Ecofin: Europas Finanzpolitik in absoluter Männerhand

Redaktion, 12. Mai 2006 11:56

66 Männer bei EU-Finanzministertreffen in Wien - Bei europäisch-asiatischen Dialogtreffen immerhin zwei Ministerinnen vertreten

Wien - Europas Finanzministerien sind überwiegend männlich geführt, die Notenbanken ebenso. Auch bei den sonstigen europäischen Finanzinstitutionen und den EU-Finanzgremien, die prominent beim informellen Rat der Finanzminister (Ecofin) in Wien am vergangenen Wochenende vertreten waren, stehen Männer an der Spitze. Fazit: Unter den 66 offiziell angegebenen Teilnehmern des zweitägigen EU-Treffens in der Hofburg fand sich keine einzige Frau. Polens Finanzministerin Zyta Gilowska ließ sich durch Staatssekretär Jaroslaw Pietras vertreten.

Etwas mehr Emanzipation als im europäischen Finanzleben herrscht offenbar in Asiens Finanzkreisen: Beim europäisch-asiatischen Dialogtreffen (ASEM) ab Samstag Nachmittag nahmen immerhin zwei Frauen teil: Indonesiens Finanzministerin Sri Mulyani Indrawati sowie Vietnams Finanzministerin Thi Bang Tam Le waren zwei von 14 offiziellen TeilnehmerInnen aus Asien. (APA)

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12 Postings
Herr Franz, Kellner iR
12.04.2006 17:53
und?

was soll das heißen? daß die bösen männer wieder mal dran schuld sind, daß frauen vergleichsweise wenige ambitionen im finanzfach haben?

Original Lumpinchen
19.04.2006 13:06
Ist unwahr!

Überall wo essenzielle, machtvolle Entscheidungen in der Gesellschaft (dazu gehört vor allem die Wirtschaft) getroffen werden, gilt die Emanzipation der Frau noch immer nicht mal am Papier. Das sind die Fakten. Wo es um Kohle (Ressourcenverteilung) geht, da werden Frauen nicht gerne rangelassen.

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10.04.2006 17:58
dann geht´s denen wie charly fiorina bei HP

auch kein ruhmesblatt.

Cassius
10.04.2006 19:37

Nicht unbedingt, HP wollte unbedingt eine Frau, dass war der Fehler, anstatt erst auf Qualifikation und Erfahrung zu schauen. Sie hatte die Qualifikation aber leider nicht die Erfahrung um so einen Riesenkonzern zu lenken. Wenn man jemanden nimmt der die Qualifikation erfüllt und zufällig weiblich ist, sollte es kein Problem geben. Ist leider selten der Fall in den Bereichen, wo es weinge weibliche Bewerberinnen gibt. Viele übersehen, dass Frauen in den traditionellen Frauenberufen an den Männern oft vorbeiziehen. Die Bewerberin mit den meisten Anschlägen/min ist meist weiblich.

Lupinchen die x-te
11.04.2006 13:00
Net böse sein,

aber darum geht es hier nicht. Du wiederholst dich wieder mal sinnlos, indem du etwas erklärst, das nicht mal Thema ist und hast nichts wirklich Treffendes zum Thema zu sagen, weil du dir nix vorstellen kannst, offensichtlich.

Sonja Scholz
10.04.2006 14:56

welch ein zufall aber auch! und das ist das angeblich so gleichberechtigte europa in dem es den frauen ja soooooooooo gut geht!

Roland S.
10.04.2006 21:02
Wenn's keine schafft, sich als Premier wählen zu lassen,

dann gibt's auch keine in Finanzministerposten.
Das ist ja das schöne an der demokratischen Politik - Frauen sind genauso schuld wie Männer.

Cassius
10.04.2006 19:33

Was ist ihre Lösung, per Los entscheiden welche Frauen dazu gezwungen werden eine Laufbahn einzuschlagen um oben genannte Lücke zu füllen ?

Cassius
10.04.2006 12:15

Sind das jetzt schlechte Nachrichten o.O ?

Lupinchen die x-te
10.04.2006 16:56
Bei der Finanzpolitik

hättens das aber nicht dazu sagen brauchen.:)
Die könnten schon ein paar gscheite Frauen vertragen und außerdem ist es wirklich ein Witz, dass Frauen immer dort fehlen, wo es wirklich um was geht. Hauptsache das Binnen-I ist in der Mitte drinnen.

Cassius
10.04.2006 19:32

Das geschlecht ist doch egal. Frauen haben gezeigt in vielen Bereichen Kompetent zu sein, wo Männer sich unwohl fühlen, bzw. sich gar nicht erst engagieren.

Original Lumpinchen
19.04.2006 13:06
Deshalb

sind Sie wohl Finanzchef und ich bin VHS-Lehrerin geworden?:)

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