Laura Bush für Initiativen zur Stärkung der Frauen weltweit

Redaktion, 21. Juni 2006 12:55

US-amerikanische First Lady nahm in Wien an Diskussionsrunde mit Frauen ohne Grenzen teil, anschließend wurde es apolitisch

Wien - US-First Lady Laura Bush nahm am Mittwochvormittag an einer Diskussionsrunde mit der Organisation Frauen ohne Grenzen im Wiener Hotel Intercontinental teil, wo sie über die Arbeit der PR-Organisation informiert wurde. Damit startete offiziell das "Damenprogramm" der Präsidentengattin bei ihrem Aufenthalt in Wien.

Mit den Mädchen beginnen

Die Zusammenkunft mit den NGO-Vertreterinnen dauerte etwa 30 Minuten, sie hielten Referate über ihre Arbeit mit Frauen in Afghanistan, Ruanda oder Indien. Laura Bush zeigte sich sehr interessiert an den Initiativen, welche die in Österreich gegründete Organisation durchführt. "Es ist wahr, sie müssen mit den Mädchen anfangen", lobte die First Lady das Engagement der Frauengruppe.

Besonders gefiel ihr etwa eine Internet-Plattform für junge Mädchen in Indien, die die Teilorganisation "Girls without Borders" durchführte. "Eine tolle Möglichkeit für Mädchen, die isoliert sind", meinte Laura Bush. Sie zeigte sich während der Gespräche vornehm zurückhaltend und gab nur wenige, aber unterstützende Statements ab. "Sehr interessant", meinte sie zum Schluss, "ich glaube, dass die amerikanischen Frauen gerne mit ihnen zusammenarbeiten würden."

Do&Co und Co.

Anschließend gab es ein Gruppenfoto und die First Lady machte sich auf den Weg zum nächsten Programmpunkt, einem Besuch des Wiener Stephansdomes. Dort war auf Grund des Besuches der First Lady auf dem gesamten Stephansplatz eine Sperrzone eingerichtet worden. Am späten Vormittag betrat Laura Bush in Begleitung der Gattin des österreichischen Bundeskanzlers, Krista Schüssel, die Kirche, wo sie eine ausführliche Führung erhielt. Danach war ein Mittagessen im Nobelrestaurant Do&Co im Haas Haus angesetzt. Anschließend wurde die First Lady im Wiener Museum Albertina erwartet, wo sie eine ausführliche Führung des Hausherren Klaus-Albrecht Schröder bekommen sollte. (APA)

freya
23.06.2006 22:54
sehr überzeugend

sieht aus wie aus einem staubsaugerwerbespot der 1950-ger jahre, anhängerin der methodisten und verheiratete mit einem politikgenie, dass aufklärung durch keuschheitspropaganda ersetzt und en passant die abtreibung verbieten will. mädels der welt geht in deckung, wer solche freundinnen hat brauch keine feinde!!!!!

Chien de Pique
24.06.2006 18:50
Gerade die 50er-Assoziation habe ich auch immer,

wenn ich sie vom Bildschirm lächeln sehe. Allerdings finde ich gerade das sympathisch und mich sehr für sie einnehmend.

Su Leika
23.06.2006 17:31
ahhh so, und deswegen baut der Herr Bush auf die Fundis in USA

und ist dabei, die Abtreibung wieder zu kriminalisieren!!! Verstehe!

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