Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Im noblen Viertel am Südhang des Lykavittós: Zwei Schlafstätten.

Leben auf der Straße: Tsaldári Panághi, in der Nähe von Omónia.

Zwischen Sýntagma-Platz und der Nationalbibliothek: Panepistimiou. Eine um Geld bittende Frau.

Die Ermoú liegt im Dreieck von Sýntagma-, Monastiràki- und Omónia-Platz.

Obdachlos zwischen Gucci, Prada und Ralph Lauren.
Theanó M. steht mit rund 150 Menschen vor einem Gebäude in der zentralen Sofokelous-Straße in Athen, aus dem es nach Suppe riecht. Sie haben Hunger. Für einige von ihnen gibt es in dem Gebäude auch einen Schlafraum mit Betten und die Möglichkeit zu duschen. Die meisten aber müssen sich einen Platz zum Schlafen irgendwo unter freiem Himmel suchen. Ist es überhaupt möglich, im Lärm der 650.000-EinwohnerInnen-Stadt zu schlafen? "Óchi", nein, sagt Theanó. Der Lärm sei aber das geringere Problem. In den vergangenen Wintermonaten war es vor allem die Kälte, die ihr zu schaffen machte.
Angeregt unterhalten sich einige in der Menschenschlange, andere lesen die Zeitung. Zu lesen bekommen die GriechInnen in diesen Tagen, dass PolitikerInnen in ganz Europa erleichtert durchatmen: Griechenland bleibt Teil der Eurozone. Für die AthenerInnen kein Grund zum Jubeln, wohl eher Zynismus, denn die drastischen Einsparungen, die lahmende Konjunktur und die taumelnde Wirtschaft schlagen tiefe Wunden in die griechische Gesellschaft: Mitten in Europa ist der Hunger zurückgekehrt.
Selbst bei frühlingshaften Temperaturen trägt Theanó noch wärmende Winterpullover. Ihre warme Felljacke und ihr anderes Hab und Gut fährt sie in einem Einkaufswagen durch die Straßen. "Die Situation ist nun gerade so, dass ich nirgends wohnen kann und auf der Straße leben muss", sagt Theanó. Rechtsanwältin wollte sie werden, doch das Studium war ihr zu langwierig und kostspielig. Sie begann bei einem Scheidungsanwalt als Sekretärin zu arbeiten.
"Aber wer kann sich in Zeiten der Krise schon eine Scheidung leisten?", fragt sie, während sie hastig ihre Suppe löffelt. Jetzt, als 49-Jährige, schläft sie in einer Seitenstraße zwischen der Akademias und der Skoufa, einige Kartons dienen ihr als Schlafunterlage und schützen vor der Bodenkälte. Sie hat sich das Reichenviertel der griechischen Metropole ausgesucht. "Wenn einem dort jemand Geld gibt, dann sind es wenigstens Scheine." Außerdem, erklärt Theanó, gehöre sie zu den Privilegierten: "Ich besitze einen Schlafsack, im Unterschied zu anderen hier." Arbeitslos wurde sie vor eineinhalb Jahren. Ihr Erspartes ging für die Miete, für Strom und Heizkosten auf - bis sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte.
Theanó M. gehört zu jenen, die man in Griechenland "Neo Astegos" nennt: die neuen Obdachlosen. Menschen, die vor wenigen Jahren in der sogenannten Mittelschicht lebten, durch die Krise zuerst ihre Arbeit und dann ihre Existenz verloren haben. Jüngeren Berechnungen zufolge werden in Griechenland pro Tag 1.000 Erwerbstätige gekündigt. War im Jahr 2008 jede elfte Frau arbeitslos, ist es jetzt jede dritte. Schnell verlieren sie dann ihr Dach über dem Kopf. Denn das Arbeitslosengeld wird in Griechenland unabhängig vom bisherigen Einkommen in einer Höhe von 360 Euro für maximal ein Jahr ausbezahlt. Dann ist Schluss. Der Staat zahlt keinen Notstand, keine Mindestsicherung, nichts.
Nicht nur das beinahe zerstörte Sozialsystem nimmt den GriechInnen die Luft zum Atmen. Um nicht bankrottzugehen und um die internationalen Geldgeber zu befrieden, fährt die griechische Regierung einen harten Sparkurs. So wurden innerhalb von nur drei Jahren einige Kollektivverträge abgeschafft, Betriebe geschlossen, Löhne - vor allem im öffentlichen Sektor - und Pensionen drastisch gekürzt, Krankenhauspersonal entlassen, Staatseigentum privatisiert, Massensteuern erheblich erhöht und Schulen im großen Stil geschlossen. Zwischen 2010 und 2012 ist das reale Durchschnittseinkommen um 45 Prozent gesunken und Griechinnen sind dabei mit einem durchschnittlich 22 Prozent niedrigeren Lohn als ihre Kollegen per se in einer schwierigeren Ausgangslage.
