.jpg)
Beobachtungen
Für ihre Untersuchungen beobachteten die Heidelberger WissenschaftlerInnen zwischen 1985 und 2005 etwa 900 Frauen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Davon nutzten 322 Frauen allein die NFP-Methode, 509 nutzten an fruchtbaren Tagen zusätzliche Verhütungsmittel, 69 Frauen gaben keine Auskünfte über ihr Sexualverhalten. Nutzten die Frauen allein NFP und verzichteten sie während ihrer fruchtbaren Phase auf Sex, lag die Rate für eine ungewollte Schwangerschaft bei 0,4 pro 100 Frauen. Hatten die Frauen auch während ihrer fruchtbaren Phase Sex und nutzten sie dabei zusätzliche Verhütungsmittel, erhöhte sich die Rate auf 0,6 pro 100 Frauen. "Damit ist die Effektivität von NFP vergleichbar mit anderen Verhütungsmethoden", sagt Petra Frank-Herrmann von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.
Vorgehen - leicht erlernbar
Bei der NFP-Metode prüfen Frauen, ob sie sich in einer fruchtbaren Periode befinden, indem sie ihre Körpertemperatur messen und den so genannten Zervixschleim in ihrer Scheide untersuchen. Wird dieser dünnflüssig, glasig und milchig oder beginnt der sechste Tag ihres Zyklus, befindet sich die Frau in ihrer fruchtbaren Phase. Diese ist erst dann wieder beendet, falls kein Schleim mehr austritt oder die Frau drei Tage lang eine höhere Körpertemperatur als in den sechs Tagen zuvor gemessen hat.
"Der Vorteil unserer NFP-Methode liegt darin, dass wir nur Regeln aufgenommen haben, die nach unerser Einschätzung auch wirklich wichtig sind", sagt Petra-Herrmann. Andere NFP-Methoden würden dagegen mehr Regeln aufstellen. "Damit steigt natürlich auch die Menge möglicher Fehlerquellen", sagt Frank-Herrmann. In jedem Fall sei eine Beratung wichtig, da nur eine korrekte Anwendung vor einer Schwangerschaft schütze. "Erster Ansprechpartner dafür ist der Frauenarzt", sagt Frank-Herrmann. Die Methoden seien allerdings leicht erlernbar. "Schon nach relativ kurzer Zeit können sich Frauen sicher fühlen, wenn sie auf Verhütungsmittel verzichten." (pte)
Konstanze Zwintz erforscht junge Sterne. Wie es jungen WissenschafterInnen ergeht und was die Südsternwarte bringt, sagte sie Peter Illetschko
US-Arzneimittelbehörde: "Rosa Viagra" Flibanserin erfülle vereinbarte Kriterien nicht
Die Unfallchirurgin Annelie Weinberg entwickelt Materialien, die sich im Körper von selbst wieder auflösen. Warum davon Kinder profitieren, erklärt sie Karin Pollack
Maria Tiefenbach vom Umweltbundesamt, Abteilung Biologische Vielfalt und Naturschutz, ist Femtech-Expertin des Monats
Erstmals dürfte ein Vaginalgel die HIV-Neuinfektionsrate bei Frauen senken. Als noch wirksamer erwies sich indes ein Experiment mit Geldspenden
Das häufige Tragen hoher Absätze verändert die Anatomie der TrägerInnen, so das Ergebnis einer Studie
Steirische Universitäten werden ForscherInnen-Paare bei Job- und Wohnungssuche sowie Kinderbetreuungsfragen Hilfestellung bieten
MedizinerInnen erreichten vielversprechende Resultate bei Tests mit Olaparib
Technik-Skepsis abbauen und Interesse für ingenieurwissenschaftliche Studien wecken: Noch Restplätze verfügbar
Molekularbiologin derzeit die einzige und insgesamt erst die zweite Frau an der Spitze einer staatlichen Universität
Asiye Kaya beschäftigt sich in ihrer Studie mit den Mutter-Tochter-Beziehungen in der türkischen Einwanderergruppe
Von Oxford nach Graz: Alexa Zellentin grübelt über Klimagerechtigkeit und Klimaflüchtlinge
Das TU Career Center vergibt in Kooperation mit der Donau-Universität Krems Stipendien an Frauen
Sind Frauen oder Männer die besseren FrauenärztInnen? dieStandard.at bat Kassenarzt Volker Korbei und Privatärztin Bibiana Kalmar zur Diskussion
Wie Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften die Zukunft der Technik mitbeeinflussen, zeigen Bente Knoll und Brigitte Ratzer in einem neuen Lehrbuch
Eine Auswahl an rezensierten Büchern aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung
bin seit 20 jahren mit meinem partner zusammen und wir haben 2 geplante wunschkinder(oder gewünschte plankinder)
seit unserem ersten treffen verhüten wir ausschließlich nach der natürlichen methode - und fühlen uns absolut nicht eingeschränkt - schließlich haben männer und frauen auch hände.....
