UN soll Warnung ignoriert haben - Klausur in Alpbach befasst sich unter anderem mit Schutz vor sexueller Gewalt
Auch die französischen Präsidentengattin unterzeichnete wie 15.000 Menschen den Online-Aufruf für Mohammadi-Ashtiani
Sohn zur Steinigung verurteilter Iranerin: Weltweiter Druck auf Teheran muss steigen
Der alternative Schönheitswettbewerb "Mrs. Universe" stand heuer im Zeichen des Kampfes gegen Gewalt und Frauenhandel
Demo für Iranerin - Auch Frauenrechtlerin Anna Pak war bei der Kundgebung für die Mutter, die 2006 wegen Ehebruchs verurteilt wurde
Der Ärztin droht ein Verfahren wegen Todschlags - Beschneidung seit zwei Jahren verboten, jedoch weiter Praxis
Der Außenminister Kouchner regt gemeinsamen Brief aller Mitgliedstaaten an iranische Führung an, um die von Steinigung Bedrohte zu retten
Internationale Proteste wirken: Justiz sagte Vollstreckung vorerst ab - Freilassung im Ermessen der Behörden
46 Schülerinnen und neun Lehrerinnen im Spital - Elfter Angriff auf Mädchen-Schule in diesem Jahr
Human Rights Watch: "Sogenanntes Geständnis" offenbar erzwungen
Die Zahl der verschwundenen Frauen hat sich seit 2007 in Ciudad Juarez vervierfacht - amnesty international schlägt Alarm
Sakine Mohammadi Ashtiani wurde als Ehebrecherin verurteilt - Internationale Proteste wurden wegen der geplanten Steinigung laut
Anwalt: Sakineh Mohammadi Ashtiani wurde zusammengeschlagen und gefoltert - Patzelt: "Widerwärtige Inszenierung" Teherans - mit Video
18-Jährige, der von ihrem Mann die Nase abgeschnitten wurde, posierte für "Time"-Cover - KritikerInnen sehen darin Propaganda für US-Einsatz
Militärbordelle, Zwangsarbeit und Frontdienst: Koreanische Opfer fordern von Japan Entschädigung für Gewalt
Brasilien wollte Frau aufnehmen - Regierung lehnt ab
Frauenrechte verhöhnt: Präsident Kadyrow lobt unbekannte Angreifer, die auf Frauen ohne Kopftuch schießen
Langjährige Haftstrafen für Mittäter im "Ehrenmord"-Prozess rechtskräftig
In den vergangenen Wochen wurden neun Frauen von ihren Ehemännern bzw. Lebensgefährten getötet
Wiederaufnahme-Antrag angekündigt: Frau und Sohn des Täters wollen vor Gericht aussagen
"Allgemein begreifliche, heftige Gemütsbewegung" vor kulturellem Hintergrund: Es bleibt bei sechsjähriger Freiheitsstrafe für gebürtigen Türken, der auf scheidungswillige Ehefrau eingestochen hatte
Einrichtung betreut rund 300 Klientinnen pro Jahr: "Problem der sexuellen Gewalt ist erschreckend gleich geblieben"
Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter stocken das Budget für Gewaltschutzzentren um 200.000 Euro auf
Viele Menschen sind mit Gewalt konfrontiert - Zu 90 Prozent sind es jedoch Frauen
Menschenrechtsorganisation fordert gesetzliches Verbot der grausamen Praxis
Online-Unterschriftenaktion gegen Strafe in Iran
So wird Ungleichheit festgeschrieben: Ein Wiener Gericht hat das Recht einer Frau auf Trennung von ihrem Mann als provokantes Verhalten angesehen - von Christina Keinert
In Österreich gibt es keine Zahlen darüber, wie viele Frauen von ihrem (Ex-)Partner umgebracht werden - Morde an Frauen sind aber bekanntlich keine Einzelfälle
Drei Frauen erzählen in Martina Madners Buch "Bevor der Tod uns scheidet" von ihrem Ausstieg aus gewalttätigen Ehen und wie es überhaupt dazu kommen konnte
Auch in Österreich haben Mädchen, die von Genitalverstümmelung bedroht sind, gute Chancen auf Asyl
Genitalchirurgie und Genitalverstümmelung: Forscherinnen untersuchen diese beiden Praktiken in Brasilien, Afrika und England
auch eine Rassistin, wenn sie meint: "Die Richterin hat Recht!"
