SLP fixiert SpitzenkandidatInnen

von Redaktion  |  16. August 2006, 21:20
  • Artikelbild: Die SpitzenkandidatInnen Michael Gehmacher, Sonja Grusch und Jasmin Standhartinger (v.l.n.r.) - Foto: SLP
    Die SpitzenkandidatInnen Michael Gehmacher, Sonja Grusch und Jasmin Standhartinger (v.l.n.r.)

Bundessprecherin Sonja Grusch aufgestellt - keine UnternehmerInnen und keine SpitzenverdienerInnen mit auf der Liste

Wien - Die Sozialistische Linkspartei SLP hat am Montag ihre SpitzenkandidatInnen bekannt gegeben: Auf der Liste finden sich Erwerbslose, SchülerInnen und Studierende, ArbeiterInnen und Angestellte, Lehrlinge, Zivildiener und MigrantInnen - aber keine UnternehmerInnen und keine SpitzenverdienerInnen, wie die SLP in einer Aussendung herausstreicht.

KandidatInnen

Die Spitzenkandidatin ist die 36-jährige Bundessprecherin der SLP, Sonja Grusch. Seit vielen Jahren gegen die herrschende Politik aktiv, tritt sie für die Abschaffung von PolitikerInnen und FunktionärInnen-Privilegien ein.

Auf dem zweiten Listenplatz steht der 34-jährige Behindertenbetreuer und Betriebsrat Michael Gehmacher. Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden/Woche und ein Mindestlohn von 1100.- netto sind zentrale Forderungen. Die ÖGB-Krise hat darüberhinaus die Notwendigkeit kämpferischer und demokratischer Gewerkschaften besonders deutlich gemacht.

An dritter Stelle findet sich die 22-jährige Jasmin Standhartinger. Gleiche Rechte für In- und AusländerInnen und Kampf der Frauenunterdrückung gehören zu ihren Anliegen. (red)

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Roland S.
16.08.2006 00:11
Beim zweiten Lesen ist mir was aufgefallen:

"Seit vielen Jahren gegen die herrschende Politik aktiv, tritt sie für die Abschaffung von PolitikerInnen(-) und FunktionärInnen-Privilegien ein."

Entweder fehlt da ein Bindestrich (Klammern) oder sie will echt die totale Anarchie.

Roland S.
16.08.2006 00:09
Ich gründe auch eine Partei

"Die Partei der bezahlten Urlauber". Leider überschneiden sich die meisten Wahlthemen mit denen der SLP, daher wird die Wählerschaft geteilt sein.
Trotzdem müßten sich 30% ausgehen.. wenn man bedenkt, dass sicher 60% aller Österreicher die Idee gut finden:
Nix hackeln - viel bezahlt bekommen.

Echt lächerlich.

Engelbert
15.08.2006 16:03
Scherzkekse

Bricht man die Forderungen nach 1100 Euro netto und 30 Stunden-Woche auf den Studenlohn herunter ergibt das 8,6 Euro netto pro Arbeitsstunde als untere Grenze!
Die Deppen, die soetwas fordern, sollten in ihr Paradies Nordkorea auswandern!

Souzie S
18.08.2006 22:53
wo leben Sie?

viele "Atypische" verdienen nicht einmal 8,60. Gängig ist 7,50, wovon noch Sozialversicherung und Steuer zu zahlen ist.

Souzie S
18.08.2006 22:47
keine ahnung

anscheindend habe Sie keine Ahnung wovon viele Menschen leben. 8,60 netto ist gar nicht schlecht. Viele freie DienstnehmerInnen in Callcentern usw. bekommmen 7,50, wovon sie noch Steuern und Sozialversicherung leisten müssen. Es sei denn sie sind privilegierte StudentInnen oder vielleicht Ehefrauen, die "nur" 333,- / Monat dazuverdienen. Also muss man/frau gar nicht Depp sein und gar nicht nach Nordkorea auswandern, um so was zu fordern.

Fleisch
17.08.2006 16:43
???

Mir ist die Rechnung nicht ganz nachvollziehbar.
Aber nachdem wir in Österreich zur Zeit gar keinen Mindestlohn haben und ich als doch ziemlich gut qualifizierte Arbeitskraft weniger kriege, als sie da als nordkoreanischen Hungerlohn verkaufen (8,60 EUR/Std), würde ich das als eklatante Verbesserung sehen.

Terence Lennox
15.08.2006 01:20
sehr lustig:

30 stunden woche.. bald null stunden woche als sozialfall...

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