Von der Suffragettenbewegung vor hundert Jahren bis zu einem männlichen Frauenminister vor zehn Jahren - Wir zeigen internationale Ereignisse in Zehnerschritten - Ansichtssache
Behandlungsleitfaden für MedizinerInnen zum Thema "gesundheitliche Versorgung gewaltbetroffener Frauen" verschickt - Marek gegen Einsparungen
Diesen und nächsten Sonntag wird in fast zwei Dritteln der Gemeinden Österreichs gewählt - Immer noch finden wenige Frauen Mut oder Möglichkeiten, auf dem Bürgermeistersessel Platz zu nehmen
"Das ist aber nicht das Ende der Geschichte"
Ottonormal-Lesben, schräge Vögel, weibliche Machos: Fünf lesbische Frauen sprachen mit dem Standard über ihr Selbstverständnis, nervige Fragen, Vorurteile und Geschlechterklischees
Eine Lehrerin gewann ein Gerichtsverfahren in zweiter Instanz
Für Berichte über Proteste nach Präsidentschaftswahl erhlielt eine Gruppe von Bloggerinnen den Preis "Net Citizen"
USA: Weil die Kinder lesbische Eltern haben wurden sie von einer katholischen Schule ausgeschlossen
Ex-Außenministerin bei Vortrag "Zukunftsmacht Frauen": Universalität der Menschenrechte muss durchgesetzt werden
In drei Dörfern in Zentralnigeria wurden am Wochenende mindestens 109 Menschen umgebracht - Demonstrantinnen fordern Abzug der Soldaten
Vergewaltigungsopfer aus Tschetschenien: Eine Rückkehr in die Heimat kann tödlich sein - doch auch in Österreich sind sie aufgrund des unsicheren Asylverfahrens nie völlig "sicher"
Gezielte Abtreibungen weiblicher Föten: Regierung sorgt sich um wachsende Diskrepanz zwischen Buben- und Mädchengeburten
14 Prozent der Frauen sind gefährdet, in die Armut abzurutschen - gar jede Vierte, gäbe es keine Sozialleistungen. Notstandshilfe gibt es kaum: 85 Prozent der weiblichen Anträge scheitern
Frauenbewegung und Polit-Prominenz fanden sich bei der öffentlichen Trauerfeier am Samstag am Zentralfriedhof ein
33 Prozent der Sitze sollen künftig für weibliche Abgeordnete reserviert sein - Sonia Gandhi erfreut über erstes Pro-Votum im Parlament
Titel für Frauen mit internationalem Hintergrund
Leitartikel in der "Osservatore" sorgt für Aufregung: Ausschluss von Frauen sei mitverantwortlich für Missbrauchsskandale
Nach Razzia am Sonntag - Kopf von MenschenhändlerInnenring gefasst
Negativ-Auszeichnung der Grünen für frauenfeindliche Sager wurde verliehen - Platz zwei ging an Schüssel
Frauen sind in der österreichischen Politik unterrepräsentiert: Nicht zuletzt, weil die Strukturen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schwierig machen
Nominierung für Salzburger Frauenpreis war umstritten
Graz und Wien bringen Infos für die Frau ins Rollen
Handelsgericht hat entschieden: Keine Einwände gegen Radio- und Fernsehspots - Ur-Fassung beinhaltete Söhne und Väter
Bericht für Oberösterreich: Aufholbedarf gegenüber anderen Bundesländern bei Einkommen, Beschäftigung oder Bildung unverändert groß
Protestmarsch wurde von der konservativen Oppositionspartei unterstützt
Utah will Frauen für eine Fehlgeburt strafen, sollte diese gewaltsam herbeigeführt werden
EU-Kommissionspräsident Barroso: "Wenn Frauen mehr Arbeit haben, können wir auch die Krise überwinden"
Derzeit regieren drei Frauen in Vorarlberg - Am 14. März werden die BürgermeisterInnen direkt gewählt
Generalsekretär Ban fordert mehr Einsatz für Gleichberechtigung auf globaler Ebene - Treffen mit Heinisch-Hosek in New York
Kommission will Lohndiskriminierung und Gewalt an Frauen den Kampf ansagen - Reding möchte FGM weltweit "ausrotten"
In Afrika wird die Krankheit immer mehr ein Frauenproblem - Musikerin Annie Lennox neue Sprecherin für UNAIDS
Frauenquote von nun an auch an wählbarer Stelle verpflichtend
Die 54. Tagung der Kommission zur Lage von Frauen wurde am Montag in New York eröffnet
Wieder keine Frau vorgeschlagen - Völkerrechtler soll neuer Richter werden
Laut einer Studie sind in Ägypten 83 Prozent der Frauen von sexueller Belästigung betroffen – Erste Gesetzesentwürfe sollen nun eine Besserung anstoßen
US-Marine will altes Verbot aufheben - Räumlich beengte Ausnahmesituation bislang immer Gegenargument
Verlängerung des Hausarrests für Aung San Suu Kyi - Plassnik krititsiert Entscheidung des Obersten Gerichts in Burma
