


Weniger bewusst ist dagegen, dass alle frauenpolitischen Errungenschaften auf das unermüdliche Engagement der Frauen selbst, organisiert in Gruppen, Vereinen, Projekten etc., zurückgehen. Denn den Frauen wurde zu keiner Zeit etwas geschenkt.
Zwei dieser unzähligen Mitstreiterinnen der österreichischen Frauenbewegung feiern nun ihr 20-jähriges Jubiläum. Die feministische Monatsschrift an.schläge bietet eine alternative Plattform für Anliegen, Probleme und Fortschritte der Frauen. Und das Archiv Stichwort leistet unerlässliche Dokumentationsarbeit. Eine Gelegenheit für das Team von dieStandard.at sich bei diesen Frauen für ihre überaus wichtige Arbeit und ihr Durchhaltevermögen zu bedanken.
an.schläge - das feministische Magazin
Die an.schläge sind das einzige monatlich erscheinende feministische Printmedium Österreichs. Als 1983 engagierte Frauen den Verein "Frauen aktiv in Kultur und Arbeitswelt" gründeten, war dies zugleich der Startschuss für die Zeitschrift an.schläge, die sich selbst als "eine feministische Medienstimme im Male-Stream-Journalismus" definiert. Dabei war - und ist es auch heute noch - ihr Ziel, das Sichtbarmachen unterschiedlicher Lebensrealitäten von Frauen durch einen frauenspezifisch-feministischen Blickwinkel in einer "einseitig männlich geprägten Medienlandschaft" zu ergänzen.
Um die Fortführung der Zeitschrift sicher zu stellen, war es 1993 notwendig, den Verein "CheckArt" ins Leben zu rufen. Im Jahr 2000 erfolgte dann ein Relaunch mit dem forum.wissenschaft: Studentinnen aller Studienrichtungen haben seither die Möglichkeit, Aspekte ihrer feministisch-wissenschaftlichen (Abschluss-) Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.
Die an.schläge sind erreichbar unter:
an.schläge. das feministische magazin
Hetzgasse 42/1, 1030 Wien
Tel.: 01/920 16 76
Email
an.schläge
Stichwort - Frauenbewegung nachlesen
Ebenso seit 20 Jahren ist das "Stichwort - Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung" DIE Anlaufstelle für feministische Literatur und Informationen zur Frauen- und Lesbenbewegung in Österreich. Das Ziel, Frauen ihre Geschichte näher zu bringen, Forschungen zu frauenspezifischen Themen zu ermöglichen und ihnen somit eine Basis für politisches Handeln zu geben, konnte im Herbst 1983 in Angriff genommen werden. Damals begann eine Gruppe von Frauen in den Räumen des Uni-Frauenzentrums Flugblätter und Protokolle österreichischer Frauengruppen zu sammeln und bis in die 70er-Jahre zurück aufzuarbeiten.
Im Lauf der Zeit wuchs Stichwort zu einer qualifizierten, vielfältigen und international vernetzten Dokumentationseinrichtung. In der reichhaltigen Bibliothek findet frau feministische Diskussionen der letzten Jahrzehnte mit einem breiten Spektrum an frauenspezifischer Literatur aus Forschung und Belletristik. Ergänzt wird das Angebot durch ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Vorträgen und Internet-Workshops.
Das Stichwort ist erreichbar unter:
Stichwort. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung. Bibliothek Dokumentation Multimedia
Diefenbachgasse 38/1
1150 Wien
Tel.: 01/812 98 86
Email
Stichwort
Öffnungszeiten:
Mo & Di 9:00 - 14:00 Uhr
Do 14:00 - 19:00 Uhr
(dabu)
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[...]Weniger bewusst ist dagegen, dass alle frauenpolitischen Errungenschaften auf das unermüdliche Engagement der Frauen selbst[...]
Ganz so als wäre es nicht die Wirtschaft gewesen die Arbeitskräfte gebraucht hätte. Und den Lohnsklaven damit das Gefühl gegeben hat irgendwie unabhängig und fortschrittlich zu sein.
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