Ohne Schutz als "neuer Kick"

Redaktion
24. Mai 2007, 23:11

"Alles ohne" wird bei Prostituierten immer öfter angeboten. Die Folge: Jene, die sich schützen, machen kein Geschäft mehr

Wer einschlägige "Kontakt"-Anzeigen studiert, wird rasch fündig: "Alles ohne" wird bei Prostituierten immer öfter angeboten. Die Folge: Jene, die sich schützen, machen kein Geschäft mehr - gleichzeitig gehen die Infektionsraten in die Höhe. Auch von Syphilis und Tripper.


Wien - "Wir verhungern", berichtet N. Sie arbeitet in Wien-Penzing - aber das Geschäft geht den Bach runter. Denn N. hat einen gravierenden Nachteil gegenüber ihrer Konkurrenz: Denn sie ist Prostituierte und macht es nur mit Schutz. "Es ist ein Wahnsinn. Die Leute rufen an, aber sobald ich sag, dass ich's nur mit Gummi mach, legen sie gleich wieder auf. Oder sie fragen: Warum?", erzählt N. "Warum, warum? Na, weil ich nicht sterben möcht! Manche sagen sogar, beim Blasen könnt eh nur ich was bekommen."

"Es gibt einfach zu viele, die alles machen", weiß N. "Blasen, Verkehr, Griechisch - alles ohne Schutz. Die können schiach sein und ohne Zähne - Hauptsache ohne." Gleichzeitig hat N. aber gehört, dass die Infektionsraten in den letzten Jahren wieder nach oben gingen. Und deshalb hat sie sich entschlossen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Schutzbehauptung

"Ich kann das alles leider nur bestätigen", weiß Elisabeth Mayer. Sie leitet das Streetwork in der Ambulanz für "Sexually Transmitted Deseases" (STD) in der Wiener Neutorgasse. Jener Ort also, wo Prostituierte mit "Deckel" und also mit Gesundheits-Kontrollkarte, regelmäßig ihre Untersuchungen absolvieren.

Seit 1994 ist Elisabeth Mayer beratend in der Szene unterwegs und hat sich dabei das Vertrauen einiger Frauen erworben. "Eine Frau in der Mariahilfer Straße hat mir berichtet, dass sie bereits aus reiner Schutzbehauptung erklärt, sie sei HIV-positiv." Und dann habe Mayer bei den Anbahnungsgesprächen zuhören dürfen. Die Antworten, die aus den Autos kamen, begannen mit: "Steig ein, i bin immun." Und endeten bei einem Mann in der Familienkutsche mit Kindersitz, der antwortete: "Steig ein, das wollt i immer scho'. Endlich a neuer Kick."

Das Problem sei, dass Aids den großen Schrecken der ersten Jahre verloren habe, berichtet Mayer weiter. "Viele sagen, es gibt eh die Kombinationstherapie - und unterschätzen die Nebenwirkungen." Dabei sind die Zahlen der HIV-Neuinfektionen zwar halbwegs stabil - aber im Zuge der "Kondommüdigkeit" treten auf einmal wieder vergessen geglaubte Probleme auf: Immer wieder werden Tripper-Fälle entdeckt. Und "allein 2006 hatten wir in Wien 219 männliche und 95 weibliche Syphilis-Infektionen. Auch diese Krankheit kann tödlich sein, wenn sie unentdeckt bleibt." Nicht nur das: "Seit 1997 werden in Wien wieder Kinder mit angeborener Syphilis zur Welt gebracht - körperlich und/oder geistig behindert." Einmal habe Mayer erleben müssen, wie einer hochschwangeren Mutter Syphilis diagnostiziert wurde - "als im Spital die Geburt eingeleitet wurde, ist das schwerstbehinderte Kind in der Gebärmutter gestorben".

Tripper im Mund

Verharmlosungen und beruhigende Sprüche sind für Mayer da vollkommen unverständlich: "Geschlechtsverkehr ohne Kondom ist einfach sehr fahrlässig. Ansteckungsgefahr ist bei Anal- und Oralverkehr gegeben. Man kann auch einen Tripper im Mund haben."

Jene mit Kontrollkarte "arbeiten meist professionell und schützen sich", weiß Mayer. Im April 2007 waren das in Wien 1352 Frauen und 21 Männer. Die große Gefahr seien aber "die Illegalen zu Dumpingpreisen auf dem Straßenstrich. Und jedes Mal wenn wir unterwegs sind, sehen wir neue Gesichter." Viele pendeln aus der Region Bratislava-Györ-Znaim ein. In jüngster Zeit kommen auch viele aus den neuen EU-Ländern.