Proteste gegen Unterrepräsentanz weiblicher Interessen schlicht ignoriert, Frauen weiterhin ohne institutionalisierte Vertretung: Verein will sich nun ans Höchstgericht wenden
Radikaler Saudi-Scheich kämpft gegen Aufhebung der Geschlechtertrennung - Erste Positionen dagegen aus Ägypten, Bahrain und Kuwait
Wechsel an der Spitze der Wiener ÖVP Frauen nach 22 Jahren
Gleichbehandlungskommission stellte falsche Verträge fest, um schwangere Mitarbeiterinnen kündigen zu können
Heinisch-Hosek: Quote ist gutes Anreizsystem um Frauen in Führungspositionen zu fördern
Die Grünen legen ihren Frauenbericht 2010 vor: Forderungen nach gesetzlich verankertem Rückkehrrecht in die Vollzeit und gerechter Lohnpolitik
Transfrau die Anerkennung ihres neuen Personenstatus' verweigert: Kein "wissentlicher" Amtsmißbrauch - Rechtskomitee prangert blitzartige Verfahrenseinstellung an
Die Sozialwissenschafterin wurde für ihre Anti-Terrorplattform "SAVE - Sisters Against Violent Extremism" zu einer der "21 Leaders of the 21st Century" gekürt
Letzte Chance für Politikerinnen bei Parlamentswahl im März: Danach hätten sie "kaum noch eine Chance gewählt zu werden in unserer patriarchalischen Gesellschaft", so eine Wahlleiterin
Arbeitsrechtler Alois Obereder arbeitet an einer Sammelklage von Journalistinnen: Sie wollen nicht zweieinhalb Jahre vor Kollegen in Pension. Für die Anstalt kann das noch teuer werden
Entwurf der Regierungspartei PO stieß auf Widerstand beim konservativen Flügel
Einkommensabhängige Variante: Frauen wollen oft länger als 12 Monate zuhause bleiben - Zuverdienstgrenze verhindert Männerbeteiligung
Gremium pocht auf Selbstkontrolle und gestärkten Werberat, dem sich immer mehr Unternehmen freiwillig unterwerfen würden
Die Ära der westlichen Ökonomie sei zu Ende, meint die Patriarchatskritikerin Claudia von Werlhof
Feministin Pinar Selek setzt sich für Frauen in der Türkei ein sowie gegen Gewalt und Militarismus
Heinisch-Hosek kann sich auch Expertinnen-Beirat für Werberat vorstellen - Grüne fordern Regelung im Gleichbehandlungsgesetz
Ram Baran Yadav bricht mit Jungfrauen-Tradition aus Zeiten der Monarchie
VSStÖ will zum Jahrestag des Frauenwahlrechtes 50-prozentige Partizipation
Frauenrechtlerin fordert Aktionsplan von Regierung, um illegale Eheschließungen von Minderjährigen zu bekämpfen
Etwa 500 Frauen demonstrierten in Wien für Gleichberechtigung, gegen Sexismus und Schlankheitswahn
Wozu bitte brauchen wir eine Tageszeitung für Frauen? - Eine Gratulation zu zehn Jahren dieStandard.at von Eva Rossmann
Die Wiener Antidiskriminierungsstelle arbeitet an einem Projekt zum Thema häusliche Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen und führen eine Umfrage durch
Sonderausgabe der Zeitschrift widmet sich dem Schwerpunkt "Gleiches Recht für beide"
Initiative will mit angestaubtem Image aufräumen und vor allem junge Frauen erreichen
Bei den Mosuo in Südchina haben die Frauen das Sagen - Ein Reisebericht aus einem der letzten Matriarchate der Welt
Einreichung für Margaretha Lupac-Demokratiepreis 2010 bis Ende März möglich
Tiroler Gedenkjahr: Wo waren die Frauen? Eine Arbeitsgemeinschaft hat die Frage beantwortet
Website zeigt bisher nicht publizierte Dokumente zur österreichischen Frauen- und Gleichstellungspolitik
Frau sein heißt hierzulande vor allem schlecht bezahlt sein – Platz 26 hält Österreich im EU-Vergleich. Die Frauenministerin findet das zum "Schämen"
Kurse für Frauen und Mädchen in Wien
Die Grünen Andersrum entschieden sich für die neuere Form der nichtmaskulinen Schreibweise, den Unterstrich "_"
Mit der Textsammlung "Die Vier-in-einem-Perspektive" hat die marxistisch-feministische Soziologin Frigga Haug ihrem (Arbeits-)Zeitmodell ein sehr lesenswertes Denkmal gesetzt
Eine Auswahl an rezensierten Büchern aus dem politischen Bereich
Das Binnen I bekommt Konkurrenz: Der _ stellt Unsichtbarkeit und sprachliche Repräsentation jenseits von "er und "sie" zur Debatte
Sind sie nicht. Ein IQ von 120 ist nicht mit der genauigkeit einer Geschwindigkeitsangabe von 120 gleichzusetzen, aber im groben funktionieren sie sehr gut und bis jetzt hat sich noch niemand mit einem IQ von 70 als Genie entpuppt.
