In der Politik würden Prostitutionsgesetze beschlossen, ohne die Betroffenen nach ihrer Meinung zu fragen, meint ein Insider
Anti-Prostitutionshaltung des US-HIV-Programms im Visier: "PEPFAR kills People"
Das Pilotprojekt im 15. Wiener Gemeindebezirk ist laut den Grünen ohne rechtliche Grundlage
FPÖ Rudolfsheim-Fünfhaus fordert SPÖ-Stadträtin auf, "sofort und unverzüglich" Pläne umzusetzen
"Sexarbeiterinnen brauchen Rechte": Prekäre Situation der Prostituierten werde ausgenützt und begünstige Gewalttaten
Steuerpflichtig, aber sittenwidrig: Beratungsstellen und selbstorganisierte Prostituierte fordern den Schutz und rechtliche Anerkennung
Gewalttätige Übergriffe sorgten schon immer für große Betroffenheit am Strich - Hinter den aktuellen Verbrechen wird weder ein normaler Kunde noch ein Zuhälter vermutet
Politischer Hintergrund und Entwicklung des Aktionstages der Sexarbeiterinnen
Ob vor gewalttätigen Freiern oder Krankheiten: Etwa 5.000 Prostituierte arbeiten in Wien, 60 davon sind Männer
Neues Gesetz im Kampf gegen Gewalt, Missbrauch und Menschenhandel sieht neben Anhebung des Mindestalters auch nationales Sexarbeiterinnen-Register vor
Sexarbeit geschieht im Verborgenen. Prostitution wäre zwar in Bordellen erlaubt, Bordelle werden aber nicht genehmigt. Beim Seelax-Festival wurde über die Folgen der Illegalität diskutiert
Vana bezeichnet Ankündigungen von SPÖ und FPÖ in diese Richtung als "billigen Wahlkampfpopulismus" - 24-Stunden-Notruftelefon als Gegenvorschlag
Novellierung des Prostitutionsgesetzes samt flankierender Maßnahmen: Kondompflicht für Freier, Anlaufstellen für AnrainerInnen, deklarierte Areale für Prostituierte
UMP-Plan für größere Rechtssicherheit kommt bei Betroffenen nicht gut an: Prostituierte wollen nicht für eine "Firma" arbeiten
Was genau ist ein Bordell, wer darf es wo betreiben? Die Wiener VP fordert dafür rechtliche Grundlagen. Ein "Bordellgesetz" ist laut SP nicht geplant - die Situation der Prostituierten soll aber verbessert werden.
Hintergrund ist hohe Quote von Migrantinnen, die sich aus Armut als Tänzerin verdingen und oft in Zwangsprostitution landen
Sex mit einer Prostituierten, die zu ihrer Tätigkeit gezwungen wird, ist im Vereinigten Königreich nach einem neuen Gesetz strafbar
Im kolumbischen Bogota wurden Freier und Sexarbeiterinnen zu ihren emotionalen Verhältnissen befragt - Fast ein Viertel der Freier war schon einmal verliebt
Prostitution soll in Nachtlokalen und Bars vor sich gehen um sie transparenter zu machen
Großteil des Budgets zur Bekämpfung der Sexarbeit bleibt ungenutzt: Man habe im Alltag eben oft Wichtigeres zu tun, erklären hohe Polizeibeamte dazu
Frauenservicestelle "Frau & Arbeit" neuer Trägerverein - Mobile Beratung "PiA" erhält Subventionen
Abschaffung oder Anerkennung? Eine lange Diskussion
In Deutschland hat sich eine hitzige Diskussion darüber entsponnen, ob Flatrate-Angebote frauenfeindlich sind
Sexarbeit ist in Österreich so geregelt, dass sich Prostituierte nur entwürdigt vorkommen können, beklagen ExpertInnen - Der Gesetzgeber drückt sich vor Maßnahmen
Können Prostituierte autonom sein? - Ausschnitte eines feministischen Diskurses
Einige historische Spuren zur Geschichte der Prostitution in Europa
Im England des späten 19. Jahrhunderts engagierten sich Abolitionistinnen für die Abschaffung der Prostitution
Von 1000 Euro bis zu 10 Jahren
Zitate prominenter Frauen zu Prostitution und Frauenhandel in Geschichte und Gegenwart
Das ist eine ziemliche Geschichtsfälschung. Tatsächlich gab es seitens der SPD-Frauen etwas 20 Jahre lang Widerstand gegen die Öffnung der deutschen Bundeswehr für Frauen. Und letztendlich gelang es nur durch ein EuGh-Urteil (die Klägerin wurde vom Bundeswehrverband finanziell unterstützt)den Zugang durchzusetzen.
Geschichtsfälscher versuchten später das Ganze umgekehrt erscheinen zu lassen und die Männer des Bundeswehrverbandes als Verhinderer darzustellen die sich gegen die Aufnahme von Frauen gewehrt hätten. (Und Nichtinformierte können sich da ja leicht täuschen lassen.)
Wien im 19. Jahrhundert nach Schnitzler: Strassenzüge voller Prostituierten, die es für ein Stück Brot machten. Die kamen aus den hunderten sogenannten "Waisenhäusern", wo die vergewaltigten Dienstmädchen ihre Säuglinge abgaben, nachdem sie ihre Arbeit verloren hatten, weil sie schwanger wurden. Syphilis, Tripper und Tuberkulose. Da hatten aber alle sehr hohe Wertvorstellungen! Nein, dann lieber offen und geregelt.