N. ist aus Ungarn und schützt sich. Aber sie ist auch sonst eine Ausnahme: "Ich versteuere meine Einkünfte und zahle Sozialversicherung." Am liebsten wäre es ihr, "wenn das ein richtiges Gewerbe wäre. Dann könnte man auch Verkehr ohne Schutz leichter verbieten." (Roman David-Freihsl/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.5. 2007)

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Das sind die Frauen von der Strasse. Das ist so ziemlich der letzte Abstieg, klar das sich da auch solche beknackten Freier rumlaufen.

Vielleicht ist das ein Grund das diese Frauen ihren Beruf an den Nagel hängen und normal arbeiten gehen? Jeder würde einen Jobwechsel in Betracht ziehen wenn die Aufträge ausbleiben.

Sehr unklare Aufbereitung dieses Themas

die Aussage "Alles ohne" wird bei Prostituierten "immer öfter angeboten. " ist wohl eine sehr ungenaue Aussage auf Kleinformatniveu/Boulervardblattniveau.
Auf www.sexmagazin.at (Menüpunkt:Sexführer) gibt es einen eigenen, ganz kleinen "Ohne Schutz" Bereich, sehr klein im Vergleich mit den Frauen im Hostessen-Bereich die mit Schutz anbieten. Auch in normalen Clubs zb. in Tschechien od Ungarn wird keine Frau diese Möglichkeit anbieten, so wie das hier dargestellt wird. Ich habe den Eindruck dass es die Möglichkeit sich nicht mehr verbreitet hat (Meine Beobachtung anhand der Inzidenz solcher Inserate über 10 Jahre)

und die Krankheiten...

von Syphilis, angefangen Tripper und Aids, da gehören aber die Kunden in die Mangel genommen!
Aber es wird eben schwer sein einen uneinsichtigen Kunden von anderer sicherer Sexualität zu überzeugen und daher wird das "normal" Geschäft vernichtet!
Im Grundegenommen Dummheit der Männer die das so verlagen!

Ich verwehre mich auch von Kinder "Prostitution zu sprechen! Da es nicht der fall ist sondern sexuelle misshandlungen -Gewaltverbrechen an Kindern!
Wir sollten endlich den Pädokriminellen Sprachgebrauch abbrechen und es anders bennen, da es die entmenschten Kinder noch in der Öffentlichen Meinung als schlecht, verdorbenes Gör usw. erscheinen lässt! Mein Vorschlag!
www.gegensexuellegewalt.at Informationen sind wichtig!

müssen Sie zu alles und jedem, wo es auch nur im Entferntesten einen an den Haaren herbeigezogenen Bezug gibt, ihren Spam posten?
Wo geht es denn im Artikel bitte um Sex mit Kindern???? Ihre Verknüpfung von Prostitution mit Pädophilie ist nicht nur falsch, sondern in höchstem Masse untergriffig und primitiv ... naja, schließlich geht's Ihnen vor allem, Ihren Link wieder wohin zu kleben.

wow anal und verkehr ohne schutz mit einer prostituierten. ich hoffe das ist nur eine urbane legende.

man muss chon ziemlich hin im kopf sein um so was zu wollen. dabei gehts ja gar nicht nur um aids das ja nun tatsächlich recht schwer von frauen auf männer übertragen werden kann. aber wenn man an alle anderen krankheiten denkt (syphillis, warzen, hepatitisformen usw usf) .

Ich fürchte nicht. Es klingt vielleicht blöd, aber die laufenden vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen bei Prostituierten sind da Teil des Problems. Ein Freier kann bei einer offiziellen Prostituierten ziemlich sicher sein, dass er sich nichts einfängt, was durchaus den Wunsch nach schutzlosem Sex erhöhen kann. Bei einem normalen ONS hat er dise Sicherheit nicht. Und zusätlich kommt der generelle etwas sorglose Umgang.

Gut, dann sind die aber grenzdebil.
lernt doch mittlerweile jeder in der SChule, dass eine HIV INfektion mindestens 3 Monate nicht durch Tests feststellbar, wohl aber übertragbar ist.
Die kann seit 2 Monaten positiv sein, am Wisch der letzten Woche ist sie s nicht, und munter wird sich angesteckt..
Diesen Männern würd ich s gönnen, die betteln ja förmlich darum. Die Prostituierten tun mir leid..

