Die Bundeshymne soll neutralisiert werden

von Redaktion  |  26. September 2005, 19:23

Und Gleichberechtigung bringen: "Heimat großer Töchter, Söhne" - Rauch-Kallat: "Frauenpolitik ist auch Sprachpolitik"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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tamara galhuber 
28.09.2005 01:28
taten sprechen lauter als worte

mit neuen worten kann man doch kein neues verhalten erwarten...
mit worten beruhigt man auch keine frau, die sich vom mann minderwertig behandelt fuehlt...

merc  
27.09.2005 09:27
Bundeshymne

Frauenpolitik sollte sich nicht nur um die Sprache, sondern um grundlegende Dinge in der Gleichberechtigung kümmern. Wieso hat sich diese Regierung noch nie mit der Gleichstellung der frau im Berufsleben auseinandergesetzt??? Ist das ein Thema das ihnen nicht gefällt?? Müssten da ihre Wähler ein kleines bischen von der Riesengewinnen an die Frauen abtreten?? Das darf nicht sein, da lenken wir viel lieber auf die Bundeshymne ab, das kostest doch nichts von unseren Gewinnen.
ABLENKUNG von wichtigeren Themen, das ist der Grund für die Abänderung der Bundeshymne. Ja, man soll sie ändern wenn man will, aber wann werden einmal wichtige Frauenthemen behandelt?? In DIESER REGIERUNG NIE.

nero claudius 
26.09.2005 20:56
weil wir halt sonst anscheined keine probleme haben

"töchter, söhne" o.k., aber heimatland statt vaterland ist pedantisch; bei konsequenter handhabung, schreiben wir alle bald in unserer heimatsprache usw.

diese würtschln bringen keine vernünftige liberale gesellschaftspolitik zustande, dafür wurschtl sie an den staatssymbolen herum;

ich fordere diese dummheit in die heraldik konsequent weiterzuverfolgen und den hammer des bundesadlers durch eine handtasche zu ersetzten; hat die mitzi zumindest was zu tun, und kommt nicht dazu unser gesundheitssystem zu ruinieren.

joe666
26.09.2005 19:52
Vorschlag zur Neutralisierung der Bundeshymne...

das Bundeshymen

flinkerhamster
26.09.2005 19:29
liebe frauenfreundliche politiker

stochern sie weniger im vergangenen und vergänglichen herum, konzentrieren sie sich auf wahrhaftige, zukünftige probleme, was frauenpolitik betrifft.
erweisen sie uns den dienst, liebe populitiker. danke.

Pithecanthropus Erectus
26.09.2005 19:27
Man bedenke, dass auch die Landeshymnen

gegendert werden müssen!

Die Frauen haben sich ihre "Stellung" ja schließlich redlich, ähh, verdient, warum sollen sie also nicht in der Hymne lobend erwähnt werden?

Mich stört das überhaupt nicht. Ich denk mir halt: wenn ichs mir aussuchen kann, ob ich Kinder gebären muss, Falten bekomme, nicht einparken kann, von Hysterieanfällen gebeutelt Sitcoms schaue, u.v.m., oder ob die Bundeshymne gegendert wird, ist klar: Nochmal Glück gehabt, ist ja nur die Bundeshymne!

Vazlav Gattuduwifit 
26.09.2005 19:31
lol

sie haben verdammt recht

flinkerhamster
26.09.2005 19:26
vielleicht sollte man den fokus auf

die streichung von geldern für gleichstellungspolitik in der eu (equal, progress) legen und weniger populismus betreiben.
die kürzung der ressourcen für genannte instanzen treffen viel stärker ins mark als eine plumpe, dokumentenfälschende phantastereien, wie es dem vorhaben nach den anschein hat.
als zeitgeschichtliches dokument hat die bundeshymne seinen wert und bedeutung nur insofern, als es im original vorliegt.
warum schaffen wir nicht gleich sämtliche nationalstaatliche institute mit frauenfeindlicher gesinnung ab? wieso erweisen wir nicht allen benachteiligten frauen die ehre, und enthaupten alle mittelmässig bis unbekannte männlichen skulpturen, statuen, denkmäler?

Storm Child
26.09.2005 19:22
mah ist mir das wurrscht

sollen's doch machen was se wollen.

Vazlav Gattuduwifit 
26.09.2005 19:20
interessant

wie nationalbewußt die feministinnen sind.
wer hätte das gedacht.

CAZADOR DE BRUJ@S 
26.09.2005 19:14

Also jetzt ist ja die Welt wieder in Ordnung....
Ich glaube aber dass die Wirkliche Gleichstellung doch wesentlich wichtiger wäre, ich habe in dieser Zeitung gelesen dass (kann mich nicht an die genauen Zahlen errinnern) 100.000 Frauen das gleiche verdienen wie 10.000 Männer... da wär doch wirklich was zu tun oder? Aber nein, Frauenpolitik und Gleichberechtigung ist vor allem in solchen Dingen wichtig wo man nichts wirklich tun muss was aber echt toll klingt und das ist zumindest für mich POPULISMUS
Ausserdem denke ich dass Österreich eine schönere Hymne verdient, aber das ist auch nur meine persönliche Meinung.

Helmut Kirisits
26.09.2005 19:11
1,50 m

Mein Vorschlag wäre: Heimat bist Du großer Menschen. Geht nicht, da fühlen sich wieder die Kleinen diskrimineirt. Geht doch, man könnte die Latte bei 1,50 m positionieren. Na gut, heut ist nicht mein Tag, ich lass es.

michael behm
26.09.2005 19:06
achtung!

irgendwo wird wahrscheinlich zeitgleich an einer neunen ambulanzsteuer oder der abschaffung des 13./14. monatsgehaltes gebastelt - die mizzi & und ihre "virtuelle" bumdeshymnen-diskussion ((c) w.schüssel) dient nur zur ablenkung.

phil biblio 
26.09.2005 19:19
Eine neue Ambulanzsteuer...

