Frauennetze im Internet

Redaktion, 19. Dezember 2005, 16:10
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Inwieweit E-Empowerment und neue Frauenräume von politischer Relevanz sind, zeigen Christina Schachtner und Gabriele Winker

Das Internet ist in die Jahre gekommen und in die Breite gegangen. Immer mehr Menschen sind online und nutzen die bereitgestellte Infrastruktur - je nach dem technischen Stand der Dinge im Haushalt oder Büro unterschiedlich - intensiv. Die gute, alte Funktion des Netzes ist dabei nach wie vor tragend: Ein Netz fängt auf, verarbeitet Informationen und verbindet, Individuen und Wissenspools.

Wie geschehen im Fall Schachtner und Winker. Zwei Wissenschaftlerinnen, die im weiten Feld "Frauen und Internet" tätig sind und ihre Forschungen on- und offline gemerged - verbunden - haben. Das Resultat liegt in Buchform vor, und besticht durch seine Aufschlüsselung der partizipativen Potenziale für subalterne Öffentlichkeiten - was in dem Fall nicht unterwürfig oder untertänig, sondern das Handeln marginalisierter gesellschaftlichen Gruppen in einer hegemonialen Struktur meint. Und dazu gehören weibliche Existenzformen inklusive deren Arbeitsaufgaben nach wie vor: Eine Abdrängung von Tätigkeitsfeldern an die gesellschaftliche sowie geografische Peripherie im Sinne einer maskulinen Logik ist Tatsache, konstatieren Christina Schachtner und Gabriele Winker schon im Vorwort.
Frauenpolitisch relevant ist die Aneignung und Gestaltung elektronischer Datennetze für diese Gruppen, wenn sie im Idealfall zu einer Erosion der Geschlechtercodes und zu mehr Chancen im Real Life führen - zu einer (Rück)Eroberung von Raum. Aber auch ein virtueller Raum wird durch seine NutzerInnen erst lebenig; aktive Beteiligung an der Community ist essentiell und macht eine Entwicklung zur E-Empowerment-Struktur erst möglich. Ausschlussmechanismen, bei welchen die üblichen Marker eine Rolle spielen, sozio-ökonomische und technische, sind in die Untersuchungen ebenso miteinbedacht wie deren Überwindung.

(Keine) Schrebergärtnerinnenkultur

Die Forscherinnen nehmen zwei Arten virtueller Netzwerke unter die Lupe: einerseits Offlinerinnen, die den Sprung ins Netz erst im Zuge einer Ausdehnung ihrer Aktivitäten getan haben, andererseits ursprünglich im Netz beheimatete Frauengruppen. Der Kitt zwischen den beiden ist das Interesse an den computerbasierten Möglichkeiten; der Unterschied: die Werkzeuglichkeit. Oft steht Information und Orientierung im Vordergrund, nicht aber Interaktion und Kooperation, auch wenn diese Funktionen virtuelle Schrebergärten zu blühenden Landschaften wachsen lässt.

Hintergrund

Weitere Beiträge von Bettina Duval, Andrea Welger, Tanja Carstensen, Kerstin Sude und anderen komplettieren und erweitern den Einblick in den frauenpolitischen Online-Alltag, die Entwicklung, Ziele und Errungenschaften virtueller Mädchen- und Frauennetze und machen damit die Gesamtstudie "Frauenbewegung online – Empowerment und Partizipation mithilfe elektronischer Vernetzung", welche dem Buch zugrunde liegt, für uns DAUs gut zugänglich. (bto)

Virtuelle Räume - neue Öffentlichkeiten
Frauennetze im Internet

Christina Schachtner, Gabriele Winker (Hg.)
2005
264 Seiten

Euro 24,90 /SFR 43,70
ISBN 3-593-37726-8

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 229
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Alkistis Wechsler
00
31.10.2005, 14:06
WEITER UM DEN FEMINISTISCHEN kAMPF

... Buecher um philosophischen symbolen die an architektonischen fasaden zum 'ablesn' sind und buecher die meine persoenliche erlebnissen, meine autobiographie, sich mit politische Fakten sich mixt... meine familie Geschichte sich mit historischen Eregnisse sich einmischt ... wo ideale Bildern mit schmutzige Warheit zusamen leben.... Aber, wenn ich nicht von Morgens bis am Abend nicht von Feminismus spreche, bin ich denn als Frau und Frauen rechts - beispiel und feminist kaempferin acceptiert?

Alkistis Wechsler
00
31.10.2005, 14:01
nicht nur und alles ueber Kampf der Frauen...

Zu erst wir frauen muessen an uns klauben und in uns die macht der Entwicklung suchen, Entwicklung unserer natuerliche Giften. Aber denn wit sollten etwas damit machen. Wenn unser Energie nur daran verscwendet wird, um unser position zu bekaempfen kommen wir nicht so weit. Einmal maechtig, engagieren uns um die mehrfache problemen oder auch lust der Welt. Ich habe ueber schriftstellern gelesen, dass von dem moment sie sich total an die Sache z.b. der maenliche homosexualitaet und dessen Rechte engagiert haben ihre Schreib kunst und imagination hinunter gesunken ist. So, ich zum beispiel, sbin eine selbst bewusste frau, und in schwierigen verhaetnissen erfinde das beste... Und habe buecher um Philosophischen symbolen ...