Fährerweise könnte man sagen, das Iq tests dem männlichen aspekt der Intelligenz messen, für emotional Intelligenz gibt es leider nicht so viele einsatzmöglichkeiten.
Die Altersrente ist ein Generationenvertrag, besteht aus 4 Teilen - 2xzahlen, 2x bekommen - nur wer 2x zahlt, erfüllt den Generationenvertrag und hat auch einen moralischen Anspruch auf 2x bekommen. Und das sieht so aus:
Kind: bekommt (wird von den Eltern erhalten)
Erwachsener zahlt (erhält Kinder)
Erwachsener zahlt (erhält die alten Eltern)
Alter Mensch bekommt (lässt sich von den Kindern erhalten).
Mit der Einzahlung in das Rentensystem erfüllt man nur seine Pflicht die Eltern zu erhalten, dafür dass man selbst als Kind erhalten wurde.
Erst dadurch, dass man Kinder aufzieht, erwirbt man den moralischen Anspruch auf eigene Rente.
Wer keine Kinder aufzieht, der hat genug um für das eigene Alter zu sparen.
Dann müssten aber jene die keine Eltern haben die gerade Pension beziehen von der Beitragspflicht befreit werden. Dies sind z.B. beinahe alle Ausländer. Umgekehrt dürfte ein alter Mensch dessen Kinder arbeitslos oder tot sind keine Pension bekommen. Außerdem müssten dann Kinderlose davon befreit werden Steuer zu zahlen mit denen Familienbeihilfe und Schulen finanziert werden.
Wir leben in einem Solidarsystem. Und wenn man anfängt dieses aufzubrechen, dann wird es irgendwann komplett aufhören zu existieren.
Heute gehört schon sehr viel Mut dazu, zu sagen: Ich will mein Kind selbst nach meiner eigenen Vorstellung erziehen. Mir gefällt diese Aufgabe.
Heute hat frau Karriere zu machen. Selbst die Arbeit am Fließband hat frau als interessanter und erstrebenswerter zu betrachten als die vielseitige Arbeit der Familienbetreuerin.
Emanzipiert sind Frauen wirklich erst dann, wenn die Tätigkeit der Betreuung der eigenen Kinder einem Beruf gleichgestellt wird, bezahlt wird und als wertvolle Bereicherung im Lebenslauf gewertet wird.
Das ist eine lachhafte Vorstellung.
Jetzt muß die sich immer mehr verringernde erwerbstätige Bevölkerung schon einen zunehmenden Überhang von Pensionisten erhalten, sodaß schon die Sicherheit der Pensionen in Frage steht -
und dann soll noch fast die Hälfte der Steuerzahler ausfallen, weil die auf Restlebenszeit zum Kinderhüten daheimbleiben müssen? Wie stellen Sie sich das vor?
Soll ein Viertel der Bevölkerung die restlichen drei Viertel (Pensionisten, Kinder, Mütter) erhalten?
Drei Jahre mit staatlicher Unterstützung daheimbleiben ist schön und gut, aber mehr ist ein unleistbarer volkswirtschaftlicher Luxus.
