Tirol: Immer mehr Vergewaltigungen unter Einsatz von K.O.-Tropfen

Redaktion, 23. Mai 2007 18:29

2007 schon zwölf bis 15 Fälle verzeichnet: Opfer werden handlungsunfähig - und sie können sich an nichts erinnern

Innsbruck - Eine Häufung von Fällen, in denen Frauen mit K.O.-Tropfen wehrlos gemacht und anschließend vergewaltigt wurden, ist in Tirol festgestellt worden. Seit Jahresbeginn habe es zwischen zwölf und 15 solcher Vorfälle gegeben. Diese Droge werde Frauen unbemerkt ins Getränk gemischt. Die Folge ist, dass die Betroffenen mehrere Stunden lang willenlos werden, sagte Univ.-Prof. Walter Rabl, stellvertretender Leiter der Gerichtsmedizin Innsbruck am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

Erinnerungslücken

Ein Problem sei, dass die Beeinträchtigung von außen nicht immer erkennbar sei. Die K.O.-Tropfen würden häufig bereits alkoholisierten Frauen verabreicht und versetzten sie in einen Zustand der Willenlosigkeit und Handlungsunfähigkeit. Diese Phase dauere mehrere Stunden an. Danach können sich die Opfer an nichts mehr erinnern. "Wenn solche Erinnerungslücken auftreten, ist Feuer am Dach", meinte Rabl. Vor allem dann, wenn der Alkoholkonsum des Vorabends nicht dazu passe.

Gläser nicht unbeaufsichtigt lassen

Erste Symptome seien Schwindelgefühl, Übelkeit und eine Art Dämmerzustand. Treten solche Anzeichen auf, sollte man sich sofort an Begleitpersonen oder das Lokalpersonal wenden. Univ.-Prof. Christoph Brezinka, Gynäkologe der Klinik Innsbruck, warnte eindringlich davor, Gläser unbeaufsichtigt stehen zu lassen und appellierte auch an die Zivilcourage der Lokalbesucher. Wenn man beobachte, dass jemandem etwas ins Getränk geschüttet wird, solle man sofort eingreifen.

Aus Scham keine Anzeige

Die Täter seien in vielen Fällen Zufallsbekanntschaften. Aber es komme auch vor, dass sie aus dem näheren Umkreis des Opfers stammen, und ein Ex-Freund oder ein Mitglied des Freundeskreises die Tat begeht. Rabl berichtete von einem Fall, wo in der Wohnung eines Verdächtigen bereits präparierte Gläser gefunden wurden. "In den Gläsern war ein Bodensatz der Substanz", erklärte Rabl. Der Täter habe den Mädchen, die er zu sich eingeladen hatte, dann nur noch einzuschenken brauchen.

Viele Frauen würden aus Scham von einer Anzeige absehen, sagte Brezinka. Dies sei aber äußerst wichtig, da man sonst keine Chance habe, die Schuldigen aus dem Verkehr zu ziehen. Im Fall einer Verurteilung drohen den Tätern Haftstrafen bis zu zehn Jahren. (APA)

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Roland S.
14.06.2007 05:51
Ageh das ist nur die neue From der

K.O.ma Säufer.

Mediteranean Sea
05.06.2007 18:31
hoffentlich

erwischt man diese Perverslinge und sperrt sie einige Jahre hinter Gitter. Aber bitte nicht 1 Jahr und 3 Monate sondern am besten 10 Jahre.

Leider wiegt so mancher Raub in unserem Land mehr als eine Vergewaltigung.

Solchen Individuen gehört normalerweise eine viel härtere Strafe.

Radioactivesuperspiderman
02.06.2007 14:02
klingt ja praktisch

wo kann man die dinger kaufen?

Venice1
30.05.2007 13:22
Sehr ernstes Thema

Wenn man die oben genannte Zahl auf Wien hochrechnet wird klar, dass einige hundert Frauen in Wien betroffen sind. Das Problem ist, dass sich die Polizei damit überhaupt nicht auskent und die Gefahr unterschätzt. Ich weiß wovon ich rede weil ich selbst Betroffene bin.
Der inzwischen identifizierte Täter war im 1. Halbjahr 2006 in unmittelbarer Nähe zur Lokalszene Schwedenplatz aktiv und ich bin sicher dass ihm auch andere Frauen zum Opfer gefallen sind. Um ihn überführen zu können müßten sich andere Frauen melden, die in der Gegend Schwedenplatz/Bermudadreieck in diesem Zeitraum einen unerklärlichen Erinnerungsverlust (Filmriss) und den Verdacht auf KO-Tropfen hatten. Wendet euch an die Beratungsstelle Tamar, 1200 Wien Wexstraße 22.