Contessina
00
30.11.2005, 08:52
Interessant?

Worum geht es dabei?

Alkistis Wechsler
00
30.11.2005, 17:57
an Contessina

Es geht um Contessina und noch eine Geschichte. ontessina istum architektpnische simbolen und anderes und um das andere ich arbeite jetzt daran. Du kannst hier in diesem forum mehr darueber finden und dann in www.delphi-books.co.uk erste und zweite seite. Du klingst an Contessina am erset seite und kommst du auf die zweite.

Himmelschlüsserl
00
1.11.2005, 16:03
Virtuelle Räume-neue Öffentlichkeiten

Ist nicht ohne die Thematik, weil ein neuer Umgang mit Realität möglich wird und man sich auf fragen muss, wie sehr der Einzelne und seine Welt da nicht untergeht und wie die noch abgrenzbar ist. Möglicherweise gelingt diese über das Interesse. Was da alles öffentlich wird, hätte früher mal gerade eine Person oder halt ein paar Leute mit bekommen. Heute ist es klar, dass man allen alles offen legt. Ist das gewollte Zielsetzung? Finde ich hochbedenklich.

Alkistis Wechsler
00
3.11.2005, 14:06
wozu schreiben denn?

Man/Frau kann schreiben und ist interressant zum lesen, wenn ueberhaupt, nur wenn es aus persoehnlichen erlebnissen und persoehnlichen ueberzeuegung herrauss kommt. ich finde es toll die klieine hautnah erlebnissen mit der grossen katastrofen einmischen und servieren. Wenn es nicht gern brauch es nicht zu lesen; schreiben alles sind wir frei! Oder?

Contessina
00
30.11.2005, 08:53
Outing meinst du?

Alkistis Wechsler
00
10.11.2005, 14:29
Charming!

Haben Sie nichts besseres z\u tun? Ah?

Contessina
00
30.11.2005, 08:53
Selbstgespräch offen deklariert?

Alkistis Wechsler
00
10.11.2005, 14:31
charming

das war mein Antwort an du net von 10.11.2005

Kein Interesse
00
15.11.2005, 11:06
Eine Arzt schnell.......holts einen Arzt....

Jetzt hat es ihn total erwischt.....tatüü tataaa....!!

Alkistis Wechsler
00
15.11.2005, 14:46
wozu das alles?

Wenn Sie nur ein bischen mit griechische Mythologie ayuskannten, haetten Sie ja gewusst dass Alkistis ein feminin name ist; aber Sie haben haben ja kein Zeit dafuer....

Contessina
00
30.11.2005, 08:54
Doch, ich weiß das doch.:)

Alkistis Wechsler
00
30.11.2005, 18:14
ein Geschaenk

Dafuer du wirst eine erste DVD edition frei bekommen!

Voll bewusst
00
3.12.2005, 19:04
Danke nein.

Von Ihnen möchte ich nicht mal mehr was geschenkt bekommen. Behalten Sie alles für sich.

way out
00
7.11.2005, 09:01
Ironie? Oder nur noch Beleidigung pur?

Du outest dich auch mehr als dir lieb ist. Vogelfrei bist eh schon immer.:)

Alkistis Wechsler
00
7.11.2005, 13:11
Kampf

Um diese Frage ich bin immer fuer den Kampf der Menschen um ihren Talenten zur verwirklichen. Ich habe nur gemeint dass die frauen auch um die Welt herum shauen sollten, und problemen und skandalen erweisen die nicht nur feministische problemen sind. Und auch dass Kuenstlern sollten sich nicht nur als campaigners akten sonst die Frische des schreibens wird auss ...

way out
00
7.11.2005, 13:13
Seh da keinen Ausweg mehr, sorry.:)

Contessina
00
30.11.2005, 08:55
Ist nicht schlimm..

Ist nur der mühsame Versuch, sich mit einem schwierigen Thema zu befassen.

Alkistis Wechsler
00
7.11.2005, 13:06
wer folgt mir?

ich bin unfaehig zum ironie, und nie besonders beleidigt; es war nur ein antwort an Himmelschluessel. Es gibt immer solche Leute die es versuchen uns zu vestuemen. Die Kirche will keine Fragen, die Politikern wollen Obedienz, und die Mafia keine Ruehrung...

du net
00
8.11.2005, 15:37
So muss man nicht sein.

Contessina
00
30.11.2005, 08:55
Scheinbar doch!

Alkistis Wechsler
00
8.11.2005, 19:19
eben!

Da solten wir alles schreiben, alles auf Licht bringen was wir wissen, was Fals ist... und wenn wir zu wenig wissn, versuchen wir die Warheit zu finden...

Voll bewusst
00
3.12.2005, 19:05
Alles klar?

Contessina
00
30.11.2005, 08:56
Durcheinander bringen, meinst?

Man muss nichts ans Licht bringen, außer es belastet einem und dann sollte man sich ernsthaft damit auseinander setzen und zwar nur mit dem, den es angeht.

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