EU-Armutsbericht: Frauen immer noch besonders gefährdet

von Redaktion  |  06. Juni 2007, 13:46

Frauenministerin pocht auf schnelle Einigung bei Mindestlohn - Opposition wirft Bures "Ankündigunsgpolitik" und Säumigkeit vor

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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21 Postings
www.zpa.at
12.05.2007 11:53
Und da sind auch noch die Partnerinnen

von Selbständigen, die mit iher Firma in Konkurs geraten sind. Unterhaltsansprüche werden meist einige Monate verspätet eingebracht.

Mann40
10.05.2007 11:06

nicht zu vergessen, alimentationspflichtige Trennungsväter mit niedrigem Einkommen, und davon gibt es genug !

manfred ortner
11.05.2007 07:59
Ehe ist ein Auslaufmodell, weil sie im Ernstfall (Scheidung) nach Wertmaßstäben des 2500 Jahre alten römischen Rechtsprinzips des "pater familias" bewertet wird! Vor diesem "Risiko" sollte viel mehr gewarnt werden!


Alimentationspflichtige (meist männlich) bilden die EINZIGE Gruppe in diesem Staat, die man im Extremfall UNTERS Existenzminimum pfänden kann.

Das Unterhaltsrecht ist als Ganzes zu renovieren. Diese Werte sind erstens völlig realitätsfern bzw. weisen mathematisch genau auf die Unmöglichkeit hin, besonders bei kinderreichen Situationen, das Existenzminimum für jeden Einzelnen sicher zu stellen.

Beispiel gefällig: Bei vier größeren Kindern betrüge der Unterhaltswert 88 % des Nettoeinkommens (4 x 22 %). Für die Elternteile blieben also noch 12 %. Und dann passiert in diesem Staat Folgendes: Dann werden die Existenzwerte von Kindern GANZ LOCKER nach unten lizitiert - bis es für alle Betroffenen NICHT mehr geht - und auch noch darunter!

Schubidu
11.05.2007 09:28
"88 % des Nettoeinkommens"

Die unterhaltspflichtige Person darf von den Prozentsätzen für jedes weitere unterhaltsberechtigte Kind unter 10 Jahren 1 Prozent, über 10 Jahren 2 Prozent abziehen. Naja, das ist dann auch schon egal.
Was noch dazu kommt ist, dass diejenigen, die kinderlose Paare und Frauen ins Abseits stellen, so viel verdienen, dass sie dieses Problem nicht haben. Dafür sorgt die Playboygrenze (=2.5fache des Regelbedarfs)
Fazit: PolitikerInnengehalt=viele Kinder, Handelsangestelltengehalt=keine Kinder!
Ich fordere: Gleiches (Un)recht für alle und weg mit der Playboygrenze! (Das Gleiche gilt für die ÖGB-"Playboy"-Beitragsgrenze)

