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"Hier ist noch viel zu tun", sagte sie bei einem Vortrag über den Einfluss des Feminismus auf die deutsche Sprache. In den meisten Fällen sei es möglich, neutrale Ausdrücke zu verwenden. Als Beispiel nannte sie die Verwendung des Ausdrucks "Studienausweis" statt des früher üblichen Begriffs "Studentenausweis". Dabei rief sie zu deutlich mehr Kreativität beim Sprechen auf: "Warum soll ein Mann, der den Beruf der Hebamme ausübt, nicht Hebammer heißen?"
"Sprache ist lebendig und veränderbar", sagte Eichhoff-Cyrus. Sie sei Ausdruck des Denkens. Daher helfe es nichts, wenn Empfehlungen ausgesprochen würden. Entscheidend sei, dass ein Umdenken und damit ein geänderter Sprachgebrauch stattfinde. (APA/dpa)
"Sie" und "er" bekommen Zuwachs: "Hen" soll Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts eliminieren helfen
Auf die Anrede "Mademoiselle" soll verzichtet werden - Frauenrechtlerinnen fordern das seit langem
Ein Wissenschaftsblog seziert genauestens und mit kühlem Kopf ein Thema, das selten unaufgeregt debattiert wird, und erklärt, warum die männliche Form für alle schlichtweg falsch ist
Eine Kampagne fordert, dass die Behörden nicht mehr zwischen der verheirateten Madame und der ledigen Mademoiselle unterscheiden
Wegen Ressourcen-Knappheit und massiven Protesten wird es keine Unterlage zum Thema "Gendering in der schriftlichen Kommunikation" geben
Ein Tool für MS Office soll beim geschlechtergerechten Schreiben helfen – dieStandard.at hat’s getestet und festgestellt: Den guten Willen ersetzt es nicht
"Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es mal war," sagt die Pionierin der feministischen Sprachkritik Luise F. Pusch im dieStandard.at-Interview
Das Binnen I bekommt Konkurrenz: Der _ stellt Unsichtbarkeit und sprachliche Repräsentation jenseits von "er und "sie" zur Debatte
Eine Replik auf den Leserbrief eines Users, der sich an politisch korrekter Schriftsprache stößt, in Form eines amüsierten Kommentars
Berühmte Linguistinnen und Schriftstellerinnen äußern sich zur männlichen Dominanz in Sprache und Konversation - Zitate in einer Ansichtssache
Unterdrückung von Frauen in Sprechsituationen - Eine Analyse nach Senta Trömel-Plötz
Kommentar zur hohlen Argumentationslogik der Sprachreform-VerweigerInnen
Feministischer Sammelband zeigt die tägliche Vergewaltigung von Frauen in Gesprächen auf
Für ihr Beharren auf patriarchalem Sprachgebrauch bekommt F. H. Jourda eine saftige Zitrone
meine zustimmung - auch das wort `mannschaft` kann durch das wort `team` ersetzt werden. frauen-team statt frauenmannschaft.
die hartnäckigkeit, wie viele das männerzentrierte deutsch verteidigen , passt zu unserer patriarchalischen gesellschaftl. kultur . sobald frauen auch i.d. sprache sichtbar gemacht werden, wehrt sich das `maskulinum` - das ist nicht neu. diese reaktionen treffen auf alle bemühungen von frauen zu, die für frauen-rechte kämpf(t)en.
"glaube nicht, es muss so sein, weil es so ist und immer so war. unmöglichkeiten sind ausflüchte steriler gehirne, schaffe möglichkeiten." Hedwig Dohm, fem. theoretikerin
http://www.journalistinnen.de/aktuell/p... hlberg.pdf
Im Norwegischen heisst "die Frau" "en kvinne" (sprachlich verwandt mit der engl. queen). Und "en" ist die männliche Form des unbestimmten Artikels.
Keine Norwegerin fühlt sich benachteiligt, wenn das grammatische Geschlecht von "kvinne" männlich ist. Die Norweger (hoppala, da steht ja "die" vor "Norweger") sind eben schlau genug, um zwischen "genus" und "sexus" zu unterscheiden.
Und im übrigen: die Norwegerinnen sind im Durchschnitt viel besser emanzipiert als die Mitteleuropäerinnen, vielleicht deswegen, weil sie sich nicht um so einen Schmarrn kümmern, sondern um wichtige Dinge.
