Polygamie in Kirgisien vor Wiedereinführung

von Redaktion  |  12. März 2007, 13:00

Justizminister will zu alten "Sitten und Gebräuchen" zurück - Auswanderung von Männern als Begründung

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Alexander Gottermeier  
07.03.2007 00:49
polygamie in kirgisien

habe gerade einen film gesehen über frauenleben in den ehemaligen ländern der sowjetunion.

da weinte eine kirgisien elendiglich über die kränkung der polygamie, da sich ihr mann nachdem sie mit ihm in vielen jahren eine existenz aufgebaut hatte, eine jüngere frau ins haus holte. sie fand das gar nicht erbaulich.

wenn eine justizministerIN einmal so eine gesetzliche veränderung vorschlagt, dann finde ich kann man anfangen darüber nachzudenken. aber von einem mann finde ich diesen gesetzesvorschlag in einem land in dem es auch heute noch traditionen wie den brautraub (und zwar in echt, nicht nachgespielt oder so) gibt, als äußerst zweifelhaft.

Dagmar Rehak  |   
02.03.2007 00:38
Bin dafür.

Großmutter
01.03.2007 08:40
Ob das etwas nützt?

Selbst in Ländern, wo Polygamie schon bisher nicht a priori verboten war, lassen sich immer mehr Frauen das Monogamhalten der Ehe als Vertragsbedingung in ihre Eheverträge schreiben.
Weiters: Sind die im Lande verbliebenen kirgisischen Männer so wohlhabend, sich mehr als eine Frau überhaupt wirtschaftlich zumuten zu können bzw. mehr als einer Frau das Zusammenleben mit ihnen ?

Und keineswegs zuletzt: Würden es Mütter von Söhnen so gern sehen, wenn Letztere (landesweit zahlenmäßig unterlegen) auch noch daheim einer Frauen-Mehrheit gegenüberstünden ?

Vor allem wird es wohl darauf ankommen, wie viele "herrenlose" Frauen sich dafür erwärmen könnten, das staatliche Angebot des "MAN-SHARING" überhapt anzunehmen...

chain
01.03.2007 10:09
Wieso gilt Polygamie immer nur für Männer?

Keiner würd sich aufregen, wenn auch Frauen mehr als einen Mann heiraten könnten! ;)

ardilla
01.03.2007 17:13

Polygamie für Frauen hätte fortpflanzungstechnisch wenig Sinn. Und darum geht's hier wahrscheinlich. Abgesehen davon sind, wie die Großmutter schon richtig bemerkt hat, eben zu wenig Männer da.

Großmutter
01.03.2007 13:06
Das hier konkret angesprochene Problem in Kirgisien ist aber: Es SIND ZU WENIG MÄNNER D A !

Wo nix ist, hat leider selbst eine Kaiserin "das Recht verloren" -:)

Delabarquera
01.03.2007 17:13

Nun ja, die Kaiserin vielleicht nicht gerade. Auch die Milliardärin wird man zu ihrem Recht kommen lassen. Aber die gewöhnlichen Sterblichen. Nun ja, halt: Über die Ungleichheit unter den Menschen...

Endlichdreißig
01.03.2007 17:52

Die Miliardärin würde wohl außer Landes gehen.

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