"Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es mal war," sagt die Pionierin der feministischen Sprachkritik Luise F. Pusch im dieStandard.at-Interview
Das Binnen I bekommt Konkurrenz: Der _ stellt Unsichtbarkeit und sprachliche Repräsentation jenseits von "er und "sie" zur Debatte
Eine Replik auf den Leserbrief eines Users, der sich an politisch korrekter Schriftsprache stößt, in Form eines amüsierten Kommentars
Berühmte Linguistinnen und Schriftstellerinnen äußern sich zur männlichen Dominanz in Sprache und Konversation - Zitate in einer Ansichtssache
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Unterdrückung von Frauen in Sprechsituationen - Eine Analyse nach Senta Trömel-Plötz
Kommentar zur hohlen Argumentationslogik der Sprachreform-VerweigerInnen
Feministischer Sammelband zeigt die tägliche Vergewaltigung von Frauen in Gesprächen auf
Für ihr Beharren auf patriarchalem Sprachgebrauch bekommt F. H. Jourda eine saftige Zitrone
Na toll. ok, ich bin Österreicherin und Europäerin, ich bin Wienerin, ich bin eine Frau, ich bin eine Mutter, ein Tochter, eine Freundin, eine Tante, ich bin ...
in allererster Linie bin ich aber ein MENSCH, ein menschliches Wesen. Ups, das kann ich ja nicht sein, weil's ja doch DER Mensch - also männlich - heißt.
Ist mir egal, und im gleichen Sinn geht mir das unsinnige Innen-Geschwaffel auf die Nerven. Ich fühle mich nicht diskriminiert durch ein Dipl.Kaufmann od. Frau Buchhalter, wohl aber durch schlechtes Benehmen. Demnächst muß es vielleicht noch TischIn, SesselIn, etc. heißen, weil ich ihn als Frau benutze... oder wie? + die Kinder?
Haben wir keine echten, wesentlichen Sorgen und Probleme um echte Gleichberechtigung herzustellen?
... ich bin für eine ganz unorthodoxe Form der Schreibweise: Wir verkürzen die Wörter: Dann heißt das Arbeitnehm (für alle), Mensch, Schül, Minist, Kolleg, Mitarbeit, Lehr, Politik - statt verkrampfte Langschreibweise zu fordern. Noch besser und eindeutiger: ein L dazustellen: Lehrl, Arbeitnehml, Schüll, Ministl usw. Endlich was KREATIVES! Unsere Frauen haben einen Emanzipationswahn, doch nur wo es leicht geht, am Bau seh ich ganz wenige oder gar keine.
Genial! Sollte auch in Wien so sein. Manche Schilder sind echt sexistisch! Schaut euch mal die Piktogramme bei einer Rolltreppe in der U-Bahn Station an! Ist euch schon einmal aufgefallen, dass es verschiedene Bilder gibt, wo zB ein Mann auf einer Rolltreppe geht und gleich daneben is eine Abbildung einer Frau mit einem kleinen Kind an der Hand! Die Leute die behaupten die abgebildeten Männer sein bloß geschlechtsneutrale Strichmännchen sind im Unrecht, denn dann müsste statt der Frau mit dem Kind auch nur ein Strichmännchen vorhanden sein!
...um solche sachen durchsetzen zu wollen.
Mann sollte mal eine Umfrage starten und dabei Kosten und Nutzen aufzeigen...
ich kenne keine FRAU in meinem Bekanntenkreis die solchen Aktionen zustimmen würde. Die stehen auch nur noch kopfschüttelnd da und meinen was da verkehrt sei. Sollen doch diejenigInnen die das wollen jedes einzelne Schild bezahlen ... beim Auto kostet auch jedes Extra.
Und wie schon vorher erwähnt ... plural ... die Mehrzahl ist einfach Radfahrer ... da kann man rütteln dran soviel man will
nach ihren äußerungen würde vermutlich keine intelligente frau sie näher kennen wollen...
ich bin für "radfahrerinnen"-weil da ist die männliche UND die weibliche form enthalten..
machen wir es doch einfach: einfach nur die weibliche form nehmen...aber euer geheul möchte ich da nicht hören...
erstens verbiete ich mir alle Frauen die ich kenne als nicht intelligent zu klassifizieren ... das macht Sie nicht besser, wenn nicht sogar schlechter als andere
zweitens hab ich mitunter gar nichts gegen die neuen schilder ... es geht eigentlich nur um die Sinnlosigkeit bestehende Schilder auszutauschen.
Von mir aus kann man ja bei allen neuen Schildern dies machen, aber sicher keine sinnlosen Aktionen starten wie diese und unnötig Kosten verursachen.
drittens finde ich ist dies keine Minute wert darüber nachzudenken, schon gar nicht von gut bezahlten PolitikerInnnen, die sollen ihre(weil von uns bezahlt eigentlich uns're) kostbare Zeit nicht damit verplempern!!!
Und wenn es sich um weibliche und männliche radelnde Personen handelt, dann sie sind vielleicht im dzt. üblichen sexistischen Sprachgebrauch "Radfahrer", weil sprachlich auch in einer Gruppe von 100 Frauen und 1 Mann der Mann vorherrschend ist. Das ändert aber nichts daran, daß damit die Frauen unsichtbar gemacht werden. Es ist ein Unterschied, ob ich über eine Gruppe von Radfahrern, Radfahrerinnen oder RadfahrerInnen berichte. Zuletzt: wären Sie bereit, der Einfachheit halber immer die weibliche Form zu benutzen? Schließlich ist in der weiblichen die männliche enthalten, dieser Sprachgebrauch hätte also viel mehr Logik als der derzeitige!
Ich empfehle die entsprechenden Bücher von Luise F. Pusch
Auch wenn es in den postings schon mehrfach erwähnt wurde, möcht ich's auch noch einmal betonen: Mensch assoziiert zu Radfahrern, Ärtzen, Fernsehmoderatoren eben doch eher Männer als Frauen, da sei der Plural per Definition noch so geschlechtsneutral.
So hat etwa eine Studie aus der jüngeren Zeit gezeigt, dass bei einem Fragebogen, bei dem in der Versuchsgruppe nach bekannten ÄrtzInnen, FernsehmoderatorInnen etc. gefragt wurde, in der Kontrollgruppe hingegen nur nach Ärzten, Fernsehmoderatoren etc., den Befragten in der Versuchsgruppe signifikant mehr Frauen aus diesen Berufssparten eingefallen sind als den Befragten in der Kontrollgruppe, wo die Frauen nur mitgemeint waren.
Würden all diese "Radfahrer"-VertreterInnen auch sagen/schreiben: "Diese weißen Männer dort drüben", wenn sich in dieser Gruppe ein Schwarzer und ein Maori befänden? Würden sie die Farbigen einfach unter die Weißen subsummieren? Doch wohl (und zurecht) nicht. Aber wenn es um Frauen geht, ist alles möglich. Die können ruhig ausgeblendet werden.
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