Gender-Mainstreaming-Projekte auf einen Blick

Frauenministerium stellt neue Projektdatenbank online

Wien - Ab sofort sind die Gender-Projekte von Bund, Ländern und Gemeinden in einer Datenbank einheitlich und strukturiert erfasst. Unter frauen.bka.gv.at/genderprojekte gibt es einen Überblick über all jene Projekte, die in der Verwaltung österreichweit durchgeführt werden.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) will damit einen Beitrag leisten, wichtige gleichstellungspolitische Informationen für die BürgerInnen zugänglich zu machen. "Durch die Projektdatenbank werden die Leistungen der Verwaltung in Hinblick auf die Gleichstellung von Frauen und Männern transparent", erhofft sich Heinisch-Hosek. (red, dieStandard.at, 19.9.2013)

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So, ich muss hier meinen absoluten Unmut kundtun!! Ich halte manche der Projekte für gut und wichtig, wie z,B. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie!

Was mir aber so was von wieder am Nerv geht sind die Mehrfachgleisigkeiten, die immer vorhanden sein müssen! Doppelgleisigkeit ist in Österreich schon mal prinzipiell fast überall vorhanden!

Hier hat die linke Reichshälfte ihre eigene Evaluierungsstelle:
http://www.genderprojekte.bka.gv.at/Details.aspx?p=51

und hier hat die rechte Reichshälfte ihre eigenen Audits & Zertifizierungen:
http://portal.wko.at/wk/format... e%E2%80%9C
http://www.familieundberuf.at/leistunge... leihungen/

Unfassbar, wieviel Geld hier verbraten wird, um eine nachweislich unwissenschaftliche Ideologie zu etablieren. Das hat nichts mehr mit Frauen oder Familienpolitik zu tun, sondern mit reiner Propaganda. Das einzige, was damit erreicht wird ist, daß die Gesellschaft gespalten und die Geschlechter gegeneinander aufgehetzt werden - auf Basis von Pseudowissenschaft und Unwahrheiten.

Der Niavarani wird vor Neid erblassen.

Solche Ideen hat der in seinem schrägsten Kabarett nicht vorweisen können.

Das zeigt wieder, wie viel Zeit die öffentliche Verwaltung zur Verfügung hat um einen solchen Holler zu erarbeiten.

Da könnte man schon viel unnötige Verwaltung einsparen, denn diesen Gender-Wahn braucht sowieso außer der zuständigen Ministerien niemand.

ganz wichtig auch das projekt "Equal Pay Day - Qualifikation statt Krawatte", in dem über quoten (und nicht etwa über qualifikation!) geredet wird und dann lustige papierkrawatten an "zuständige ministerInnen" übermittelt wurden.

auch dieses projekt bringe ich nicht mit gender mainstreaming in zusammenhang:
"Transkulturelle Gewaltprävention und Gesundheitsförderung"
da scheints mehr um kulturell bedingte und nur bedingt gewünschte verhaltensweisen von personen mit migrationshintergrund zu gehen.

mir kommt hier eher vor, irgendwo "gender" hinzuschreiben hilft bei der mitteleinwerbung und dient der beschäftigung von ansonst eher unterbeschäftigter personalressourcen. früher sinds zur öbb gegangen, heute machens gender.

Eine Geldverbrennungsmaschine.

etwas seltsam.

eines der projekte nennt sich "Brustkrebs-Früherkennungsprogramm", die zielgruppe ist ausschließlich frauen. was hat das mit gender mainstreaming zu tun?

lt projekt:
"Für Frauen soll damit, im gleichen Ausmaß wie Männer, ein Zugang und eine Teilnahme an den Leistungen der Gesundheitsvorsorge gewährleistet sein. Somit steht dieses Projekt im Zeichen des Empowerment der Frauen und möchte den, durch vergangene Initiativen auf Männer gesetzten Schwerpunkt und das damit entstanden Ungleichgewicht, abbauen"

lt statistik austria haben im jahr 2010 854.413 personen vorsorgeuntersuchungen in anspruch genommen. gynäkologische untersuchen nicht mit eingerechnet. der männeranteil liegt bei 46,6%.

welches ungleichgewicht??

"transparent"

Es fehlen jegliche Angaben über Kosten und Finanzierung der Projekte.

Transparenz ist was anderes.

"Hast du heute schon gegendert?"

Sei net frech!!

Und wer vertritt die Interessen der Männer, damit die auch gleichgestellt werden???

pssst.. *flüster* darum geht's doch gar nicht! *flüster* Es ging nie um Gleichberechtigung, sondern *psst* immer nur um Priviliegiensammlung...

aber psst... von mir wissen Sie nichts, ok?

Es ist ja auch was für Männer dabei

Zum Beispiel die gender- und diversitygerechten Salatrezepte. Also mir als Mann brennt dieses Thema schon unter den Fingernägeln.

Interessant, was der Bundesminister für Frauen so zu verantworten hat!

Warum gehen Genderprojekte auf die Kappe eines Frauenministeriums und nicht etwa eines Dritten-Geschlechts-Ministeriums?

2. punkt in der liste: "Hast du heute schon gegendert?" – „Bewusst Gendern“ im Bundessozialamt, Landesstelle Kärnten

--> unfassbar, wieviel einsparungspotential es da gäbe

Da geht also mein Steuergeld hin

Na endlich. Da bin ich aber froh, jetzt einen Überlick zu haben, wo und wie Steuergelder für Lobbyistinnen verbraten werden.

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