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Wien - Nicht begeistert zeigt sich die römisch-katholische Kirche in Österreich über das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zum Adoptivrecht gleichgeschlechtlicher Paare. Dieses "müssen wir wohl zur Kenntnis nehmen, betrachten es aber mit Sorge", hielten Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Klaus Küng in einer gemeinsamen Stellungnahme am Freitag via "Kathpress" fest. Problematisch am Urteil sei, dass "es eine weitere Entwicklung in Richtung Umdeutung des Familienbildes vorzeichnet".
"Bedenkliche Konsequenzen"
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz betonte gemeinsam mit "Familienbischof" Küng, "dass jeder Mensch seine Würde hat und dass seine Einstellungen, Überzeugungen, Qualitäten, auch seine sexuelle Orientierung zu respektieren sind". Wenn man jedoch die "an sich richtige Forderung, jede Art von Diskriminierung zu unterbinden", auf das Familienrecht übertrage, "nimmt man bedenkliche Konsequenzen in Kauf", so Schönborn und Küng.
"Zentral muss es in dieser Frage immer um das Kindeswohl gehen. Die Identität jedes Menschen ist mit dem eigenen Vater und der eigenen Mutter untrennbar verknüpft", hieß es weiter in der Erklärung der Bischöfe. "Und das Kind leidet am meisten, wenn Familien zerbrechen oder wenn es nicht in der Geborgenheit der Familie im Sinne der Ehe zwischen Vater und Mutter aufwachsen kann."
Den "besonderen Schutz der Herkunftsfamilie und bloß in Ausnahmefällen die Gewährung von Adoptionen, die das rechtliche Band zu einem Elternteil zerschneiden", forderte im Zuge der Debatte der Katholische Familienverband (KFÖ). Das Justizministerium solle in seiner angekündigten Gesetzesnovelle als wichtigsten Grundsatz auf das Kindeswohl achten, so der Appell von KFÖ-Präsident Alfred Trendl. (APA, 22.2.2013)
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dass seltsam gekleidete Greise mit fragwürdig moralischem Anspruch und ohne Beziehungs-Erfahrung soviel medialen Raum bekommen. Man sehe sich nur die verschiedenen Verfehlungen dieses Vereins an.
Deshalb, meine Herren, Hände falten und ... im Schweigen üben.
> "es eine weitere Entwicklung in Richtung Umdeutung des Familienbildes vorzeichnet"
"des" sollte eher "eines" heißen, und die Umdeutung kann er sich auch sonstwo hinstecken ^^
> "Und das Kind leidet am meisten, wenn Familien zerbrechen [...]"
Kann in einer "normalen" Ehe natürlich nicht passieren :)
"Die Identität jedes Menschen ist mit dem eigenen Vater und der eigenen Mutter untrennbar verknüpft"
Die Problematik der Adoption? Nun mit Adoption durch Heteros hatte die Kirche nie ein Problem. Jetzt auf einmal kommt so ein Argument? Damit pinkeln sie allen Adoptiveltern ans Bein.
Aber SIE finden das "gut zusammengefasst"? Dass die Bischöfe nicht ganz verstanden haben, was sie da sagen?
Was soll an "Sorge" schlecht sein? zB die alte Sorge der Kirche wegen "künstlicher Befruchtung". Wenn einer >100 Nachkommen zeugen kann, ist dies nicht problemlos. Der Fall von Hamm, wo eine nun über 20-jährige vom Gericht das Recht bekam, den Namen ihres biolog. Vaters (dem damals Anonymität zugesichert wurde) zu erfahren, zeigt doch, welch massive indiv.,famil., med., jurist., psych., soziale Probleme seit Jahrzehnten bestehen bzw. nun neu hinzukommen.
Neben/wegen des "Fortschritts" können Menschen massive Probleme entstehen, d.h. ja nicht, dass nicht viele oder manchmal all diese gelöst werden könnten. Die "Sorge" ist jedenfalls höchst angebracht und sie sollte zur umfassenden Diskussion führen, um allen Beteiligten gerecht zu werden.
Deren sorgen möchte ich haben !
Statt froh zu sein, dass die homosexuellen beziehungen, die in kreisen der zölibatäre häufiger sind (neuerdings sogar im vatikan) als in der restbevölkerung, endlich hetreosexuellen gleichgestellt werden, reagiert man mit "sorge"!
