Muslimische MultiplikatorInnen gefordert

von Redaktion  |  21. Mai 2007, 14:15
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Frauenrechte und Islam: Auszüge aus dem Chat mit der Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft Carla Amina Baghajati

derStandard.at/Integration hat die Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft Carla Amina Baghajati zum Chat gebeten. Diskutiert wurden die Themenbereiche Integration, Islam als taugliches Lebenskonzept oder auch die Frage der Frauenrechte. Zum Beitrag einer Userin, dass Unterdrückung der Frau nicht durch den Islam bedingt ist, sondern dass es sich um kulturelle Gepflogenheiten handelt, meinte Baghajati: "Die Verflechtung Religion und Tradition/Kultur bedarf eines differenzierten Blicks. Gerade in der Frage der Frauenrechte sind muslimische MultiplikatorInnen gefordert, sich nicht auf eine Position zurückzuziehen, die mit einer Aussage wie: 'Das ist ja nicht der Islam!' Verantwortung 'von dem Islam' abschiebt. Es ist viel zielführender Argumentationsschienen aus der Theologie sehr bewusst herauszugreifen um auch innermuslimisch Bildung zu garantieren und gleichzeitig bewusstseinsfördernd für Frauenrechte einzutreten. Damit das nicht so unkonkret bleibt, z.B.: in der Frage Zwangsheirat, Ehrenmorde, FGM klare Wort zu sprechen und sich nicht davor zu fürchten, dass durch das theamtisieren 'etwas am Islam kleben bleibt'."

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Gabriel Maria
09.07.2007 13:12
Diese Frau ist ein Musterbeispiel an Paradoxie

wie übrigens alle Konvertiten, die sich von ihrem alten Leben völlig abspalten. Das Ich, das vorher existierte wird einem Versuch der völligen Auslöschung unterzogen. Alle positiven Erfahrungen werden getilgt. Es bleibt nur mehr ein persönliches Trauma übrig, an dem sich die neue Ideologie aufhängt.
1) man unterwirft sich - immer und ohne ausnahme- dem Mann und dessen Religion.
2) man unterwirft sich in weiterer Folge jeglicher fundamentalen, frauenverachtenden Ideolgie und Erklärung
3) danach bekennt man sich aber nicht zu konservativen Frau-Mann-Verhältnissen, die eindeutig in der Religion geregelt sind, nein, man erklärt ständig und immerdar, wie emanzipiert und frei man durch Unterwerfung geworden ist.
4) man verklärt Mord+Totschlag

Güle, güle Hojaç Bey! 
30.07.2007 21:52
Das Ich, das vorher existierte wird einem Versuch der völligen Auslöschung unterzogen.

Naja, das ist aber dick aufgetragen. Man kann am Islam vieles kritisieren aber er ist keine Sekte wie die Scientology wo nicht nur das Ich sondern noch mehr das Geldbörsl der Konvertiten einer völlig Auslöschung unterzogen wird und die Geistlichen Führer mit dem Ergebnis flotte Yachttörns unternehmen.
Bei westlich sozialisierten Konvertiten bleibt das Ich schön erhalten, lesen sie die Beiträge... sie sind ganz schön westlich beleidigt, fern jeder islam. Gelassenheit, wenn man Kritik anbringt. I.d. Regel sind Konvertiten in den Auffassungen noch viel rigider als die "Origininale", müssen sie doch die Selbstzweifel nach außen projizieren und dort bekämpfen...
dabei würde dem orth. Islam frischer geistiger Wind gut tun...

Saladin85 
27.07.2007 00:22

Wieviele Erfahrungen haben Sie in dem Bereich, wenn ich fragen darf??

Sie reden sehr klug daher, treffen damit aber nie ins Schwarze! Bin als Konvertit selber ein Opfer Ihrer Polemik und frage mich, woher Sie diese wahnwitzigen Gedankengänge nehmen...

Güle, güle Hojaç Bey! 
30.07.2007 22:01
als Konvertit selber ein Opfer Ihrer Polemik

Naja, als Konvertit bist du eher kein Opfer sondern ein Entscheider gewesen. Niemand hat dich zum konvertieren gezwungen. Was jetzt an Polemik daherkommt mußt du halt aushalten oder besser - zurückpolemisieren, möglichst pointierter und geistreicher als die oft dumpfbackigen "Argumente" gegen "den Islam" und "die Muslime".

Bereichert ihr Konvertiten eigentlich den Islam mit dem was ihr als frühere "Kaffir" gelernt habt, selbstständig denken, vorher nachfragen und dann erst befolgen (wenn es Sinn ergibt), mißtrauisch gegenüber vorgekautem sein, usw.?
Manche von Euch sollen ja päpstlicher als der Papst, bzw. imamischer als der Imam sein, wenn der Vergleich erlaubt ist...so 150%ige halt.