Also ich habe an meinen fruchtbaren Tagen sehr wohl Sex - mit Kondom dann eben. Man muss ja nicht komplett enthaltsam sein, man muss sich nur bewusst sein, dass man eben einige zeitlang eine zusätzliche Barriermethode benötigt, bis man dann in der unfruchtbaren Zeit komplett ungeschützten Sex haben kann.
Ich probiers gerade aus, weil ich vor dem geplanten nächsten Kind einfach mal wissen wollte, wie das funktioniert.
Fazit nach 6 Monaten: streng nach Dr.Rötzer angewendet dürfte ich geschlagene 14 Tage pro Zyklus keinen Sex haben, und zwar gar keinen, nicht einmal mit Kondom - weil das könnte ja reißen. dieses Risiko nehm ich momentan in Kauf, weil wir wie gesagt sowieso in nächster Zeit noch ein Kind planen.
Aber für eine dauerhaft sichere Verhütung ist mir der Preis eindeutig zu hoch - nachher wirds wohl die Mirena werden.
Was heißt, du darfst gar keinen Sex haben? Natürlich kannst du auch in deiner fruchtbaren Zeit Sex haben, dann verhütet man eben mit einer Barrieremethode. So unsicher ist das auch wieder nicht und wenn man es sehr sicher haben will, dann kombiniert man eben Kondom und Diaphragma!
Nach Dr.Rötzer ist an den fruchtbaren Tagen ausschließlich Enthaltsamkeit erlaubt - außerdem gilt seine Methode ausdrücklich nur für Ehepaare :-))).
Eh klar nehmen wir momentan zusätzlich Kondome, aber nur, weil ein "Unfall" momentan kein Problem wäre.
Wenn unsere Familienplanung dann definitv abgeschlossen ist, ist mir das Risiko zu hoch. Und Kondom plus Diaphragma? - umständlicher gehts wohl nicht.
Tut mir leid, diese Auslegung der Methode ist überholt. Dafür gibt es die Regeln der NFP AG und dabei kann man sehr wohl in der fruchtbaren Zeit Sex mit Barrieremethoden haben! Und so unsicher ist das nicht (über Jahre hatte ich noch keine Panne).
Und Kondom + Dia ist nicht so umständlich: Dia kann man einige Stunden vorher schon (vorsagehalber) einführen und dann eben die Kondome dazu.
Sorry, ich halt überhaupt nix von "natürlicher Verhütung" mit Messen usw.
Ich hab das mal für etwa 1 Jahr ausprobiert und war total unglücklich dabei. Ich dachte täglich quasi an nix anderes als an Temperaturen, Tabellen, Schleim, wann kommt die Regel, fruchtbare/unfruchtbare Tage etc.
Die ständige Angst vor dem Schwangerwerden führte bald dazu, dass ich praktisch überhaupt keinen Sex mehr hatte.
Nach 1 Jahr beschloss ich: das kannst nicht sein. Und nahm wieder die Pille. That´s it! Jetzt ist wieder alles ok. Sex freut mich, ich weiß punktgenau wann die Regel kommt und fühl mich prächtig! Und den Horror vor dem Schwangerwerden hab ich auch nicht mehr.
Aber jeder das Ihre!
Calaquendi
bei mir ist es umgekehrt: früher mit pille schlimme migräne, übelkeit, erbrechen, keine lust auf gar nix, ...
heute mit nfp keinerlei nebenwirkungen, dafür wieder lust und ein super körperliches, migränefreies wohlbefinden. nfp ist für mich null stress und ich weiß ebenfalls punktgenau, wann meine periode kommt. und hier handelt es sich immerhin um ne richtige und nicht um ne hormonentzugsblutung, wie man sie unter einnahme der pille hat ;-) ich fühle mich total wohl mit nfp und wenn man hormonelle kontrazeptiva nicht verträgt, ist das ne tolle alternative.
Kleiner Einwurf: auch im "natürlichen" Zyklus ist die Menstruation eine Hormonentzugsblutung, weil der Hormonspiegel am Ende des Zyklus natürlicherweise absinkt, im Gegensatz zu einer Schwangerschaft.
Das wird durch die Pille ziemlich naturgetreu imitiert.
Die ansonsten aufgezählten Vorteile stimmen natürlich.
Das Gefühl der Sicherheit mag persönlich oft nicht mit der Methodensicherheit übereinstimmen. Sprich: man kann natürlich mit dieser Methode Angst haben, obwohl man sie nicht zu haben braucht. Ist aber der Pille auch nicht anders. Da kann man auch Schwangerschaftsangst bekommen, obwohl man sie richtig nimmt.