Überhaupt zeichnet das ein ungutes Bild des (Durchschnitts?!)Manns: Schiach, ohne Zähne, Hauptsache ohne. Dann vielleicht noch mit Kindersitz im Auto. Da verliert man jeden Respekt, mit Mühe nicht vor allen Männern..

ein wichtiges instrument bei legalisierung von P: die freiercard in 750 zeichen

freiercard - e.berechtigungskarte die die inanspruchnahme sex. dienstleistungen erlaubt
bedingungen:
-regelmässige verpflichtende amtsarztkontrollen auch für freier, nicht nur für prost. mit deckel, da unzulässige diskriminierung der p. die sich ja meistens durch die freier anstecken.
- monatsgebühr (zb 100€ aufwärts)deren einnahmen in aussteigerInnenprogramme fliessen
-wer bei kontrollen ohne freiercard erwischt wird, muss saftige strafe zahlen->geld geht in die aussteigerInnenprogramme
-jährl.verlängerung gg weitere gebühr
-prostituiertenschutz: prostituierte zeigen zb freier wg gewalttätigkeit an->entzug der freiercard

d.card würde freiern e. verhaltenskodex auferlegen, sie in d.verantwortung nehmen u. ausstiegswillige pr.unterstützen

Das ist mal eine Idee!
Was ich immer besonders grausam an der GEsundheitskontrollenszenerie finde:
Ist eine Prostituierte krank, wird sie aus dem Verkehr gezogen, um die Freier zu schützen. Dass sie von einem der Schw** krank gemacht wurde, kümmert niemand.
Insofern wären Ihre prophylaktischen Vorschläge mal tatsächlich eine Idee, um die Frauen selbst zu schützen. Traurig, dass das noch niemand angedacht hat.

Momenterl!

Wenn eine Prostituierte von einem der Freier, nach Ihrer Diktion "Schw**", krank gemacht wurde, hat sie wohl kein Kondom verwendet. Also ist es nur recht, wenn sie aussetzen muss.

Zur Diskussion im Übrigen: wir möchten nicht glauben, wieviele ONS ohne den Einsatz von Kondomen geschehen! Ich wage zu behaupten: vergleiche ich eine Prostituierten mit einer, im Volksmund, "wilden Henne", so hole ich mir eher bei letzteren etwas. Wir sollten also alle einmal unseren Umgang mit Kondomen bzw. Nicht-Verwenden derselben überdenken. Frauen und Männer!

Und warum sollten sich die Freier so eine Card nehmen? 100 Euro klingt viel ohne unmittelbare Gegenleistung.
"Saftige Strafen" müssen Zuhälter auch zahlen, trotzdem gibt es sie. Ihre Idee löst keine Probleme, nein sie fördert die Illegalität und die Mafiabildung. (heast kennst scho de ane do konnst ohne koatn!)

Warum?
Um vielleicht nicht die armen Prostituierten anzustecken? Warum immer nur einseitige Kontrollen, dagegen hohes Risiko auf der anderen, finanzstärkeren Seite? Der Frau hilft es gar nichts, wenn sie nachträglich erfährt, dass sie angesteckt wurde. Die Kontrollen nützen also nur den finanziell potenten, sich bequem zurücklehnen könnenden Konsumenten.
Untersucht, zum Schutz der Freier, denn wie gesagt, die Diagnose bringt der Frau gar nichts, nur den Freiern den Schutz, dass sie nicht mehr arbeiten darf, die Krankheit also nicht an sie weitergeben kann, werden nur die schutzloseren, nämlich die AnbieterInnen.
Wäre an d Zeit diese Art d "Fleischbeschau" auch auf d andere Seite auszudehnen, zum SChutz Aller.

ich habe es schon x-mal gesagt und links gepostet. illegalität und mafiabildung florieren auch bei legalisierung. beste beispiele D und NL

dort ist es mittlerweile noch schwerer der profiteure und ausbeuter habhaft zu werden. es ist eine bequeme grauzone entstanden-es koexistieren legale und illegale P. zuhälter tarnen sich als sexunternehmer,ausstiegswillige frauen haben angst und noch weniger faktische unterstützung als vorher. razzien müssen angekündigt werden etc. wegen dieser u.v.a. schwachstellen wird das deutsche prostG reformiert.

d.freiercard wäre e.wichtiges instrument um das machtgefälle zwischen P und fr auszugleichen. der staat sollte den kartenbesitz kontrollieren. so wie er verkehrskontrollen und drogenrazzien durchführt. eine frage des politischen willens. der kann sich ändern-wie an d. einführung d. rauchverbots klar zu erkennen.
ps: lesen Sie alte threads

Gibt s die Überlegung dieser Freiercard?