Laura Hansen
25.06.2007 21:56

Ich würde gerne wissen, was Frau Baghajati ihren Söhnen (falls sie welche hat) über Frauen erzählt, die ganz normal der Jahreszeit entsprechend gekleidet sind.

zB :Offene Haare, bauchfreies Spaghettiträger-Leiberl, kurze Hose, etc

schnuppe  
29.06.2007 18:28
warum fragen Sie sie nicht einfach?

http://www.derislam.at/islam.php... e=Feedback

ngo 
13.07.2007 20:54

Da läuft immer ein Tonband.

becauseitsme
28.06.2007 15:09
muss ich mich jetzt schlecht fühlen...

ich trage anscheinend immer die falsche kleidung für die jahreszeit...

ich hab keine bauchfreien spaghettiträger-leiberl und da meine haare kurz sind, kann ich sie auch nicht offen tragen...

ist das ein problem??

mikep13
02.07.2007 17:24
Ach so,

Sie tragen die Spaghetti-Träger im Winter und im Sommer den Anorak. Gut, das ist schon ein Problem ...

abergeh 
29.06.2007 16:25

Das war ja nicht die Frage....

Timagoras 
25.06.2007 22:04

bestimmt nichts schlechtes.
nur dass das arme menschen sind, die - noch - nicht vom ewigen himmelvater erleuchtet wurden.

schnuppe  
04.06.2007 01:31
Integration von Muslimen

ein Vorschlag: 1. lassen wir alle Vertreter der Muslime Oesterreichs zusammenkommen, und festlegen, was genau die Grundlagen des Islam sind, die es gilt, unbedingt einzuhalten. 2. Dann vergleichen wir diese Punkte mit dem Oesterr. Rechtssystem. Ich fuer meinen Teil bin mir sicher, dass daraufhin 3. Zwangsheirat, Kopftuchzwang, Ehrenmorde und FGM gesetzl. verboten/ Verstoesse bestraft werden muessen. 3. Stellen muessten eingerichtet werden, wo Maedchen eine Zwangsheirat annullieren lassen koennen und 4. eine Informations- und Bildungsinitiative ins Leben gerufen werden um Muslime und Nicht-Muslime darueber zu informieren, was Islam ist, und was nicht

ngo 
13.07.2007 20:56

Die Stelle, die Sie sich wünschen, ist das Jugendamt. Gehen Sie mit oder wer?

Michael Schmied
25.06.2007 21:55
Ein toller Vorschlag ...

... aber die Toleranz fehlt. Die verschiedenen islamischen Strömungen werden sich nie und nimmer an einen Sitz setzen und zu einer Übereinkunft kommen.

schnuppe  
29.06.2007 16:51
Bis zu einem gewissen Grad kann man die Vertreter

der versch. isl. Stroemungen zur Beteiligung an so einer Konferenz 'ueberreden', gerade wenn es um so wichtige Dinge geht, die immer wieder fuer Kontroversen und Diskussionen sorgen. Mit 'ueberreden' meine ich z.B. die simple Tatsache, dass keine der Gruppen in das Eck gestellt werden moechte, wo alle dann mit den Fingern hinzeigen und sinngemaess sagen: "das sind die Schlechten, die wollen sich nicht integrieren und ihren Extremismus hier weiterverbreiten". Im Sinne des Miteinander und einer Anerkennung des Oesterr. Rechtssystems werden sich die Leute eines Tage an einen Tisch setzen und eine Uebereinstimmung treffen muessen, hoffentlich frueher als spaeter.

ngo 
13.07.2007 21:04

Hat ja bereits zwei dieser Konferenzen in Wien gegeben. Der Islam in Österreich hat Vorbildcharakter, sagt die IGGiÖ, woher kommen deren VertreterInnen?

BK W. Shoyssel
27.05.2007 13:49
MultiplikatorInnen

Dieses Lebenskonzept ist jedenfalls NICHT tauglich:

http://91.191.161.197/videolar/... autoplay=1

k 2r
04.06.2007 09:55

bei aller inhaltlichen zustimmung, aber ich bin absolut dagegen solche links zu veröffentlichen!

schwarzer afghane
31.05.2007 14:10

wahnsinn, wie furchtbar. ich musste bei der hälfte wegschalten. was soll das? ist das echt?

meiner meinung nach sollten religionen komplett verboten werden. zuviele menschen wurden schon im namen eines christlichen/jüdischen/muslimischen gottes umgebracht.

becauseitsme
28.06.2007 15:17
es wurden aber auch schon viele gerettet...

damit meine ich jetzt nicht das seelenheil oder ähnliches...

ich denke das eine gehört absolut verurteilt keine frage... aber das andere sollte man doch auch sehen...

ps. ich schließe mich an, sowas ins netz zu stellen gehört verboten!

mikep13
02.07.2007 17:26
Wer, wann, von wem?

BK W. Shoyssel
01.06.2007 01:10

ich befürchte, das ist echt.

Der letzte Kontakt eines 17-jährigen kurdischen Mädchens mit ihren Verwandten, denen ihre "Ehre" sehr wichtig ist. Sharia live. Ekelhaft.

http://diestandard.at/?url=/?id=2860452

schnuppe  
01.06.2007 12:27
Sie haben schon mitbekommen

dass das gezeigte Video die Steinigung eines kurdischen Maedchens zeigt? Es handelt sich NICHT UM MUSLIME, DEMNACH AUCH NICHT UM DIE SHARIA.

BK W. Shoyssel
01.06.2007 23:53

na, da bin ich aber richtig froh, dass das Yeziden waren und nicht Sunniten. Bei denen geht die Steinigung ja total nett ab, oder was ?

schnuppe  
01.06.2007 23:08
bevor jetzt jemand hinzufuegt

dass es auch musl. Kurden gibt in Kurdistan, es handelt sich in diesem Fall um Yeziden, eine sehr alte Religionsgemeinschaft
www.yeziden.de

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