Inzwischen sind allein in Athen zwischen 250.000 und 280.000 Menschen von Suppenküchen abhängig. Die Zahl der Obdachlosen stieg in Griechenland seit Beginn der Krise um 30 Prozent, gab die Regierung bekannt. In Athen dürfte es sich um ein Vielfaches handeln: Mehr als 20.000 AthenerInnen leben unter freiem Himmel. Neu daran sind der drastische Anstieg und der hohe Frauenanteil.
Sichtbar werden die Folgen dieser Politik beinahe an allen Ecken Athens: "Das Stadtbild hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert", sagt Areti Dimou, die bis vor zwei Jahren im Ministerium arbeitete und seither von ihrem Ersparten lebt. Wie sehr die Krise die Frauen trifft, zeigt sich rund um den zentralen Omónia-Platz. Hier florieren nicht nur Pfandleihhäuser, der sternförmig angelegte Platz ist auch zum Zentrum illegaler Straßenprostitution geworden. Explosionsartig hat sich diese in den vergangenen Jahren entwickelt: Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis spricht von einem Anstieg von 1.500 Prozent. Bei einem Angebot von etwa 20.000 Prostituierten leidet auch der Preis: "Mehr als fünf Euro pro Stunde verlangt hier kaum eine Frau", sagt Dimou.
Unter dem ökonomischen Druck bröckeln aber auch soziale Netzwerke. Das Auffangen vor der Obdachlosigkeit durch FreundInnen, Bekannte oder die Familie hält diesem Druck oft nicht mehr stand. Zoé, die sich auch um eine warme Mahlzeit anstellt, wird derzeit noch von ihrem familiären Netz aufgefangen. Einen Job hatte die 22-Jährige noch nie, und ein Studium ist derzeit für sie nicht finanzierbar.
Sie zählt laut dem griechischen Statistikamt (El.Stat.) zu jenen 65 Prozent junger Griechinnen, die keine Arbeit haben. Die meisten leben vom Ersparten ihrer Verwandten, so auch sie. Unterstützung kommt von ihren Großeltern, denn ihre Mutter, Krankenpflegerin in einem staatlichen Spital, erhält seit drei Monaten ihr Gehalt (800 Euro brutto) nicht mehr; KollegInnen in der psychiatrischen Abteilung bereits seit neun Monaten. "Sie gehen aber trotzdem arbeiten in der Hoffnung, dass sie ihr Gehalt irgendwann bekommen. Wenn sie kündigen, bekommen sie nirgendwo mehr Arbeit", meint Zoé.
In der Hoffnung, dass PflegerInnen und ÄrztInnen weiterhin arbeiten gehen, lebt Areti Dimou. Seit zwei Monaten wartet sie bereits auf einen Operationstermin - und es sollte bald passieren, denn "ab August bin ich nicht mehr krankenversichert, dann kann ich mir den gynäkologischen Eingriff nicht mehr leisten". Arbeitslosengeld hat sie nie bekommen, weil sie stets befristete Arbeitsverträge hatte.
Diese Art von Kettenverträgen setzte sie bereits als Angestellte unter Druck, so dass sie monatlich möglichst viel Geld zur Seite legte - Geld, das sie jetzt dringend braucht, auch wenn sie sich eine sparsame Strategie zurechtgelegt hat: "Ich koche nur mehr zweimal in der Woche, hin und wieder esse ich bei meiner Mutter. Geheizt habe ich diesen Winter nie. Ich fahre nur in den dringendsten Fällen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, habe kein Auto, gehe nicht mehr Kaffeetrinken oder abends aus. Ich kaufe mir eigentlich nur mehr das Wichtigste." Wie viele andere AthenerInnen auch. "Viele leben vom Ersparten. Wenn das aus ist, müsste das System eigentlich implodieren", spekuliert sie.
