
"Männliche Atmosphäre"
Die frauenfeindliche Stimmung, die sie spürte, analysiert sie heute als Folge einer "patriarchalischen Tradition". In Österreich herrsche "eine sehr männliche Atmosphäre, im Habitus, Frauen gegenüber, besonders in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern, trotz Gleichbehandlung und Gender Mainstreaming. Vieles gilt noch als Kavaliersdelikt, was beispielsweise in den USA oder in England unmöglich wäre - Diffamierungen oder frauenfeindliche Witze." Der Zweite Weltkrieg und "die damalige Frauenideologie", Männer- und Studentenbünde hätten diese "sehr alte" Tradition verstärkt.
Europäische Differenzen
Nicht überall in Europa sei die Situation für Frauen gleich schlecht. Es gebe Länder - zum Beispiel die skandinavischen, aber auch Spanien, Italien, England und Frankreich - "mit vielen sehr guten Professorinnen, die auch sehr hohe Stellen einnehmen, an Universitäten und auch in außeruniversitären Forschungsinstitutionen." Besonders auffallend sei es, dass sich in Schweden "etwa das Dilemma zwischen Beruf und Familie wesentlich weniger stellt". Viele Professorinnen seien auch Mütter und "werden von ihren Partnern sehr unterstützt". Auch England, ihr Wirkungsort, sei wesentlich frauenfreundlicher. "Allerdings: Auf Rektorenebene gibt es in UK kaum Frauen." (DER STANDARD, Printausgabe 24.05.2006)
Wenn man gleich zu Beginn mit der folgenden, eigenen Beschreibung anfängt:
- Frau, erfolgreich,
- international sehr anerkannt,
- neues Fach, sensible Themenj,
- politisch dem linken Spektrum zugehörig,
dann noch etwas nachlegt wie etwa:
- patriarchalische Tradition trotz Gleichbehandlung und Gender Mainstraming,
dann liegen die Ursachen des offenkundigen Frusts bei Frau Prof. Wodak bei sich selbst.
Ihren frust kann ich verstehen, sein wir uns ehrlich wenn man als:
- Frau, erfolgreich,
- international sehr anerkannt,
- neues Fach, sensible Themen,
- politisch dem linken Spektrum zugehörig,
trotz Gleichbehandlung und Gender Mainstreaming den chef posten IMMER noch nicht bekommt, was sagt das den über ihre eignung für das amt aus.
Also wenn geschlecht und politische gesinnung, trotz Gendermainsteaming, Quote etc., nichts nutzen um automatisch chef zu werden dann währe ich auch etwas entäuscht.
;-)
wie ich schon öfter von amerikanerinnen zu hören bekam, ist es genau umgekehrt: in den usa herrscht machismo pur, amerikansiche männer benehmen sich im allgemeinen angeblich viel ungehobelter als europäer. tür aufhalten, in den mantel helfen etc. gibts dort alles nicht.
abe vielleicht hatte fr. wodak keinen mantel an, als sie sich um die stelle bewarb...
meinen mantel kann ich selbst anziehen. türen öffnen habe ich ebenfalls gelernt.
nur männerbündische tore, die der öakw bleiben auch einer hervorragenden und anerkannten wissenschaftlerin wie ruth wodak verschlossen.
und was das an angeblich frauenfreundlich abgesondert wird dequalifiziert sich selbst.
aber als gott den mann erschuf, hat sie nur geübt.
wenn ich merke, jemand tut sich schwer beim Mantel anziehen, helfe ich auch, wenn ich merke, dass jemand hinter mir durch die gleiche Tuere will, halte ich die Tuere auch auf.
Egal, ob es sich um Frau oder Mann handelt. Das ist doch normale Hoeflichkeit. Dafuer muss ich doch nicht den maennern die Fuesse lecken.
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