Oberösterreich: Politikerfrauen bei Staatsbesuchen unerwünscht

von Redaktion  |  14. Juni 2007, 11:15
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    Ludmilla Putina in der Spanischen Hofreitschule: Ein Damenprogramm soll es nach der Grünen Eisenriegler künftig nicht mehr geben.

Dritte Landtagspräsidentin Eisenriegler gegen mitreisende Gattinnen - Spezial-Programm solle ersatzlos gestrichen werden

Oberösterreichs dritte Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler von den Grünen lässt mit einer Forderung anlässlich des am Donnerstag beendeten Staatsbesuchs von Russlands Präsident Putin in Österreich aufhorchen. Nicht er selbst ist im Visier, sondern seine Gattin Ludmilla, stellvertretend für sämtliche mitreisende Politikerfrauen. Selbige sollen daheim bleiben, das so genannte Gattinnen-Programm bei Staatsbesuchen solle ersatzlos gestrichen werden, fordert Eisenriegler laut eines Berichts auf "Life Radio".

Begründung

Die Gattinnen dienten nur dem Aufputz, was einem Frauenbild längst vergangener Zeiten entspräche. Eisenriegler betonte, dass es bei einem Rollentausch, Sie staatstragend, Er Mitbringsel, ebenso seltsam wirken würde, würde Er ein Sightseeing-Programm absolvieren. Eisenriegler forderte konsequent auch das Fernbleiben der Ehemänner weiblicher Staatsoberhäupter. (red)

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