Werkzeug für Frauen

von Redaktion  |  21. Jänner 2007, 17:00
  • Artikelbild: Am Freitag präsentierten die Kärntner Frauenreferentin Gaby Schaunig (rechts) und Frauenbeauftragte Helga Grafschafter (links) die Neuauflage der Frauen-Förderfibel. Mit sichtlichem Stolz. - Foto: Walter Fritz
    Am Freitag präsentierten die Kärntner Frauenreferentin Gaby Schaunig (rechts) und Frauenbeauftragte Helga Grafschafter (links) die Neuauflage der Frauen-Förderfibel. Mit sichtlichem Stolz.

Kärntner Förderfibel "Juno" erfährt Neuauflage mit über 400 starken Seiten - Eine Online-Version samt Datenbank ist in Planung

Die Frauen-Förderfibel Juno 2007 ist erschienen, stärker und informativer als die Vorgängerin. Präsentiert wurde das starke Stück am Freitag von der Kärntner Frauenreferentin Gaby Schaunig und der Frauenbeauftragten Helga Grafschafter, die insgesamt 432 Seiten statt vergleichsweise mageren 160 im Herbst 2005 bei der Erstauflage vorlegen konnten. Hunderte Fördermöglichkeiten, auf die Frauen in Kärnten zurückgreifen können, sind nun neu zusammengefasst, durch die Zusammenarbeit mit dem Kärntner Bundessozialamt und der Firma Online konnten der ursprünglichen Juno wichtige Informationen über zusätzliche Unterstützungen hinzugefügt werden. Die erste Ausgabe ist mittlerweile restlos vergriffen, bei einer Auflage von insgesamt 3.000 Stück - mit ein Grund für die überarbeitete Neuauflage.

Hilfreiches Werkzeug

Vorrangig um den Mehrwert, den Frauen aus der neuen Juno ziehen können, geht es Mit-Herausgeberin Gaby Schaunig, wie sie betonte. Sie versteht die Juno als "Hilfe zur Selbsthilfe" und ein Werkzeug für Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. Künftig auch online: "Es ist eine Online-Version der Juno geplant, die als Datenbank übers Internet abrufbar und somit ständig auf dem neuesten Stand sein wird", gewährt Grafschafter einen Ausblick in die nahe Zukunft der Juno.

Juno – Der Hintergrund

Als Folge des EU-geförderten Projektes "Equalize" wurde die Juno erstmals konzipiert. Damals traten an das Projektteam sehr häufig Frauen heran, die um ihre finanzielle Absicherung kämpften. Die Projektmitarbeiterinnen haben bei Bedarf je nach Fall passende Förderungen und Unterstützungen recherchiert. Eine Publikation wie die "Juno", die finanzielle Unterstützungen für Frauen zusammenfasste, hatte es zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Daraus entstand die Idee, einen kompakten Katalog zusammenzustellen, um den betroffenen Frauen schnell und einfach einen Überblick über die verfügbaren finanziellen Unterstützungen zu bieten. Anders als bei der Juno 2005 wurden diesmal auch Förderungen aufgenommen, die nicht nur ausschließlich Frauen in Anspruch nehmen können. Damit wurde ein noch kompletterer Überblick über mögliche Finanzierungen erreicht. (red)

Bestellung

Die Broschüre kann kostenlos beim Referat für Frauen und Gleichbehandlung (via E-Mail oder Tel. 05 0536 31330) bestellt werden.

Link

Die virtuelle Ausgabe steht auf der Homepage des Referates für Frauen und Gleichbehandlung zum Download bereit.
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Jürgen Rembremerding  
20.01.2008 12:11
jumpingjack flash
22.01.2007 14:54

gute idee - frauen sind ja von klein auf oft nicht so mit werkzeuggebrauch vertraut - ausserdem ist eine ergonomische anpassung (kleinere hände) nicht schlecht.

Franz Vejvoda
24.02.2007 21:56

jeder fängt klein an!

bor
22.01.2007 20:35
Aus der ÖGJ-Broschüre "Wir können alles"


"Von 300 möglichen Lehrberufen wählen Mädchen in der Regel immer nur die gleichen 3. Das sind 297 Chancen, die sie nicht nutzen!"


"... als 'Hilfe zur Selbsthilfe' und ein Werkzeug für Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden."

Unter Förderung versteht frau wohl nur Positionen in den Chefetagen.

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