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m5/de... 98/106692/
Ich sehe wie wichtig dieser Vers ist und wie unverstanden unter den Muslimen, geschweige denn unter Andersgläubigen. Gerade weil überall auf der Welt, also auch bei uns, die Gewalt gegen Frauen und Hilflosere allgemein zunimmt, ist dieser Vers eminent wichtig in seiner Aussage. Er zeigt auf, dass eben nicht Gewalt das Mittel der Wahl ist, um ein zwischenmenschliches Problem zu lösen und somit der Qur'an (Islam) eben nicht Gewalt empfiehlt, wenn Menschen nicht untereinander klarkommen.
Jedes Kleinkind lernt früh zu sagen: "dann hau ich dich", wenn jemand nicht tun will, was es sich wünscht.Diese infantile Haltung kann kaum Anliegendes Qur'an sein. Ja, das Unwissen in der eigenen Religion ist groß; muß es sein, da wir auf Übersetzungen a
angewiesen sind. Und selbst die, die Arabisch können, stoßen auf für sie unübliche Vokabeln, die sie erst erschließen müssen. Eine ganzheitliche Sichtweise des Qur'an ist Voraussetzung zum Verständnis einzelner Aussagen. Das Nachforschen, wo ein Ausdruck sonst noch im Qur'an vorkommt und in welchem Zusammenhang, ist unumgänglich, wollen wir zum Erfassen einer Aussage kommen und ihrer Übersetzung.Die ganze Übersetzung wäre dann:
"Männer stehen in fester Solidarität den Frauen zur Seite. Angesichts der vielfältigen Gaben, die Gott ihnen gegenseitig geschenkt hat, und angesichts des Reichtums, den sie in Umlauf bringen. Integere Frauen, die offen sind für die göttliche Gegenwart, sind Hüterinnen des Verborgenen im dem Sinn, wie Gott bewahrt..
Die Frauen aber, deren antisoziales Verhalten ihr befürchtet, gebt ihnen guten Rat, überlaßt sie sich selbst in ihren privaten Räumen und legt ihnen mit Nachdruck eine Verhaltensänderung nahe. Wenn sie aber eure Argumente einsehen, dann sucht keinen Vorwand sie zu ärgern. Gott ist erhaben und groß."Wichtig ist, dass es sich nicht um eine Situation zwischen Ehemann und Ehefrau handelt, sondern allgemein um Menschen, die erwachsen sind, das heißt auf eigenen Füßen stehen.und untereinander zu tun haben und sich nicht einigen können. Auch ist kein Wort enthalten, was auf Sexualität hinweist bzw. sich in diesem Sinne von den Frauen fernzuhalten, oder das Frauen irgendwelche Güter bzw. die Ehre ihrer Ehegatten schützen etc.
und: wenn man als frau so dumm ist, nach isalmischem recht zu heiraten, muss man mit so etwas rechnen - so gesehen ist der standpunkt der richterin durchaus nachvollziehbar - wenn auch selbstvertändlich mit deutschem grundrecht nicht vereinbar. möglicherweise wollte die richterin diese diskussion ja provozieren - ich habe eine bekannte, die einen ägypter geheiratet hat und ähnliches erlitt. man kann alle frauen - bei aller verliebtheit - nur davor warnen, sich auf so ein abenteuer einzulassen - wenn schon, dann nach europäischem recht heiraten!!
wer hier von rassismus spricht, übt toleranz am falschen platz. gewalt in der ehe gibt es ntürlich auch be uns zuhauf - aber wenigstens ist sie hier nicht staatlich und religiös legitimiert.