Für Theanó M. hingegen ist das System bereits implodiert. Über Kalkulationen wie Dimou denkt sie seit längerer Zeit nicht mehr nach: "Das sind schon fast Luxusprobleme", lächelt die Frau. Am Weg Richtung Akademias denkt sie erst einmal daran, wie sie die nächste Nacht gut überstehen soll. (Sandra Ernst Kaiser, dieStandard.at, 3.3.2013)
Gesetzesentwurf, der bereits vom Unterhaus abgesegnet wurde, fordert Aufhebung der 25-Prozent-Quote - Politikerinnen schlagen Alarm
Die Rechtsverschärfung wurde ohne Gegenstimme beschlossen - Präsident Putin hat angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen
Parlament beauftragte Regierung mit Ausarbeitung des Gesetzes - Breite Mehrheit erwartet
Parlamentarierin Cisse: "Frauen und Jugendliche kämpfen für ein starkes Mali"
PassantInnen stellen sich gegen die Polizei - Seit 2011 ist in Frankreich die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verboten
Journalist hatte Homosexualität von Gillards Lebenspartner angedeutet - Kritik am sexistischen Spenden-Dinner der Opposition
Dalai Lama: "Wenn ein weiblicher Dalai Lama nützlicher ist, wird automatisch ein weiblicher kommen"
Deutsche Kanzlerin hielt beim Fest der Allianz Deutscher Produzenten wie geplant ihre Rede
Bestrebungen zur Liberalisierung von Sexarbeit geraten zunehmend unter Druck - jüngst durch den "Spiegel"
In Formularen kann "männlich", "weiblich" oder "drittes Geschlecht" angekreuzt werden
Bisher sechs Verdächtige festgenommen - Proteste gegen mangelnden Polizeischutz
Säkuläre Türkinnen stemmen sich gegen den konservativen Kurs ihrer Regierung
Die Fristenregelung könnte bald aufgehoben werden - Gesetzesentwurf sieht legale Abtreibung nur in Ausnahmefällen vor
Begründung: Andere gleichstellungspolitische Aufgaben sind nicht erledigt - Auch keine Unterstützung für längere Pensionsanrechnung bei Müttern
In der Grundordnung der Universität Leipzig sind Männer bei der Bezeichnung Professorinnen künftig mitgemeint
Baby kam sechs Jahre nach Ableben seines biologischen Vaters zur Welt
Studie über Langzeit-Effekte: Leistung normt einjährige Babypause und signalisiert, dass Sorgearbeit gleich viel wert ist wie Berufstätigkeit
Ihre Aufklärungsarbeit hat dazu beigetragen, dass sich die Zahl der beschnittenen Mädchen in Äthiopien stark verringerte
"Pensionslücke" zwischen Frauen und Männer in Österreich beträgt 34 Prozent
In Athen werden dieses Wochenende 5.000 AktivistInnen erwartet, die ein demokratisches, soziales, ökologisches und feministisches Europa wollen
Offenbar erstmals öffentliche Stellungnahme zu dem Fall - In einem Blog bezeichnete sie sich als "Opfer eines Angriffs" vor drei Jahren
Linzer Gericht sieht Diskriminierung - Land Oberösterreich muss Paar bestätigen, dass es für eine Adoption in Betracht kommt
Die Betreuung unter Dreijähriger muss ausgebaut werden, sagt die Wirtschaftskammer - Eine Studie zeigt Probleme mit Öffnungszeiten
Verein Orient Express übernimmt Betreuung, bis zu zehn Frauen können dort vorübergehend wohnen
Von Armut sind im Ländle vor allem Frauen betroffen, sagt der erste regionale Armutsbericht - Grüne sehen tradierte Rollenbilder am Werk
Da ist es natürlich schlecht, wenn aufgrund der vielen Streiks im letzten Jahr die Anzahl der Urlauber aus Deutschland um -11 % gesunken ist:
http://www.finanznachrichten.de/26159798
Insgesamt stieg die Zahl ausländischer Touristen 2012 in Griechenland leicht auf 16,5 Millionen. Der Sektor trägt damit zu 16,5 % des griechischen Bruttoinlandsprodukts bei und bietet 18,4 % der erwerbsfähigen Jobs.
Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis spricht von einem Anstieg von 1.500 Prozent"
solche Meldungen sind wahrlich eine mega-Schande für diese aorrogant ignorant herrschenden EU-Bonzokraten!
Man(n) kann auch nur staunen, wie die Solidarität unter Frauen offenbar längst vom versnobten "Feminismus"-Strom hinunter gespült worden ist.
Wenn ich unter der oben geschilderten Gegenwart in Europa dann noch lese
'Anlässlich des Frauentags zieht die Frauenministerin Bilanz: Antifeminismus nehme "bedrohliche Formen" an', dann verstehe ich euch Frauen gar nicht mehr, daß ihr euch derart abgehobenes Politgeschwafel so widerspruchslos gefallen läßt und derartige Berufs-Tussis nicht mit nassen Fetzen verjagt werden!
