Femen-Aktivistinnen protestierten gegen Putin

Polizei nahm Demonstrantinnen bei EU-Russland-Gipfel fest

Brüssel - Am Rande des EU-Russland-Gipfels in Brüssel haben Aktivistinnen von Femen barbusig gegen Präsident Wladimir Putin protestiert. Vier junge Frauen, die ihren Oberkörper entkleidet und mit Slogans wie "Apokalypse" bemalt hatten, rannten am Freitag vor dem EU-Sitz über die Straße, bevor sie von Polizisten überwältigt wurden. "Putin, fahr zur Hölle!", riefen die Demonstrantinnen, als sie von den Sicherheitskräften festgenommen und abgeführt wurden.

Gespräch zu Menschenrechten gefordert

Putin war kurz zuvor zu Gesprächen mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel eingetroffen. ParlamentarierInnen und Menschenrechtsgruppen hatten die EU-VertreterInnen aufgefordert, mit Putin vorrangig über das Thema Menschenrechte zu sprechen. Weitere Themen des Gipfels sollten der russische Beitrag zur Energieversorgung der EU-Staaten, der Konflikt in Syrien sowie weitere außenpolitische Fragen sein. (APA, 21.12.2012)

  • Anti-Putin-Demo von Femen-Aktivistinnen vor dem EU-Sitz in Brüssel.
    foto: epa/olivier hoslet

    Anti-Putin-Demo von Femen-Aktivistinnen vor dem EU-Sitz in Brüssel.

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