" ohne einen solchen Entscheidungsprozess passiert,oder eben auch nicht.

Daher ist diese Problematik im Zusammenhang mit der IVF von großer Bedeutung.

Ihre Terminologie ist falsch

Bei der künstlichen Befruchtung werden Embryonen in die Gebärmutter zurückgesetzt (oder meinestwegen auch "eingepflanzt") nicht jedoch Eizellen. Diese würden sich nämlich nicht einnisten.

Ansonsten sind die Ergebnisse auch dahingehend zu interpretieren, dass schwerwiegende oder gar lebensbedrohliche Erkrankungen bei Zwillingsschwangerschaften nicht häufiger auftreten, sondern "lediglich" die Frühgeburtlichkeit im Vordergrund steht.

Was jedoch richtigerweise auch bereits Anlass sein sollte, die Zahl der transferierten Embryonen zu beschränken. Bedauerlicherweise gibt es in vielen Ländern keinen oder nur einen geringen Zuschuss zu den Kosten der Kinderwunschbehandlung. Durch diese Kosten neigen die Paare zum höheren Risiko.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.