Die EU hat den Griechen "ins Knie geschossen", zusammen mit IWF und EZB, letztere hat an der "Rettung" Griechenlands mehr als eine halbe Milliarde verdient:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf... -1.1606451
Außerdem gehen die Gelder "für Griechenland" auf ein Sperrkonto, das dank Troika ZUERST die Interessen der Banken befriedigt und sämtliche Staatsausgaben Griechenlands erst danach zuläßt:
http://www.tagesschau.de/wirtschaf... et102.html
... dass sie argumentations- und informationsresistent sind bzw nicht sinnerfassend lesen können?
Zigmal wurden schon die Gründe für die ausufernde Armut und Massenarbeitslosigkeit geschildert; ein Diktat der Troika. Stimmt nicht von "Der EU", sondern nur von ein paar jenige, die sich leider ohne demokratische Legitimierung, als Vertreter der europäischen Bürger ausgeben.
Ich bin mir sicher, würde es hier die Möglichkeit eines Referndum geben, wie es in der Schweiz möglich ist, gäbe es eine ganz andere EU-Politik und die die Krise verursacht haben würden bezahlen. Sparen auf Kosten der Masse hat noch nie eine Gesellschaft weitgebracht.
Viele Geschaefts- und auch Privatreisende, die alleine im Doppelzimmer untergebracht sind, wuerden sicher gerne spontan helfen und jemandem eine Uebernachtungsmoeglichkeit geben - ja wenn solche Aktivitaeten nicht von Feministinnen als Ausbeutung gebrandmarkt waeren!
Das ist das Ergebnis von Korruption. Darum gehört Korruption härter bestraft als nur mit unbedingten Haftstrafen (Udo). Desshalb müssen riskante Banken in Konkurs gehen dürfen und er Staat darf sein Geld NICHT alternativlos (Seppel Pröll) für die Bankenrettung (Alpe Adria) verwenden. Darum müssen an Boni Zahlungen auch Risikoverpflichtungen gebunden werden und der Spekulant muss mit seinem Privatvermögen für die eingegangenen Risiken bürgen. Darum sind Leute die die totale Marktliberalisierung und einen schwachen Staat fordern direkt verantwortlich zu machen für solche Zustände, denn das sind die Folgen wenn ein Staat schwach wird.
Scheinbar hat aber nur die Natur erbarmen,sonst gäb's inmitten des Reichtums Kälte und Hungertote. Überall in Griechenland sieht man jetzt die Griechen
Widgemüse stechen,gut das gab es auch schon früher,aber jetzt sehe ich auch
Bekannte, welche niemals im Traum daran gedacht hätten aber jetzt seitdem sie arbeitslos sind....tragen sie den Horta auch zum Gemüsehändler.
Für ein paar Euro.
Der Artikel ist gut,zu empfehlen sind auch die Links.
"Denn das Arbeitslosengeld wird in Griechenland unabhängig vom bisherigen Einkommen in einer Höhe von 360 Euro für maximal ein Jahr ausbezahlt. Dann ist Schluss. Der Staat zahlt keinen Notstand, keine Mindestsicherung, nichts. ..." und "Die meisten leben vom Ersparten ihrer Verwandten, so auch sie. Unterstützung kommt von ihren Großeltern, denn ihre Mutter, Krankenpflegerin in einem staatlichen Spital, erhält seit drei Monaten ihr Gehalt (800 Euro brutto) nicht mehr; KollegInnen in der psychiatrischen Abteilung bereits seit neun Monaten. "Sie gehen aber trotzdem arbeiten in der Hoffnung, dass sie ihr Gehalt irgendwann bekommen. ..."
das ist keine sparpolitik, das ist willkürherrschaft !
(...)Die meisten Milliardäre etwa in Europa "gehen mit ihrem Reichtum diskret um, besonders die Deutschen" (...) Hoogewerf schätzt, dass es in Deutschland "rund 120 Milliardäre gibt, die wir noch nicht kennen. Sie strengen sich wirklich an, low key (unauffällig) zu bleiben."(...)
Quelle: http://derstandard.at/136124147... lliardaere
Deutschlands Milliardäre war vielleicht etwas zu pauschal formuliert. aber ich nehme an, dass Creditore was anderes meinte. hier eine mögliche antwort: http://www.arte.tv/de/sendun... 50850.html
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.