Bewusstseinsarbeit auf allen Ebenen
Die Frauenministerin geht davon aus, dass es sich bei dem Richterinnenspruch um einen Einzelfall handelt. Sie hält trotzdem eine weitere Sensibilisierung von Justiz und Exekutive in der Frage Gewalt in der Familie für dringend notwendig. Was häusliche Gewalt betrifft, sei auf allen gesellschaftlichen Ebenen noch viel an Bewusstseinsarbeit zu leisten. "Es gibt Traditionen, die Gewalt an sich für legitim halten. Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass Migration in unserer Gesellschaft ein Faktum ist, dürfen wir uns gegen traditionsbedingte Gewalt nicht taub stellen", so Bures.
"Gewalt gegen Frauen muss aus den vier Wänden herausgeholt werden", so Bures, "wir haben zwar Gesetze, aber es herrscht noch kein allgemeines Unrechtsbewusstsein". Die Frauenministerin verweist darauf, dass 90 Prozent aller Gewalttaten im familiären und häuslichen Bereich ausgeübt werden. Besonders in Zeiten von Trennung und Scheidung steigen Gewalttaten gegen Frauen massiv an. Mehr als die Hälfte aller Morde im Jahr geschehen im engsten Familienkreis.
Armutsbekämpfung von zentralem Stellenwert
Ganz entscheidend sei aber, die Wurzeln von Gewalt zu bekämpfen. "Angst, Verunsicherung, Machtansprüche, ein unsoziales Lebensumfeld und vor allem Armut sind die Bedingungen, in denen sich Gewaltbereitschaft entwickelt", so Bures. Armutsbekämpfung nehme auch deshalb in der Regierung einen so zentralen Stellenwert ein, verweist die Ministerin auf das Konzept der Mindestsicherung. (red)
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habe ich schon vor mehr als zwanzig Jahren aktiv mitgekämpft, als die vielzitierte "Migration" noch überhaupt keine Rolle bei diesem Thema spielte.
Damals waren es einfach die bildungsfernen Wirtshauskrakeeler, die sich noch etra Mut angesoffen hatten, um daheim dann alles kurz und klein zu schlagen, aber auch die "Herrenmenschen" des Protzbürgertums, welche den Zufluchtsstätten für misshandelte Frauen die Klientel lieferten.
Und sie liefern nach wie vor.
Fraum BMin Bures hat Recht, wenn sie heutzutage auch vor allem von Armut ut Existenzangst spricht, welche zur Gewalt führen.
Vielfach sind aber auch überzogene Erwartungen personaler und finanzieller Natur ursächlich, wenn Partner aufeinander losgehen.
KONFLIKTMANAGEMENT üben !
nach islam. Ritus verheiratet bin und in einem islam. Land wohne, dann müsste ich einen so dummen Richterspruch wohl akzeptieren, aber dass einem so was in der EU passieren kann, da sollten die Alarmglocken schon klingeln. Und diese Richterin ist auch noch über die heftigen Reaktionen entsetzt.
die da lautet: "Wer einen muslimischen Mann heirat, muss damit rechnen, geschlagen zu werden."
Das ist gleichheitswidrig, intolerant und kommt Verleumdung aller jener muslimischen Männer gleich, die in ihrem Leben noch niemandem etwas zu Leide getan haben, am allerwenigsten ihrer Ehefrau.
Dass im Koran steht, der Mann darf seine Frau schlagen,
oder dass die Richterin mit Berufung auf den Koran deutsche Gesetze außer Kraft setzt?
Sie hat ja nicht gesagt, dass alle Muslime Schläger sind, nur dass die Männer lt. Koran das Recht dazu haben. Ich sehe keine Diskriminierung muslimischer Männer, sondern eine Diskriminierung der Frauen durch den Koran.
Das Problem ist eben nicht die gescheiterte Ehe - Gewalt in der Familie ist auch ein starkes österreichisches Thema.
Der Fehltritt liegt auf der Seite der Richterin, die als offizieller Arm des Staates von einem "Züchtigungsrecht gegenüber der Frau" als zu berücksichtigender Bestandteil der Urteilsbasis spricht.
--> Das ist einfach Rassismus. Ich gebe Seelenklempner Posting recht.
Die Frage ist nicht Islam, Katholisch, sonstwas.
Das Problem ist eine unfähige & Rassistische Richterin.
Schleierhaft bleibt es dann freilich, wie man sich Multikulturalismus vorstellt. Als liebliche Folklore unter dem Diktat einer Leitkultur? Multikulturalität muss in letzter Konsequenz auch unterschiedliche Auffassungen von Rechtskultur miteinschließen. Der Pluralität unterschiedlicher Lebensformen und Weltanschauungen gemäß. In Kanada hat man unter diesem Gesichtspunkt ja übrigens schon die partielle Einführung von Schariagerichten im Auge gehabt. Das Vorhaben ist zwar vorerst am Widerstand der Mehrheitsbevölkerung gescheitert, aber deswegen noch nicht für alle Zeiten vom Tisch. Die demographische Entwicklung lässt auch für Europa noch einiges erwarten. Frauenrechte adé.
Medienberichten nach zu schließen ist diese Art "kulturell sensibler Rechtsprechung" lange schon kein Einzelfall mehr. Immer mehr Richter und Richterinnen verhalten sich einfach politisch korrekt. Wer lässt sich auch schon gern als Rassist vorführen, als islamophob schimpfen und auf Internetseiten irgendwelcher antirassistischer Initiativen anprangern. Die Richterin fällt für mich offensichtlich in die Kategorie politischer Correctness. Wobei sie sich bei der Einschätzung öffentlicher Befindlichkeiten ein wenig vergriffen hat.
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