
Hilfreiches Werkzeug
Vorrangig um den Mehrwert, den Frauen aus der neuen Juno ziehen können, geht es Mit-Herausgeberin Gaby Schaunig, wie sie betonte. Sie versteht die Juno als "Hilfe zur Selbsthilfe" und ein Werkzeug für Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. Künftig auch online: "Es ist eine Online-Version der Juno geplant, die als Datenbank übers Internet abrufbar und somit ständig auf dem neuesten Stand sein wird", gewährt Grafschafter einen Ausblick in die nahe Zukunft der Juno.
Juno – Der Hintergrund
Als Folge des EU-geförderten Projektes "Equalize" wurde die Juno erstmals konzipiert. Damals traten an das Projektteam sehr häufig Frauen heran, die um ihre finanzielle Absicherung kämpften. Die Projektmitarbeiterinnen haben bei Bedarf je nach Fall passende Förderungen und Unterstützungen recherchiert. Eine Publikation wie die "Juno", die finanzielle Unterstützungen für Frauen zusammenfasste, hatte es zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Daraus entstand die Idee, einen kompakten Katalog zusammenzustellen, um den betroffenen Frauen schnell und einfach einen Überblick über die verfügbaren finanziellen Unterstützungen zu bieten. Anders als bei der Juno 2005 wurden diesmal auch Förderungen aufgenommen, die nicht nur ausschließlich Frauen in Anspruch nehmen können. Damit wurde ein noch kompletterer Überblick über mögliche Finanzierungen erreicht. (red)
Bei "Girls in politics 2010" konnten die Teilnehmerinnen Politikerinnen aus der Region auf den Zahn fühlen
Bei einem Benefizturnier zugunsten des Vereins "Wiener Frauenhäuser" wurden 2300 Euro gesammelt
Manche Fraueneinrichtungen seien nichts weiter als "Hobbyvereine", rechtfertigt Landesrätin Zoller-Frischauf ihre Sparmaßnahmen
Laut einer Expertise hat das Frauenhaus in der Region in Sachen Gewaltprävention oberste Priorität
Seit den 80ern setzt sich der Verein EfEU für die Sensibilisierung von Sexismen in Erziehung, Schulen und Bildung ein
Caritas-Projekt *peppa ist beliebter Treffpunk in Ottakring: Mädchen lernen dort Deutsch im wahrsten Sinn des Wortes "spielend"
Mädchen müssen nicht nur die Vielfalt möglicher Berufe für sich kennenlernen, sondern auch begleitet werden, wenn sie den Schritt in eine "Männerdomäne" wagen
Eine Initiative von verschiedenen Vereinen fordert die Rücknahme der Subventionsstreichungen, Budgetaufstockung für das Frauenreferat und transparente Budgets
Seit vier Jahren gibt es das FrauenWohnZentrum in Wien, das vor allem jenen Frauen in Notsituationen hilft, die in anderen Einrichtungen nicht unterkommen
Verein ArchFem als vierte Fraueneinrichtung von Streichungen für feministische Einrichtungen durch Landesrätin Zoller-Frischauf betroffen
Seit 25 Jahren gibt es das Beratungs-, Therapie- und Bildungszentrum Peregrina, das Migrantinnen jeglicher Herkunft unterstützt
JUFF streicht drei Einrichtungen für ihr Fortbestehen substanzielle Gelder - Landesregierung spart dadurch lediglich 14.500 Euro
25 Jahre MUKI: Rund 1.100 Frauen und Kinder wurden von der Mutter-Kind-Einrichtung von Kolping Österreich bisher unterstützt
Der Verein Exit stellt sich in Österreich seit 2006 den großen Herausforderungen von Zwangsprostitution und Menschenhandel
Wohnungslosigkeit ist kein Männerproblem: Ein Projekt in Wiener Neustadt richtet sich mit Wohnraumangebot samt psychosozialer Begleitung an junge Mütter und obdachlose Frauen
Am 9. September fiel in Brüssel der offizielle Startschuss für BEWC, den Rat europäischer schwarzer Frauen - dieStandard.at traf Initiatorin Beatrice Achaleke zum Interview
Über 15 Jahre war es erfolgreich, jetzt wird das Projekt "Matadita" geschlossen – Berufsvorbereitungskurse für Mädchen in Wien nun nicht mehr in Hand von Frauenorganisationen
An Hand von "Auf" und "Frauensolidarität" erkundet dieStandard.at, warum es eigene Frauenmedien braucht
"[sic!]" und "an.schläge": Warum feministische Medien mit Geldnöten kämpfen und es sich trotzdem lohnt mitzuarbeiten
"Berta – Bücher und Produkte" hat sich auf feministische und Lesben-Literatur spezialisiert
"Von 300 möglichen Lehrberufen wählen Mädchen in der Regel immer nur die gleichen 3. Das sind 297 Chancen, die sie nicht nutzen!"
"... als 'Hilfe zur Selbsthilfe' und ein Werkzeug für Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden."
Unter Förderung versteht frau wohl nur Positionen in den Chefetagen.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.