Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Der 23. Oktober 1956
Diese Revolution – oder Ungarnaufstand, wie sie in Österreich genannt wird – jährt sich heuer zum fünfzigsten Mal. Heute wird dieser Volksaufstand in Ungarn als Revolution (forradalom) bezeichnet; die damaligen kommunistischen Machthaber sprachen von ihm als Konterrevolution (ellenforradalom). Er begann am 23. Oktober 1956 in Budapest mit einer vorwiegend von ArbeiterInnen und StudentInnen getragenen Großdemonstration. Die ungarische Armee kämpfte an der Seite der Streikenden und übergab zum Teil ihre Waffen den StudentInnen und ArbeiterInnen.
Die Revolution wurde am 4. November 1956 nach mehreren schweren Kämpfen von der Roten Armee und dem ungarischen Geheimdienst brutal und blutig niedergeschlagen. Auf ungarischer Seite gab es etwa 20.000 Tote. Bis zum 10. Jänner 1957 verließen etwa 200.000 UngarInnen ihr Land und flüchteten nach Österreich und in andere westliche Staaten; etwa 70.000 blieben in Österreich.
Für alle UngarInnen bildet dieses politische Ereignis eine große Zäsur in ihrem Leben, und viele zeitgenössische Schriftstellerinnen, auch die "Nachgeborenen", lassen es in ihre Texte einfließen. Verfolgung, Grenzen, Flucht und zerrissene (Familien-)Beziehungen sind zentrale Themen ungarischer Literatur. Einige werden in der folge vorgestellt.
Vier ungarische Autorinnen berichten in ihren Büchern über die Flucht im Jahr 1956 und die Zeit des Exils
In den Romanen von Erzsébet Galgóczi und Magda Szabo finden sich umfassende Hintergrund-Informationen zum Verständnis der Revolution
"Stiller Aufbruch – Frauen in Ungarn erzählen" - Wie haben Frauen den totalitären Sozialismus erlebt?
Wie kann eine so junge Frau so viel über Gewalt, Einsamkeit, Flucht und Verlust wissen? Terézia Moras Kurzgeschichten thematisieren Grenzen
aber auf dem bild ist doch humphrey bogart!!! Mit Perücke für alte Damen, vielleicht in der Rolle als "Victorian Queen".
Aber ich habe auch noch nie ein Bild von Hanna Arendt gesehen - und bevor ich jetzt gesteinigt werde: Betonung auf B_i_l_d !
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.