
Reines Sexobjekt
Das Team um Eileen Zurbriggen analysierte Studien zum Inhalt und den Auswirklungen von Fernsehen, Musik, Videos, Songtexten, Illustrierten, Filmen, Videospielen und dem Internet. Zusätzlich wurden Werbekampagnen und das Merchandising von Produkten für diese Zielgruppe überprüft. Sexualisierung wurde dahingehend definiert, dass der Wert einer Person nur auf ihrem oder seinem Sex-Appeal oder Sexualverhalten beruht und dass andere Charakteristiken ausgeblendet werden. Eine Person wird als reines Sexobjekt dargestellt. Eine Werbeeinschaltung zum Beispiel zeigte Christina Aguilera als Schulmädchen mit aufgeknöpfter Bluse und einem Lutscher im Mund.
"Vielzahl von Beweisen"
Eine derartige Darstellung von Mädchen als Sexualobjekten hat zahlreiche negative Auswirkungen auf jüngere Mädchen. Laut Eileen Zurbriggen, der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, sind die Auswirkungen der medialen Sexualisierung von Mädchen heute bereits sehr real. "Wir haben eine Vielzahl von Beweisen dafür, dass diese Sexualisierung negative Auswirkungen in den verschiedensten Bereichen verursacht. Dazu gehört die kognitive Funktion, die geistige und körperliche Gesundheit und die Entwicklung einer gesunden Sexualität." Die Psychologin fordert laut BBC, dass diese sexualisierten Darstellungen durch Bilder zu ersetzen sind, die Mädchen in einem positiven Licht in ihrer Einzigartigkeit und mit ihren Fähigkeiten zeigen. (pte)
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Werbespots nichts zu tun. Wenn Kinder (=junge Mädchen bis zu einem gewissen Alter) als sexuel anziehend dargestellt werden, dann ist das ein großes Problem. Denn das kann maximal pädophil angehauchten Menschen gefallen. Kinder sollten Kinder sein dürfen und die Kindheit sollte nicht künstlich verkürzt werden indem "die Gesellschaft" Vorbilder ins Rennen wirft, die mit 12, 13 Jahren so "aufgestylt" sind, so das sie aussehen wie mit mitte 20. Überall wird folgendes vorgelebt "du musst schön sein, schlank sein, du darfst nicht hässlich sein, ansonsten wirst du nie etwas erreichen" Mut zur Hässlichkeit - das ist gefragt.
Meine 13j. Tochter hat mich gerade flehentlich davon in Kenntnis gesetzt, dass da wieder eine Staffel läuft. Jetzt beginnt gerade eine neue Schularbeitenseriein der Schule f. Sommersemester u. jeden DO läuft diese Sch....show jetzt bis 22.30 Uhr. Wieso können die diese Kinderverblödungsshow nicht zu schulgerechten Zeiten ansetzen. Jetzt findet mal wieder ein ganzer Blockunterricht bis zum Sommer statt in Sachen, Kinderfehllenkung und das macht gerade eine Frau, die selber 3 Kinder hat.
Ein schönes Beispiel für die hier WIRKLICH tragische Entwicklung.
Der Feminusmus war DER große Fortschritt der Gesellschaft schlecht hin. Und ein wichtiges Thema war die Thematisierung der Sexualität. Denn Sex macht Spaß AUCH Frauen.
WAR.
Jetzt besteht er weitgehend nur aus dem Nachplappern politisch korrekter Phrasen. Und aus irgendeinem Grund ist Prüderie heute total politisch korrekt.
Vielleicht mit Ausnahme homosexueller Sexualität. Bei allem anderen gehts nichtmehr primär um Spaß am Sex sondern nur um darum, 1000 Regeln einzuhalten, um nur ja politisch korrekt zu bleiben.
Es geht um die Probleme der Menschen, die nicht unter ideologischen Scheuklappen und Phrasen versteckt werden sollen, noch darunter verifiziert werden können, noch deswegen nicht geändert werden sollen. Schön, es geht Ihnen um sexuelle Freiheit der Frau u. um die Abschaffung der scheinbaren These, Frauen seien sexuell passiv. Das ist eine These an die sie glauben können oder nicht. Es geht nicht an, dass man den Frauen glaubhaft machen will, dass Emanzipation „Sex and the City“ ist, weil es grad modern ist, im übrigen, die Frauen werden dadurch wieder nur auf Sexualität reduziert. Wer Klischees annimmt, sich damit verändern lässt, weil er gefallen will, der ist selber schuld. Außerdem geht es hier um ganz andere Dinge.
Limit man Pruederie ansetzt.
Wenn es um die von der Gesellschaft fuer "richtige" Frauen verordneten hochgeschlossenen, den Nacken ja nicht entblössenden, knöchellangen Kleidung angeht, ja, das ist wirklich Pruederie.
Wenn es um die von der Gesellschaft fuer "richtige" Frauen verordneten die Schamgrenze kaum erreichenden, mit Gewalt in pushup Bhs gezwängte Brueste zum Fastheraushupfen der Brustwarzen sowie Operationen, um so wie computergenerierte und computerkaschierte Frauenkörper zu imitieren, dann wuerde ich das nicht unter Pruederie einstufen, sondern um Impertinenz, GegnerInnen dieser Verordnung Pruederie vorzuwerfen und eine "Feminismusbewegung" vorzutäuschen.
sollten die beschreibenden merkmale, die eigenschaften die bewertungen auf das bedürfnisse der mädchen/burschen ausgerichtet sein, oder auf das einer bestimmten gruppe einer gruppe menschen (sprich mancher männer...)
ausrichtung auf sich
oder
ausrichtung auf den markt
????
könnt das auch ein thema der frauenbewegung sein?
... ich, z.B., bin der objektiv personifizierte Geschlechtsverkehr meiner Eltern. Offen und frei für jederman/frau zu sehen. Daran würde meine Darstellung in einer Zeitschrift ebenso wenig ändern, wie meine Nichtdarstellung. Schön unverschämt, was?
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