Vollkorn21
24.05.2007 10:01
kaum geht's um Vergewaltigung sind

bor und d.Sch.Mann v.Wien wieder einmal mit Ihren Verniedlichungen und Ignoranzen unterwegs.

der schönste mann v. wien
 
24.05.2007 13:22
'verniedlichung'? frechheit, was erlauben Sie sich!


ich habe lediglich die folgen von ev. verabreichten ko-tropfen beschrieben:
komisch...so ähnlich ist es mir in der nacht auf sonntag...
...gegangen: mir fehlen mehrere stunden...als ich die augen öffnete blinzelte ich in's gleißende sonntagvormittaglicht, irgendwo nähe naschmarkt - und hatte, immer noch schwer benommen, schwierigkeiten nach hause zu finden...hmhmhm

Rote Zecke
25.05.2007 13:29
Sie haben sich Ihren Rausch ja aber wohl freiwillig angetrunken und den Filmriss damit bewusst in Kauf genommen, oder nicht?

Außerdem waren Sie ganz offensichtlich in falscher Gesellschaft - mit der richtigen Frau an Ihrer Seite hätten Sie sich am nächsten Tag garantiert noch an die Nacht erinnert ... ;-)


der schönste mann v. wien
 
25.05.2007 15:50
bei solchen ausflügen bin ich doch ständig in falscher gesellschaft ;-)


ich frage mich wo die bor/dsmvw-beiträge von hier hin verschwunden sind, und warum?
hr. bor hat sich als einziger! erkundigt und anteil genommen.
geschätzter mitposter: ich war jetzt sicherheitshalber beim arzt, der nichts gefunden hat - glück gehabt!

sylvia29
03.06.2007 21:32
keine ahnung

was der bor geschrieben hat - aber wenn dessen beiträge verschwinden, ist das per se ein segen für die menschheit.

bor
04.06.2007 14:29

Sie sind aber ein Lauser, ein garstiger. Ich werd' Sie melden wenn Sie so weitermachen ;-)

Kill R. Argument
24.05.2007 18:49
Mit Ihren Ausführungen unterstützen Sie allerdings die Aussage von Vollkorn21!

==McMurphy==
24.05.2007 11:39

in Ihren eigenen Worten:
"Muss man überall angeben wie betroffen man ist? Ist das nicht selbstverständlich?"

Vollkorn21
24.05.2007 12:25
sorry, das sind bor's Worte, nicht meine.

bor
25.05.2007 13:44

Wo stehen die?

==McMurphy==
24.05.2007 09:11

gibt`s im heiligen tirol keinen willenlosen, aufblasbaren puppen zu kaufen?

erzbengel
24.05.2007 13:00

In Tirol gab es die erste Beate Uhse Niederlassung in Österreich.

Hafniumcarbid
23.05.2007 22:08
Interessante Wiedergabe des Artikels...

...es wird hier mit keinem Wort darauf eingegangen, daß auch Männer immer wieder Opfer von K. O. -Tropfen werden, wie im Originalartikel steht. Normalerweise eher im Sinne von Beraubung anstatt von Vergewaltigung, trotzdem gehört diese Tatsache in diesem Zusammenhang nicht einfach unterschlagen. Das mit "Scham vor einer Anzeige" trifft genauso auf die Männer zu, die von ihrem "Aufriß" mittels oben genannter Methoden aller Wertsachen entledigt wurden.

vandermonde
04.06.2007 10:32
Na klar...

...ist ja auch wirklich zu vergleichen...

Ein neuer Führerschein, eine neue Bankomatkarte vs. eventuell Geschlechtskrankheiten, Aids oder auch eine Schwangerschaft...

denken Sie auch manchmal?

Endlichdreißig
24.05.2007 17:03

Bitte, das kam schon in der 1. CSI-Staffel vor. :-)

bor
25.05.2007 13:45

Ja, und die Täterin kam dabei aus eigenem Verschulden zu Tode.

Rote Zecke
24.05.2007 11:00
Dass Sie sich hier auf diestandard.at in der Rubrik "Gewalt gegen Frauen" befinden, ist Ihnen aber schon bewusst, oder?

~~~~!!
23.05.2007 23:13

zwischen einigen wertsachen weniger und einer vergewaltigung liegen aber schon noch welten......

frob
24.05.2007 10:33

also mir ist mein geld mehr wert.

jane doe1
24.05.2007 14:04
na, dann ab mit Ihnen in die prostitution!

wenn Ihnen geld so viel bedeutet - da können'S sicher mehr verdienen als jetzt!

bixente uhudla
 
24.05.2007 16:08

als männlicher hetero eher ned...

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