Wahre Freunde

Redaktion, 16. April 2007, 16:45

Anne Holts Krimi mit doppeltem und dreifachem Boden

Das nächste Oberhaupt der USA heißt nicht Hillary Clinton, sondern Helen Bentley und verschwindet bei einem Staatsbesuch in Norwegen spurlos. Während die USA Al-Kaida für die Entführung verantwortlich machen und hunderte Geheimdienstler einfliegen, steigen Ölpreise und Verwirrung. Mit doppeltem und dreifachem Boden versieht Anne Holt, Ex-Justizministerin von Norwegen, ihren Thriller "Die Präsidentin" (Deutsch: Gabriele Haefs, € 20,50, Piper).

Helen Bentley hatte während des Studiums einen arabischstämmigen Freund - kommt der Verrat aus dieser Ecke, oder weiß jemand von der ungesühnten Schuld, die sie auf sich geladen hat? Der norwegische Polizist Yngvar Stubo und seine Frau Inger werden wider Willen in die Ermittlungen einbezogen. Holts Szenario ist surreal und doch in den Details realistisch, auf jeden Fall schwer originell. (is, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31. März, 1. April 2007)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.