Papst: Bittere Worte für "Homo-Ehe" in Italien

von Redaktion  |  22. Dezember 2006, 19:07

Kirchenoberhaupt sieht bei Anerkennung "angeborene sexuelle Identität in Gefahr"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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wunder mir
15.01.2007 10:01
Bitter

Da sieht man wieder wie labil heterosexuelle Identität und Ehe sein müssen, wenn offenbar massiv gefährdet sobald ein paar Lesben oder Schwule aufs Standesamt rennen.

Baldwer
04.02.2007 00:28
die Homo-Ehe ist eine Verhöhnung

die Homo-Ehe ist auch eine Verhöhnung der Mann-Frau-Ehe. Da ist sogar eine Absicht dahinter.

safran
29.12.2006 12:36
the devil wears prada

Wie auch dieser Papst.

Ob nicht doch eher aufgezwungene Asexualität die persönliche Authenzität und Integrität zerstört als der verantwortliche Umgang mit der Homosexualität?

Und wer außer dieser - oder irgend ein anderer - Papst sollte uns erklären, was das Wort "Identität" eigentlich bedeutet, besonders in Bezug auf körperliche Liebe!

Gott sei Dank bin ich lutherisch....

Joel Martinez 
27.12.2006 18:13
Zölibat und sex. Identität

Die Aussprache "angeborene sex. Identität" ist ein
Hammer. Was weiß denn ein zölibärer Greis von Sexualität und Identität ?

Es geht da eher darum, daß die Frauen nach den männl. Kirchenidealen weiterhin in einer kirchlich "genehmigten" Ehe ausgebeutet werden
ohne sich auf ihre eigenen Wünsche und Rechte zu besinnen

Baldwer
04.02.2007 00:35
von wegen "zölibatärer Greis"

Jesus sagt, Mann und Frau wären ein Fleisch. Und das sind sie auch, aber sie tun alle so, als ob sie nur eine unverbindliche Berührung gemacht hätten. Weil die Ehe fängt erst nach ein paar Jahren so richtig zu wirken an - und da sind sie alle schon wieder geschieden. Wenn sie Gott nicht wahrnehmen können, dann kommen halt Schicksalsschläge, die jeder Mensch hinnehmen muß. Aber reden tut man nicht darüber, weil man wird ja nicht den anderen verraten, was man alles selber falsch gemacht hat im Leben. So funktioniert es nämlich, daß man die Leute nicht warnt vor ihrem Scheitern, weil damit hat man's selber leichter. Und wenn die Kirche warnt, dann will man's nicht glauben. Aber dort kennt man viele Folgen.

15adu
26.12.2006 21:32

jetzt hab ich eh schon juhuu geschrien u nicht mal das hat mich vor der inquisition bewahrt

15adu
26.12.2006 21:34

na gut, ich bin eh schon brav. bayern sind ganz, ganz böse menschen, besonders wenn sie auch noch stolz drauf sind.

15adu
26.12.2006 21:36

so, jetzt wär die hierarchie wieder hergestellt u jetzt fallts keinem mehr auf, ich helfe der optik dieses forums, mei bin ich brav.

ramon serano
26.12.2006 20:54

ich glaube, dem zensor werden ihre rechtschreibfehler relativ egal sein - wie ich anhand ihrer antworten, die nicht im forum freigegeben wurden, erkennen kann.

15adu
26.12.2006 21:31

sie werden aber selbst bestätigen können, dass ich nichts geschrieben hätte was nicht für das forum zumutbar gewesen wäre

ramon serano
26.12.2006 22:02

das habe ich mir zwar auch gedacht, aber möglicherweise lag es daran, daß sie political correctness als etwas schlechtes dargestellt haben, was es nicht ist. oder daß sie einen "großteil der menschen" "einen haufen von schwachen neurotikern" genannt haben.

15adu
26.12.2006 22:13

zur pol_itical c_orrec_tness habe ich nur gemeint, dass es falsch ist, sie zur ideologie u zum dogma zu erheben. denn auch prinzipiell gute ideen wirken verheerend, wenn sie zum dogma werden, dogmen sind immer schlecht, das wird aber viel zu selten betont. u "gut gmeint" wird dann schnell mal zum ggteil von gut.

ramon serano
27.12.2006 21:46

sie sagen: dogmen sind nie gut. ja eben!

unter dogma versteht man eine festlegende definition, um einem glauben einen unumstößlichen wahrheitsgehalt zuzuschreiben. das ist das, was die kirche tut, nicht die political correctness.

political correctness muss ja nicht gleich zum dogma erhoben werden. es reicht schon, wenn die menschen sich gegenseitig akzeptieren und ihr leben leben lassen.

ramon serano
27.12.2006 01:11

auf der welt geht es meiner meinung nach vor allem um menschen. die sollen miteinander auskommen und nicht aufgrund kirchlicher hetze aufeinander losgehen.

political correctness hilft dabei die freiheiten und rechte jedes einzelnen menschen zu gewärhrleisten. und das ist gut so.

warum sollten menschen, die halt einfach das gleiche geschlecht bevorzugen, hier benachteiligt werden?