Fall dass vom Arbeitsamt versucht wurde, eine arbeitslose Frau in dieses Milieu zu vermitteln. Da ist nichts ironisches dabei. Wenn man Prostitution entkriminalisiert, Ehebruch ohne Konsequenzen geschehen lässt, darf man sich nicht wundern dass das Ganze zu solchen Blüten führt. Übrigens bin ich absolut dafür legale und illegale Prostituion als sittenwidrig anzusehen und Ehebruch mit Konsequenzen zu belegen, dann gibt es so etwas nämlich nicht.
aber sie verliert damit auch den Anspruch auf Unterstützung. Übrigens ist das nur eine Folge des konsequenten Weiterdenkens, unmoralischer Forderungen, nämlich zu sagen dass Prostitution etwas vollkomen legales und nichts sittenwidriges ist, das hat mit Geschlecht nichts zu tun.
ist das eine selbständige Tätigkeit und müsste dann doch auch beim Finanzamt als Betrieb gemeldet sein mit Steuernummer und so und würde das auch eine Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer bedeuten, im Alter würden sie dann eine Pension wie Wirtschaftstreibende erhalten? Für Migrantinnen käme noch hinzu eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung. Aber ich glaube den Damen geht es mehr um die Möglichkeit Arbeitslosengeld beziehen zu können, da müsste dann der Arbeitgeber? sie bei der Sozialversicherung anmelden.
aus der Steuerpflicht resultieren, die Sexarbeiterinnen verwehrt bleiben? Mir fällt keines ein. Jeder Gewerbetreibende muss für den Erwerb sozialer Rechte zusätzlich Sozialabgaben leisten. Warum sollte das bei Prostituierten anders sein? Prostituierte sind nach dem GSVG sozialversichert, vorausgesetzt sie üben ihr Gewerbe legal aus. Was übrigens für alle Gewerbetreibende gilt. Schwarzarbeiter sind ja genauso nicht versichert.
Ich stimme ihnen vollkommen zu. weiters sollten sich die aktivistinen die ökonomischen konsequenzen ihrer forderungen gut überlegen: wenn "sexarbeit" gesellschaftlich voll akzeptiert wäre und keinen tabu-bruch bedeutete dann sähen sich die arbeiter/innen vermutlich einem drastischen einkommensverlust gegenüber: 1. würden viele andere frauen/männer auf den "sex-arbeitsmarkt" drängen, und die "überbezahlung", die schlicht durch die überschreitung von gesellschaftlichen normen begründet ist fiele mit ihnen weg. es bleibt nur mehr eine niedrig-qualifikations-dienstleistung übrig für die keine fundierte ausbildung erforderlich ist. angeborenes/ererbtes (d.h. ungerechtes?!) gutes aussehen würde den marktwert noch mehr bestimmen als heute!
ist die vorstellung einer "vollen" gesellschaftliche akzeptanz von sexarbeit völlig absurd: die natürliche "knappheit" (wegen der vielfach höhern "kosten" einer fortpflanzung halten (nichtgewerbliche) frauen das "gut" sex im verleich zu männern, knapp (ja, auch in zeiten von verhütung etc.)) von verfügbaren weibl. geschlechtspartnern wäre aufgehoben und männer könnten sex an jeder straßenecke zum pfuscher-lohn erwerben ohne sich "genieren zu müssen". die gesellschaft würde praktisch aus den fugen geraten. es gibt sicher gesellschaften in denen "liebesdiener/inen" (ausgebildete!) mehr akzeptanz finden, aber eine "völlige" gleichstellung mit "normaler" erwerbsarbeit halte ich schon aus biologischen gründen für ausgeschlossen!
kann man nicht abschaffen. Da müsste eine ganz andere Gesellschaft her als das Patriarchat eine ist. Dass die "Huren" rechtlos bleiben, hilft nur jenen, die auf ihrem Rücken Geld verdienen. (Apropos: wer sind denn die Kunden? Genug brave Familienväter und Ehemänner. VW Skandal vergessen?) Aber dafür sorgen, dass die Frauen für ihre Arbeit wenigstens halbwegs "normale Arbeitsbedingungen" haben, gesundheitlich geschützt sind und vom Geld selber etwas sehen sehr wohl. Was passiert, wenn das Ganze in der Illegalität der Mafia überlassen wird, hat man im letzten Frauenhandelsskandal bemerkt. Oder in Italien. Mehr Rechte für die Frauen, staatliche Kontrolle und härtere Strafverfolgung von Verbrechen wie Zwangsprostitution.
lassen sie bitte diese primitive fraternisierungen sein. ob nun die richtigen oder die falschen frauen ihre rechte fordern, dies zu entscheiden steht ihnen nicht zu. wenn frauen, die sich selbst als 'huren' bezeichnen ihre rechte fordern, dann ist dies zu respektieren. diese damen sind schwerarbeiterinnen, nicht zuletzt, weil uebergewichtige und ungewaschene kerle (wie wahrscheinlich sie) diese arbeit an den rand der gesellschaft draengen... und zum moralischen ausgleich spielen dann phariseaer wie sie dann die moralapostel...
Dem will ich nicht wiedersprechen, keine Frau sollte sich aufgrund ihres Berufes auserhalb der Gesellschaft fühlen. Mein Posting war sarkastisch gemeint, tut mir leid, dass das nicht so rüberkam. Was mich betrifft, so liegt mir (noch) nichts an den von Huren angebotenen Dienstleistungen, dennoch will ich die Grundsätzliche Freiheit haben, das in Anspruch nehmen zu können, was andere anbieten, genauso wie Huren, oder Anwältinnen ungehindert ihrer Tätigkeit nachgehen sollten.
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