Aber ich denke, diese Methode kann für viele eine Rettung sein, wenn sie von den Hormone nur Nebenwirkungen bekommen, aber dennoch die Sicherheit der Verhütung brauchen.
da doch einige postings voller skepsis und unverständnis gegen die symto-thermale methode gerichtet sind, zwingt sich mir der gedanke auf: "was der bauer nicht kennt, frisst er nicht." ;-)
Ja, Persona ist hochgradig unsicher und damit gab es schon viele Schwangerschaften (schau dich mal durch diverse Foren). Besser wäre es da wirklich symptothermal zu verhüten, das ist sicherer und preisgünstiger noch dazu!
Man muss eben nur in der fruchtbaren Zeit eine Barrieremethode auswählen, nach dem Eisprung darf man ja ungeschützt Verkehr haben.
Laut Natürliche Empfängnisregelung nach Dr. Rötzer liegt die Verläßlichkeit der Methode bei mehr als 99,8 % Ein Pearl Index von weniger als 0,2
Laut NER sollten lokal anzuwendende Verhütungsmethoden nicht an den fruchtbaren Tagen als eine Art "Überbrückung" angewendet werden. Dann versagt eben nicht die natürliche Empfängnisregelung, sondern die angewandte empfängnisverhütende Maßnahme, und belastet zu Unrecht die gesamte natürliche Empfängnisregelung. Statdessen empfiehlt die NER einen partnerschaftlichen Weg, um an den fruchtbaren Tagen ohne Geschlechtsverkehr zu leben. Die NER ist nicht nur eine Methode, sondern ein ganz bestimmter Lebensstil. Zu lernen bei www.iner.org Ich persönlich kann es nur empfehlen. Seit 2,5 Jahren genieße ich es
Ich betreibe sie auch, Scherzerl. Nur mit dem Unterschied, dass ich in der fruchtbaren Zeit Kondome verwende. Ich will nicht einige Zeit auf Sex verzichten - muss man auch nicht ;-) Aber man muss natürlich wissen, dass in dieser Zeit der PI vom Kondom gilt und das nichts mit der symptothermalen Methode zu tun hat. Bei der fruchtbaren Zeit kann natürlich ein Unfall passieren, wenn man nicht enthaltsam ist, bei der unfruchtbaren Zeit und mit Auswertung nach den Regeln kann nichts passieren!
Da gebe ich Dir recht. Und jeder kann es ja handhaben wie er sich dabei wohl fühlt. Man muss sich jedoch des kalkulierbaren Risikos mit Kondom bewusst sein, und die Konsequenzen tragen können.
Als wir uns noch kein Kind in unserem Leben vorstellen konnten, haben wir die NER sehr genau genommen, und die Regeln für "AnfängerInnen" verwendet, als ein Kind für uns vorstellbar war haben wir die Regeln für "Erfahrene" und das "Abgekürzte Verfahren" verwendet. Und als wir uns sicher waren, dass wir uns ein Kind wünschen da haben wir den Spieß umgedreht und die fruchtbare Zeit ausgenutzt. Im Moment brauchen wir also die Aufzeichnungen nicht mehr. Da ja die Temp. bis im Herbst oben bleibt.
Ich will noch lange keine Kinder und will die sicherste Methode überhaupt. Deshalb finde ich ja gerade diese Methode so gut, weil sie sehr sicher ist - und Kondome sind nicht so unsicher, man muss eben nur ein paar Dinge beachten. Uns ist noch nie eines gerissen!
Die Regeln für die symptothermale Methode sind leicht zu lernen. Es gibt ein Standardwerk, das gut und verständlich ist: "Natürlich und Sicher" http://www.amazon.de/o/ASIN/38... 44-3525021
Wer sich wirklich informieren will und anwenden, sollte das Buch "Natürlich und Sicher" lesen: http://www.amazon.de/o/ASIN/38... 44-3525021
Das beinhaltet die strengen Regeln zu der Methode, die man leicht lernen kann. Ohne diese Regeln kann man aber nicht sicher verhüten.
Alles andere ist keine Verhütung nach dieser Methode, die nachweislich sicher ist und durch zig wissenschaftliche Studien gestützt ist!
Dieses Buch wurde von einer Institution geschrieben, streng nach wissenschaftlichen Regeln und jahrzehntelangen Forschungen.
Aus diesem Grund ist die Methode erst so sicher wie die Pille - man hält sich an gewisse Regeln, um überhaupt an diese Sicherheit ranzukommen. Und man kann das leicht erlernen, nur lesen muss man es eben und sich daran halten. Wer das nicht tut, verhütet bzw. betreibt auch nicht die symptothermale Methode.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.