Tatort Internet

Redaktion, 09. November 2006 13:32

Diesjähriger Kärntner Krimipreis ging an drei deutsche Autorinnen, Sonderpreis an Kärntner Autorinnenduo

Mit dem konspirativen Plan, den ersten österreichischen Krimipreis überhaupt zu schaffen, riefen die beiden Autorinnen Susanne Schubarsky und Fran Henz Ende 2005 zum virtuellen Morden im Rahmen des Kärntner Krimipreises 2006 auf. Angesiedelt werden sollten die literarischen Verbrechen im virtuellen Raum, gemäß dem Ausschreibungsthema "Tatort Internet". 300 deutschsprachige AutorInnen kamen der Aufforderung zum virtuellen Morden nach. Der Großteil der Einsendungen stammte erwartungsgemäß aus Deutschland und Österreich, aber auch aus Island, den Kanaren und sogar Katmandu, Nepal, langten Beiträge ein.

Trommelwirbel

Eine kriminell vorbelastete Jury unter dem Vorsitz von Beatrix Kramlovsky – Präsidentin der deutschsprachigen "Sisters in Crime", einer internationalen Vereinigung von Krimiautorinnen - kürte aus den anonymen Einsendungen die drei Preisträgerinnen: Franziska Kelly aus Metzingen, Regina Holz und Sabine Klewe (beide aus Düsseldorf). Der eigens für Kärntner Teilnehmer ausgeschriebene Sonderpreis ging an das Autorinnenduo Glanzer/Steinauer.

Die Preise wurden am 7. November in Klagenfurt im Rahmen einer Gala in der Schleppe Event-Halle an die Autorinnen überreicht, die bei dieser Gelegenheit ihre Texte im Rahmen einer Lesung dem Publikum präsentierten. (red)

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