Mann40
11.05.2007 08:07

Hallo Hr. Ortner, Sie haben vollkommen recht

~~~~!!
10.05.2007 15:31

nicht zu vergessen, erziehungs'berechtigte' trennungsmuetter, OHNE einkommen und davon gibt es genug!

Mann40
11.05.2007 08:11

sagt der Artikel

Nur, es wird immer bewusst diese Gruppe (Alimentationspflichtige) von der Aufzählung von Armutsbetroffenen ausgeklammert.

Und das ist nicht akzeptabel.

Spamatorin
11.05.2007 21:46

Musst auf die Männer-HP und dort nachlesen und EU-Armutsbericht: Männer leiden an der zunehmenden Armut und besonders geschiedene mit Kindern.

Schubidu
10.05.2007 08:24
Frauenministeriumsarmut

Unter tinyurl.com/2t9kxo (repräsentativer Internetauftritt der mittellosen Frauenministerin) müssen sich die Frauen männliche akademische Grade ausborgen. Sagt das BKA: "Wir sind richtige Männer!" so scheint die Ministerin zu spuren... also wie glaubwürdig ist sie?

manfred ortner
09.05.2007 21:11
Familien- und Frauenförderungsarmutstohuwabohu in der Endlosschleife! PolitikerInnengerede ohne sinnvolle Konsequenzen!


Seit Jahrzehnten steht fest, wo die Armutsgefährdung am größten ist: bei AlleinerzieherInnen und kinderreichen Alleinverdienerfamilien.

Geschafft hat die SPÖ nicht einmal in ihrer "Glanzära" die einkommensmäßige Gleichstellung zwischen Mann und Frau! Und von der NICHT-Wertigkeit des Karenzgeldes für viele Familien wollen wir gar nicht zu reden beginnen! Die heutige Frauenaltersarmut hat eine 30-jährige SPÖ-Sozialrechtsgeschichte!

Die mieseste Entwicklungsquote gibt es übrigens beim "Herzstück" der öst. Familienförderung (der Familien-BEIHILFE): 11,5 % in 16 (!!!) Jahren sind schon was "Herrliches"!

Und worüber mokiert sich die SPÖ heute? Dass Frauen über den Dienstleistungsscheck vielleicht eine Mindestpension erhalten könnten!

Herr Franz, Kellner iR
09.05.2007 19:09
weg aus der krise

"frau-sein und kinder sind hauptursachen für armutsgefährdung" ... dagegen hilft die kostenlose geschlechtsumwandlung wie in italien und die abtreibung auf krankenschein wie von den grünen gefordert.
dann gibts in österreich bald nur mehr männer ohne kinder und alle sind reich, glücklich und wählen spö.
paradiesisch.

M. Thomasberger
09.05.2007 19:24
oder aber

die männer verzichten auf den statistischen einkommensvorteil und teilen diesen solidarisch mit (ihren) frauen.

Herr Franz, Kellner iR
09.05.2007 20:30
ich kenne

keinen familienvater, der das nicht tut. und die behaupteten gehaltsunterschiede sind reine polemik, wie hier bereits x-fach besprochen wurde. da werden halb- und vollzeitjobs vermischt, da werden verschiedene positionen nicht berücksichtigt ect etc. wobei das selbst den polemikerinnen beuwßt wurde, da sie fürher von 30-40% sprachen, während heute nur mehr von 15-20% die rede ist.

Spamatorin
11.05.2007 21:44

Sie sind eindeutig wo dagegen gerannt.

~~~~!!
09.05.2007 23:10

die einkommensunterschiede sind keine polemik sondern eine traditionelle ausbeutung von frauen! haben sie sich schon einmal ueberlegt, warum so viele frauen lediglich teilzeit arbeiten?? koennte es da noch unbezahlte frauentypische leistungen geben, die den frauen zum verhaengnis werden?

Herr Franz, Kellner iR
10.05.2007 00:14
in deutschland

wird teilzeit schon wieder als chance gesehen. aber Ö ist halt immer ein beisserl hinten nach.

~~~~!!
10.05.2007 01:00

teilzeit als uebergangsloesung, die mit ausreichender kinderbetreuung hand in hand geht, wuerde ich als chance bezeichnen. ein leben lang in einem teilzeitjob zu arbeiten, fuehrt zu armut, pensionsverlust, abhaengigkeit, ausbeutung (haushaltsfuehrung, pflegedienst, unangenehme und unbezahlte taetigkeiten), ......

Emil i Lönneberga
10.05.2007 15:47

In Holland z.B. arbeiten extrem viele Menschen "nur" Teilzeit. Sind die Niederlande also ein ausbeuterischer Staat ?

Herr Franz, Kellner iR
10.05.2007 14:14
ein leben lang

wer weiß denn schon, was im leben noch alles auf einen zukommt. warum immer diese übertreibungen?

~~~~!!
10.05.2007 14:18

keine uebertreibung - realitaet! augen auf, wenn sie das naechste mal zur billa gehen!

Herr Franz, Kellner iR
10.05.2007 15:26
bei

"die billa" und bei "die chofer" sitzen im schnitt wesentlich jüngere frauen an der kassa als beim spar. seltsam? aber so steht es geschrieben. (°_°)

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