Wer mit dem Koran ein Problem hat, darf die Verantwortung einer Diskussion nicht auf den Rechtsstaat abschieben. Mitdenken, weiterdenken, statt "auf lustig" heiraten und infolge dann wohl in den meisten Fällen auch noch mit dieser gedankenlosen Einstellung Kinder kriegen. Die Richterin hat recht gesprochen.
P.S. Aber ich will meine Meinung niemandem aufdrängen.
das ist doch idiotisch. was willst du respektieren? einen mann, der seine frau schlägt? da gibt es keinen respekt und keine ausrede!
frauen schlägt man nicht, dass sollten auch sie mal gelernt haben. frauen schlägt man nicht- aus! ende. schluss. vorbei. und punkt!
denn "respektieren" wäre zuviel verlangt. Man kann antike Ehrbegriffe, soziale Strukturen und religiöse Dogmen, wie sie in einigen Herkunftsländern unserer Immigranten herrschen, hier nicht respektieren oder tolerieren, weil sie mit fundamentalen Menschenrechten nicht vereinbar sind. Dies war ein grundlegender Irrtum der Multikultianhänger.
wer in einem staat lebt, muss die rechtsordnung dieses staates akzeptieren.
als staatliche angelegenheit ist das recht eines staates natürlich auch ausdruck von dessen geschichte und traditionen. der respekt vor kulturellen unterschieden darf nicht dazu führen, dass rechtsstaatliche kriterien und standards ausgehöhlt werden.
es darf für angehörige anderer kulturen keine anderen rechts-maßstäbe geben, sonst zerbricht eine tragende säule des gesellschaftlichen zusammenhalts.
...warum es eigentlich so etwas wie ein "Trennungsjahr" und "unzumutbare Härte" gibt. Könnte das am Ende damit zu tun haben, dass es eine Religion gibt, die von der "Unauflösbarkeit der Ehe" redet und starken Einfluss auf die Ehegesetzgebung in Deutschland hat?
Dieses Urteil wäre in guter Anlass, diese Gesetze zu überdenken.
müsste in Deutschland kirchlich verheirateten römisch-katholischen Ehepaaren die Scheidung überhaupt verweigert werden, da die kirchliche Ehe ja grundsätzlich unauflöslich i.S. von gerichtlich nicht scheidbar, nur allenfalls kirchlich anullierbar ist.
Ein Überdenken der Trennungsjahr- und Härtefallregelung wäre in der Tat wünschenswert.
Sure 4, Vers 34: "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..."
Sure 2, Vers 223: „ Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt; “
Mein Ratschlag:
Wenn Sie schon das „Alte Testament“ zitieren, dann bitte richtig!!
Die von Ihnen vielleicht fälschlicherweise zitierte Passage entstammt der Schöpfungsgeschichte (GENESIS [1.Buch Mose 3, 16]) und spricht über den Fall des Menschen. (Die Verbannung aus dem Paradies)
Im konkreten Fall sprach „Gott“ zu Eva [also er „GOTT“ sprach sie „direkt“, als Frau an]:
>Einheitsübersetzung< (16) Zur Frau sprach er:
Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. / Unter Schmerzen gebierst du Kinder. /
Du hast das Verlangen nach deinem Mann; / er aber wird über dich herrschen.
>Hebräische Übersetzung< (16) Dann wandte Gott sich zur [Ischah] Frau:
Du wirst viel Mühe haben in der Schwangerschaft. Unter schmerzen wirst du deine Kinder zur Welt bringen. Du wirst dich nach deinem Mann sehnen, aber er wird dein Herr sein!
Von wo Sie aber, - mein geschätzter „RS69“ Ihre Textpassage (,,Dein Wille soll deinem Manne unterworfen sein, und er soll dein Herr sein.“) herausgelesen haben wollen, wird für mich immer ein Rätsel, oder vielleicht doch ein Buch mit sieben Siegeln (??) bleiben.
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