Es geht halt nichts über verlogenheit und heuchelei.
sollten sich diese antiquierten herren aus der diskussion tunlichst heraushalten.
dies umso mehr, als sie abgesehen vom unsäglichen umgang mit missbrauchten kindern in ihren gemäuern es auch leute in diesem lande geben soll, die die sache im kern betrifft und deren verein einfach nicht angehören.
das nächste mal mischt sich der bienenzüchterverein von hintertupfing vielleicht auch noch ein.
die sorgen der alten herren sind nur herbeigeredet und völlig unbegründet - kinder profitieren von der erziehung gleichgeschlechtlicher paare - http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anz... gen/566694
... das Gericht soll also, so sagt die Kirche bzw. ihre Vertreter, zuallererst auf das Kindeswohl achten?
Und wo war diese Einstellung, als es um die Beschneidung von Säuglingen ging?
Da hieß es ja auch, damit die Privilegien der eigenen Religion nicht womöglich im Verlauf der Diskussion auch angetastet werden, vonseiten der RKK "Religionsfreiheit über alles".
Damals: Kein Wort bezüglich des Kindeswohls.
Zumal es eh meine Überzeugung ist, dass es für die Entwicklung eines Kindes aber sowas von Powidl ist, ob es von MF/MM/FF aufgezogen wird.
Wichtig ist, dass die Eltern das Kind lieben, sonst nichts.
Fazit: Typisches Getue dieser elendigen, verlogenen Heuchler-Bande.
Sie ignorieren die innere Logik der Religions-Wahnsinnigen: Die Bibel sagt, dass die Beschneidung das Zeichen für den Bund mit Gott ist. Demnach ist die Beschneidung gut für das Kindeswohl, weil Gott das so gefällt.
Was soll da Diskussion bringen, umschreiben können sie ihr Bücherl ja nicht. Die RKK verteidigte die Juden in dem Fall ja nur, weil sie Angst haben, dass der Staat beginnen könnte, Sekten auf dem gleichen Level wie andere Vereine zu behandeln.
Die können ihr Büchlein zwar nicht umschreiben, aber sie können Teile ignorieren, wie sie es schon immer getan haben.
Sonst müssten sie ja jeden steinigen, der am Sonntag arbeitet, Sklavenhaltung befürworten, jedem Soldaten erlauben, aus dem Kriegsgebiet 3 Ehefrauen mitheimzunehmen u.v.a.m.
Die Kirche hatte nie so etwas wie eine "absolute gottgegebene Moral", deren Moral hatte sich schon immer dem Rest der Welt angepasst. Nur eben meistens etwas arg zeitverzögert.
"Die Identität jedes Menschen ist mit dem eigenen Vater und der eigenen Mutter untrennbar verknüpft."
NEIN. Und zwar ein riesengroßes NEIN. Denn genau durch solch geisteskranken Irrsinn kommt es dazu, dass Kinder bis ins Erwachsenenalter hinein die Wünsche und Sehnsüchte ihrer Eltern ausleben, ihre eigene Identität niemals voll entwickeln und in weiterer Folge ein Leben lang von ökonomischen, politischen und religiösen Autoritäten manipuliert werden. Deshalb: Weg mit der katholischen Gehirnwäsche – im Sinne des Kindeswohls!
Nicht wenige Hugendliche wollen ihre leiblichen Eltern einfach kennen lernen, verklären diese gar wenn sie von ihnen getrennt aufwachsen mussten.
Das hat nichts mit katholischer Gehirnwäsche zu tun, man kennt das auch aus älteren Überlieferungen, etwa aus Asien oder aus dem alten Griechenland, wo Helden dann ihr Leben damit verbringen die leiblichen Eltern zu finden,...
Ihre Art der Argumentation schadet übrigens der Sache selber. Es geht seht wohl ums Kindeswohl und daher sollte das Thema von vernünftigen Menschen ideologiefrei diskutiert werden sowie dann eine vernünftige Entscheidung im Sinne der Kinder getroffen werden. Es geht ums Kindeswohl, nicht um die BEfriedigung von Kindeswunsch.
Na klar gibt es diese Sehnsucht. Wenn alle anderen ihre leiblichen Eltern kennen, macht man sich schon allein deshalb auf die Suche. Das heißt aber noch lange nicht, dass man mit diesen "untrennbar verknüpft" wäre.
Um spezifisch katholische Gehirnwäsche handelt es sich im vorliegenden Fall. Es gibt und gab jedoch im Laufe der Menschheitsgeschichte eine astronomisch hohe Zahl anderer manipulativer Systeme, so z.B. auch jenes gesellschaftliche Korsett, in dem Ödipus sein Leben lang verzweifelt nach Luft ringen musste.
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