Gegen das "Babycaust"-Museum

von Redaktion  |  14. Juni 2004, 20:56
Am 15. Juni ab 15.30 Uhr findet eine Protestaktion der Sozialistischen Linkspartei (SLP) vor der Bezirksvorstehung des 2. Bezirks, Karmelitergasse 9, statt. Die SLP fordert die Verhinderung eines von "Human Life International" geplanten "Babycaust"-Museums in den Räumlichkeiten der in Konkurs gegangenen Abtreibungsklinik Lucina in der Wiener Sperlgasse (dieStandard.at berichtete).

Ursprünglich sollte die Aktion vor dem Versteigerungstermin der medizinischen Ausstattung am 2. Juni stattfinden, doch der Bezirksvorsteher des 2. Bezirks Kubik fühlte sich für solche "gesellschaftspolitischen" Themen nicht zuständig, so SLP-Frauensprecherin Sorger. Unterstützend betätigen kann mensch sich auch über die Petition der SLP zur Revitalisierung der Lucina-Klinik durch eine Unterschrift (anfordern per E-Mail). (red)

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Wolfgang Groiß
15.06.2004 09:38
Krass finde ich...

... dass die Gewerkschaft der Engelmacherinnen ernsthaft "Human Life International" heisst. tjo.

sisi2000 
15.06.2004 11:01

dumpfi, lesen ist auch nicht einfach, was, human life international sind die erzreaktoniären hardcorekatholiken, jehovas und sonstwas die daran arbeiten das recht auf abtreigung zu unterwandern und kippen.

Wolfgang Groiß
15.06.2004 14:04

Und was genau glaubst mein ich mit "Gewerkschaft der Engelmacherinnen"?

Den "dumpfi" kannst gern behalten.

Michael Gehmacher   
15.06.2004 08:49
SLP kämpft für eine Weiterführung der Lucina Klinik durch die Gemeinde Wien

Der SLP geht es mit der heutigen Aktion unteranderem darum die bisherige Untätigkeit der SPÖ aufzuzeigen! Das betrifft sowohl die SPÖ im Bezirk, als auch die Wiener Stadtregierung. Die muss zum Handeln gezwungen werden!
" Die Bezirksvertretung muss sich für eine Übernahme der Lucina Klinik durch die Gemeinde Wien einsetzten. Die Lucina-Klinik soll in ein Frauengesundheitszentrum umgewandelt werden. In der Führung der Klinik soll ehemaliges Klinikpersonal, Frauenorganisationen und die Gemeinde Wien gleichberechtigt eingebunden werden". so stehts in der SLP-Resolution die von vielen AnrainerInnen unterstützt wird. Eine Revitalisierung der Klinik in privater Form bedeutet, weiter der permanenten der Gefahr der Schliessung ausgesetzt zu sein.

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