... wird wohl nicht so viel negatives feedback bekommen, wie dieser Beitrag, in dem es um so eine "unwichtige" Änderung der Hymne hinsichtlich Gleichwertigkeit von Mann und Frau geht.

woessman 
26.09.2005 20:39
irgendwie werden meine

(und zum teil auch Ihre) postings, die frei von sexistischen anspielungen und lächerlichmachungen sind, NICHT freigegeben, während hier dummdümmliche machosprüche fröhliche urständ' feiern.
ich wundere mich (SEHR) - und werde den und die "standard" nicht mehr lesen!

phil biblio 
26.09.2005 21:39
Ich glaub, das ist eher Zufall

Ohne jetzt großkotzig klingen zu wolln: Versuchen Sie sich nicht zu ärgern. Ich weiß wie das ist. Ich ärgere ich auch jedemal, zumal mir der Inhalt dann doch meistens sehr wichtig ist.
Ich fürchte, es waren noch viele dummdümmlichen postings mehr, die nicht durchgekommen sind...

Tristan Rex 
26.09.2005 19:05
gleichstellung von frau zu mann in der praxis

wäre wesentlich wichtiger als eine grossartige diskussion um den text einer waaahnsinnig wichtigen hymne :-/

la ananda
26.09.2005 19:11
schrittweise

ich bin Ihrer meinung! und doch können wir das nur in kleinen schritten realisieren, einer davon ist, dass ich mich mit der bundeshymne auch ANGESPROCHEN fühle. ich als frau.

ein grund warum ich aus der kirche ausgetreten bin, ist, dass ich nicht die gleichen rechte, wie die männer dort habe. nur damit Sie ein bisschen verstehen, wie die frauenwelt funktionieren kann. wie's bei uns so aussieht.

mir ist die BH ebenfalls total egal, ich kenne nicht mal den ganzen text, mag aber diese änderung, weil es beweist, dass frauen-sein thematisiert wird. und alle die sich soooo enorm darüber aufregen, beweisen nur wie engstirnig sie sind und welche angst in ihnen sitzt.

a b
27.09.2005 14:01

du bist aus der kirche ausgetreten weil du nicht die gleichen rechte wie die männer hast?

also wenn ich an die kirche denke, denke ich hauptsächlich an pflichten und verbote aber keineswegs an rechte. oder reden wir hier von einer anderen kirche?

phil biblio 
28.09.2005 01:24
Nun, es gibt auch Rechte...

..zum Beispiel Priester oder schlimmeres zu werden.
Allerdings gilt das nur für uns Männer. Für Frauen gibt es tatsächlich nur Verbote und Pflichten.

a b
27.09.2005 14:00

dass frauen-sein soll also thematisiert werden?
was ist das frauen-sein.
ist das was neues?
was innovatives.
oder etwas was eh jeder zweite mensch auf diesem planeten ist?

phil biblio 
28.09.2005 11:07

Sehr viele Denkerinnen, wie z.B. Simone de Beauvoir in ihrem Buch "Das andere Geschlecht", Ende der 40er Jahre, sind zu dem Schluss gekommen, dass man als Frau nicht geboren, sondern sozialisiert wird (Trifft auf den Mann genau so zu).
Somit ist ihre Reaktion dass "eh jeder zweite Mensch" eine Frau ist im Sinne "Es ist so wie es ist" abzulehnen, da diese sehr seichte und einfache Haltung fortschritts- und wissenschaftsfeindlich ist.
Mit so einer Einstellung könnten wir hier ziemlich sicher keine postings schreiben, sondern würden wahrscheinlich immer noch Aas fressen.
Überdenken Sie doch Ihre Position dahingehend!

phil biblio 
28.09.2005 01:20

Nun, viele Denkerinnen (z.B. Simone de Beauvoir) haben den Schluß gefasst, dass man nicht zur Frau geboren wird, sondern erst zu einer Frau gemacht (im Sinne von sozialisiert) wird - verhält sich mit Männern übrigens ebenso.
Sie können sich also entscheiden: Entweder Sie nehmen eines der vielen vorgefertigten Rollenbilder der Frau zur Geschlechterdefinition oder definieren gar Ihr eigenes?
Ich unterstelle Ihnen einmal aus Ihren bisherigen posts, dass Sie sich noch nicht wirklich mit Frauenforschung (damit meine ich entsprechende "Bücher lesen") auseinandergesetzt haben.
Die Sozialisierung läßt sich meines Erachtens jedenfalls sehr, sehr schwer rückgängig machen.

a b
28.09.2005 12:57

natürlich wird man zur frau geboren.
oder wird den frauen das kinderkriegen erst antrainiert durch sozialisation?

und wenn du realistisch bist, mußt du erkennen daß gebärfähigkeit nicht der einzige unterschied ist -
was ja auch absolut nix negatives ist, so perfekt sind männer auch nicht.

phil biblio 
29.09.2005 10:21

Du sagst man wird zur Frau geboren, weil Frau Kinder kriegen kann.
Im nächsten Satz sagst Du aber, dass Gebärfreudigkeit nicht der einzige Unterschied ist...
Klingelts?
Eine Frau definiert sich nicht über das Kinder kriegen allein! Da spielen Verhaltensregeln und -codes sowie moralische Ideale eine wesentlich wichtigere Rolle!!!

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