15adu
26.12.2006 22:11

naja, was soll man sagen, ein jammer :)

ich hab ihnen jedenfalls weiter unten ausführlich geantwortet, aber es wird nicht gebracht, aber offenbar haben sie ja ohnehin die mailfunktion aktiviert.

ramon serano
27.12.2006 13:51

nun, sie schreiben, daß gleiche rechte eine selbstverständlichkeit sein sollten. also, dann sind wir ja einer meinung. das freut mich.

sie stoßen sich nur am wort "ehe". wie gesagt, so muß die sache offiziell nicht bezeichnet werden.

ich weiß selbst nicht genau, wie der begriff ehe rechtlich oder kirchlich definiert ist. ich vermute sogar, daß auch die meisten anderen menschen dies nicht wissen.

für mich bedeutet dieser begriff eine verbindung zwischen zwei erwachsenen menschen, die sich lieben und entschieden haben, ihr gemeinsames leben offiziell zu bekunden und die damit verbundenen rechte und pflichten zu wahren.

daß viele ehen aus anderen gründen geschlossen werden ist traurig. aber so ist das nun mal.

Robert Waloch
25.12.2006 20:01
www.kreuz.net

wird da um einiges deutlicher, wenn's um - genau:gegen - Schwule geht. Mit einer in den USA angesiedelten Web-Adresse für europäische Rechtssprechung fast unangreifbar, werden dort Szenarien erstellt, gegen die Herrn Ratzingers Sermon ein harmloses sprachliches Vexierbild ist.
Adressen wie www.kreuz.net sind für Schwule & Lesben durch ihre Maulwurf-Existenz um einiges gefährlicher als die "Roma locuta"-Personifikation!
STANDARD-Lesen mögen sich ein Bild davon machen!

Verdammt Coole Schreckschrauwe
26.12.2006 10:55
diese faschistoiden hetzer sind nicht so anonym wie sie glauben, glauben Sie mir!

Es geht nur darum, die mal hochgehen zu lassen!
Und da werden dann einige staunen!

beardsley
25.12.2006 15:35

persönlich halte ich vedanta und buddhistische lehren für ausgereifter. grundsätzlich gibt es hier keinen unterschied zwischen homo- und heterosexualität. dennoch ist jede form von sexualität ein hindernis bei einer ernsthaften suche nach dem wer-bin-ich-woher-komme-ich-wohin-gehe-ich. allerdings nicht weil sie per se etwas schlechtes oder moralisch verwerfliches ist, sondern einfach, weil sie einen energieverlust bedeutet.

Florian Galler 
25.12.2006 16:33
Recht hat er

Für was soll für die eine Ehe geschaffen werden? Sinnlos - für die Gesellschaft auch nichts wert. Gibt wichtigere Probleme

ramon serano
25.12.2006 17:32

für was? also, ich sag ihnen weshalb: na, damit die schwulen und lesben zb im krankenhaus auch ein auskunftsrecht haben, wenn ihr partner dort behandelt wird. oder damit sie bestimmte rechte in miet- und erbangelegenheiten bekommen.

da schwule und lesben auch teil der gesellschaft sind wäre es also schon etwas wert.

es gibt viele probleme auf der welt, aber das ist kein grund, daß viele ihrer mitmenschen diskrimiert werden sollten.

und wo liegt denn das große problem? ein gesetz bestimmen, bissl papierkram erledigen und fertig ist die homo-ehe! danach können wir uns auch alle wieder auf die wirklich "wichtigen probleme" konzentrieren.

Baldwer
04.02.2007 00:40
warum können nicht 2 Männer (oder Frauen) ohne Schweinereien zusammenleben

aber wegen der Erbrechte und der Auskunft im Krankenhaus brauchen sie ja keine sexuellen Schweinereien zu machen.

15adu
26.12.2006 18:06

u warum muss dieses konstrukt "ehe" heißen?

ramon serano
26.12.2006 20:13

es muß nicht "ehe" heißen. kann offiziell auch pakt, parnterschaft, gemeinschaft, oder sonstwie heißen. nicht mit dem namen hat die kirche ein problem, sondern mit der tatsache, daß es diese partnerschaften überhaupt gibt.

umgangssprachlich wird natürlich von "heiraten" und "ehe" gesprochen. so bezeichnet man eben die eingetragene verbindung zwischen zwei menschen, die sich lieben und zusammen alt werden möchten. sie werden es nicht wissen, aber schwule bezeichnen ihren freund durchaus als ihren "mann", lesben ihre freundin als ihre "frau" - auch wenn das rechtlich gesehen keine bedeutung haben mag.

haben sie noch nie "tixo" gesagt und dabei eigentlich "klebestreifen" gemeint?

Timagoras 
26.12.2006 19:12
muss ja nicht.

und wenn's anders heißt? was ist dann anders? (aja, es MUSS ja einen graduellen unterschied und eine "hirarchie" geben".
und wenn's ehe hieße, was wäre die schreckliche konsequenz für die hetero-ehe?
einfach nach Belgien, den Niederlanden, Kanada, Spanien, Südafrika und Massachusetts (dort können lesben und schwule ganz normal heiraten - es gibt keinen unterschied zwischen hetero- und homoehe) schauen, ob dort die welt zusammengebrochen ist, oder ob dort jetzt alle lesbisch und schwul werden ...

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