Schon blöd, wenn eine "Sprachforscherin" nicht zwischen einem Maskulinum und einem Plural unterscheiden kann. Der "Studentenausweis" ist ein Ausweis für Studenten, also Mehrzahl. Der einzelne Ausweis wird für einen Studenten oder eine Studentin ausgestellt, aber der Begriff als solches bezeichnet ein spezielles Dokument für eine spezielle Personengruppe, wie ein Diplomatenpass oder Presseausweis.
"Die Männer" sind auch männlich, trotzdem die Mehrzahlform mit dem "weiblichen" "die" gebildet wird. Die Männer machen aber aus dem kein Drama. Kein Wunder, dass wir von den Männern belächelt werden, die sich um so einen sch++s nicht kümmern.
Sehen wir einmal ins Tierreich:
die Amsel - sind die alle weiblich?
der Ochse - ist der wirklich noch männlich, wäre "das" nicht passender?
Das Unglück begann damit, als einige dt. Grammatiker begannen, die genera als "masc","fem" und "neutr" zu bezeichnen, obgleich man dafür ohne weiteres auch "rot", "gelb" und "grün" nehmen hätte können. Und jetzt nehmen die "Vergenderer" in einer Art Rückprojektion ohne Grundlage eine Zuordnung zum tatsächlichen Geschlecht vor. Das ist doch unsinnig!
ich glaub fast sie dürften sich verlesen haben... die Rede war von einem "Studienausweis"
Ob man in der Sprache wirklich mehr Kreativität fordern sollte... um wohl endgültig alle zu benachteiligen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, hängt natürlich auch irgendwie von der politischen Gesinnung ab.
wäre ja eine alternative...damits ganz umständlich wird.wundere mich nur jedesmal wieder, worüber sich leute den kopf zerbrechen...mir als student(in) is das soooo wurscht, ob ich jetzt meinen studenten oder studentinnenausweis verliere....
lernen sie erst mal ein bisschen linguistik (achtung! seit 1960 hat sich was verändert!), und dann versuchen sie doch nochmal, den herrn/die frau oberlehrerIn zu spielen. natürlich sind genus und sexus nicht ident. aber personenbezeichnungen im maskulin bezeichnen nun mal....männer. frauen sollen sich mitgemeint fühlen - und das war lange zeit konvention, die jetzt aber zerbröckelt. finden sie sich doch langsam damit ab...
"personenbezeichnungen im maskulin bezeichnen nun mal....männer. frauen sollen sich mitgemeint fühlen"
falsch im deutschen, wie auch in den romanischen sprachen gibt es einen plural der alle umfasst und einen weiblichen plural.
die arbeiter gingen in den hörsaal. = arbeiter + arbeiterinnen + arbeiterkinder gingen in den hörsall
die arbeiterinnen gingen...=die arbeiterinnen gingen...
genaugenommen wurden/werden die männer diskriminiert weil es einen eigenen femininen plural gibt aber keinen männlichen.
PS: das hab ich mir übrigens nicht selbst ausgedacht sondern kommt von einem linguisten der an der uni lehrt.
Was bezeichnen denn feminine Personenbezeichnungen? Nur Frauen?
Wie sieht es aus mit:
die Waise,
die Wache,
die Geisel?
Was bezeichnen denn neutrale Personenbezeichnungen? Geschlechtslose?
Beispiele:
das Mitglied
das Opfer
das Mädchen
das Knäblein
das Staatsoberhaupt?
Fragen über Fragen ...
Wir hatten schon: der Star/Filmstar. Ist Julia Roberts ein Filmstar?
Aber auch:
der Filou,
der Page
der Major
der Reeder
der Geldanleger
der Kaptän.
Haben Sie je das Wort "die Major/Majorin" oder "die Kapitänin" gehört oder gelesen?
Wie nenne ich eine männliche Prostituierte: der Prostituierte?
Helfen Sie mir!
also, daß die Sprache ein geschlecht hat ist mir neu, werde das nächste mal die lage von unten betrachten, ob es sich um ein mannderl oder weiberl handelt
und in vielen Belangen ist es auch vollkommen nebensächlich, welchen Geschlecht der angesprochene angehört, wobei man behaupten kann, daß die mehrzahl immer weiblich ist, z.b. die männer ggggg, die frauen, also dominanz des weiblichen und wem regt es auf, zum aufregen ist nur die verschandelung der sprache, wie schüler und schülerinnen
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