Um ein stabiles Umfeld für Prostituierte zu schaffen ist ein klarer Regelung wer diese Leistung anbieten darf,

Verfolgung von illegaler Prostitution, eine stabile gewerkschaftliche Vertretung und die Beratung durch NGO ähnlichen Organisationen, die Einstiege wie Ausstieg positiv unterstützen. Öffentlichkeitsarbeit ist notwendig , die Frauen die als Prostituierte handeln, mehr Respekt verschafft. Weiters müssen Prostituierte natürlich auf die Exekutive vertrauen können. Einen relativ kurzen Zeitraum (5J in D) als Masstab für das Gelingen von Legalisierung zu nehmen halte ich für eine populitische Reduktion die feministischen/katholischer Wahrnehmung gut passt aber so kurzsichtig falsch ist. Solange Prostitution als menschliches Phänomen gesellschaftlich nicht akzeptiert ist, wird es Probleme geben.

Vieles am traditionellen System wurde und wird hinterfragt, Sie scheinen auch das Hinterfragen der Prostitution nicht einmal als Möglichkeit in Betracht zu ziehen?

"Gesellschaftliches Phänomen":
Dieses "Phänomen" gibt es seit Jahrtausenden des Patriarchats, ebenso wie Verweisung der Frau auf Heim und Haus.
Die "Idee", dass auch Frauen sexuell empfindsam bzw orgasmusfähig sind, gibt es einige Jahrzehnte. Dass die Dienste einer Prostituierten in Anspruch zu nehmen vielleicht nciht mit einer gleichberechtigten Sexualität in Einklang zu bringen ist bzw dem alten "Phänomen" bzw System entspricht (alles für den Mann, Heimchen zu Hause, Hure im Puff, dabei kommt s natürlich wie in durchschnittl Pornos nur auf seine Fantasien an, ob die Frau Lust empfindet ist egal bzw wohl meist unerwünscht, sonst würde ja nicht bezahlt), wird noch nicht mal öffentl diskutiert. Keinerlei Infragestellung gefragt?

Warum wird dieses Posting nie veröffentlicht von mir:

"Wie hängt das Rauchverbot mit ihrer Idee zusammen?"

wie sieht es an der freiercard-front aus?


können Sie über konkrete schritte berichten?

Ich halte die Ideengeberin eher für eine Sozialromantikerin

eine portion idealismus gehört da sicher dazu - und die idee ist...

...auch wirklich bestechend; wäre interessant wie weit man im praktischen vorgehen bis jetzt gekommen ist!

inwiefern hängt das Rauchverbot mit ihrem Vorschlag zusammen?

Un eien Frage hätte ich auch noch:

Derzeit ist es doch so, dass gerade die brutalen Zustände (Frauenhandel) in diesem "Gewerbe" viele Männer davon abhalten, dort Kunde zu werden.

Würde nicht gerade diese Freiercard hier die letzten Hemmschwellen fallen lassen, indem es das ganze legitimiert? Aus männl. Sicht ist es ja zielführend, Freiercard-Gebühr + Puffkosten sind immer billiger als eine Beziehung (inkl. jahrelangem Unterhalt und Alimenten) und man kriegt genau das, was man will und wie oft man will.
Aber aus feministischer Sicht ist es imho kontraproduktiv. Da würde ja nur mehr naive Volldillos eine Lebensabschnittspartnerschaft eingehen.
Ist halt meine Meinung.

ich habe immer geschrieben: wenn schon legalisierung, dann in verbindung mit einem verhaltenskodex für freier

dessen einhaltung staatlich kontrolliert wird. wohin strikt "angebotsseitige" legalisierung führt, sieht man anschaulich in D und NL. dort fallen die letzten sozialen und moralischen hemmschwellen. auf kosten der frauen, deren lage durch das faktische "überangebot" an prostitutierten (bedingt durch die schlechte arbeitsmarktlage in D als auch in osteuropa) stetig schlimmer wird.

dh wenn schon P legal sein soll, dann mit auflagen für freier. durch deren "solidarbeitrag" in form der freiercard würden aussteigerInnenprogramme finanziert werden können. bis jetzt ist die förderung von ausstiegsprogrammen (berufliche alternativen schaffen, psychol. betreuung etc) kaum ein thema

andernfalls bleibt nur das schwedische modell übrig

Ihre Ideen sind hier ja schon bekannt.
Wie geht es Ihnen eigentlich bei der Umsetzung bzw. Verbreitung dieser Ideen, kommen Sie voran? Haben Sie schon Parteien/Politiker eingebunden? Gibt's von der Seite schon ein Feedback? Oder denken Sie gar an ein Volksbegehren?

Informieren Sie uns doch mal, was sich auf der Front so tut.
Ernst gemeint.


" Die große Gefahr seien aber "die Illegalen zu Dumpingpreisen auf dem Straßenstrich. "



" Am liebsten wäre es ihr, "wenn das ein richtiges Gewerbe wäre. Dann könnte man auch Verkehr ohne Schutz leichter verbieten." "

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