Es können auch Väter zuhause bleiben (wird bei den meisten Postings hier wohl übersehen). Ausserdem sind Kinder auch ein gesellschaftlicher Faktor für den der Staat sowieso aufkommen muss. Und die erwerbstätgie Bevölkerung verringert sich nicht dadurch, dass immer mehr Eltern einfach nicht arbeiten gehen, sondern weil es keine Jobs gibt.
bringt das Geld für beide nach Hause, betrachtet sie aber nicht als Dienstmagd, sondern als seine Frau, erwartet kein Danke und kein Bitte. Es muss also für ihn eine Selbstverständlichkeit sein, diese Anforderungen zu erfüllen, ohne zu meckern, schon gar nicht darf er sich einbilden, der wichtigere zu sein oder über sie bestimmen zu dürfen, sonst zerbricht es. Anm.: Das Ganze muss auf Lebenszeit funktionieren (-ohne Witz, es gibt Paare die das haben). Funktioniert es nicht, zerbricht es, sie steht ohne Absicherung da, zerbricht es später, ist es fast noch schlimmer, da es im Alter immer schwieriger wird, eine höhere Ausbildung zu machen und einen Job zu finden.Die Unabhängigkeit der Frau ist aber nicht nur Alterssicherung, sondern
sich nach einer Scheidung in einer schrecklichen Situation gefunden haben, da sie samt Kindern alles schaffen mussten: Ausbildung nachholen oder wiederaufbessern, Job, Wohnung, Freunde finden, Bürgschaftsschulden mit niederem Einkommen zahlen, das alles zwischen Kindergarten, Schulaufgaben, usw. usf. sprechen Bände und haben die Unabhängigkeit zum Knackpunkt der Frauenarbeit gemacht. Lieber Beides, blöder Mann kriegt A****Tritt, braver Mann darf bleiben. Außerdem gibt es auch Frauen, die sich grundsätzlich mehr ein Leben mit anderen Idealen vorstellen. Allerdings hat noch jeder Karriereverrückteste Mann sowie Frau irgendwann gesagt, ich will ein Heim, ein/e Frau/Mann und Kinder. Das lässt sich auch vereinbaren, wo ein Wille da ein Weg.
auch gegönnt sei, sich von einem Mann aushalten zu lassen? Vielleicht können sie es sich sogar selbst leisten, wenn Sie reiche Eltern hatten. Es ist immer eine persönliche Entscheidung, wie abhängig frau sich von anderen machen möchte, aber bitte bitte bitte nicht dann mit 50 oder 60 weinend angelaufen kommen und erklären, alle anderen muessten jetzt dafuer bezahlen, dass frau sich eine gemuetliche heimelige Atmosphäre gewuenscht hat. Auch KuenstlerInnen, die sich nur auf die Kunst konzentrieren muessen damit leben, dass sie eben dann kein Geld zur Verfuegung haben, wenn sich ihre Kunst nicht verkauft.
Als wir noch keinen Sozialstaat hatten, versorgten die Eltern ihre Kinder und wenn die Eltern nicht mehr Arbeiten konnten versorgten die Kinder ihre Eltern. Je mehr Kinder die Eltern hatten, umso mehr mussten sie investieren, umso mehr konnten sie aber auch mit einer gesicherten Altersversorgung rechnen.
Dann kam der Staat und sagte: Gebt mir das Geld, das für die Altersversorgung eurer Eltern gedacht ist. Ich verteile das viel gerechter und sozialer. Und alle durften sich aus diesem Topf bedienen. Wer keine Kinder hatte, sogar doppelt. Und siehe da, den Müttern, die den größten Beitrag für die Existenz der Beitragszahler geleistet hatten, sagte man einfach: Für euch reicht das Geld nicht mehr. Ihr tut uns ja so leid.
...als eine Art Versicherung gegen Kinderlosigkeit gedacht. Freiwillige Kinderlosigkeit ist also strenggenommen Versicherungsbetrug. Die Schieflage kann eigentlich nur aufgehoben werden, indem die Elternschaft kostendeckend vergolten wird.
"Freiwillige Kinderlosigkeit". Aha. Freiwillig, soso. Na das kann man jetzt aber verschiedenartig auslegen, das kleine Wörtchen "freiwillig". Kind und Karriere ist für Frauen immer noch schwer zu vereinbaren. Warum sollten auch immer Frauen wegen der Kinder auf ihre Karriere verzichten? Mann und Frau studieren (bis Mitte, Ende zwanzig), danach gibt es leider nur Praktikumsstellen (unbezahlt, befristet, unsicher), dann - mit Anfang, Mitte dreißig kommt ein guter Job, den will man nicht gleich wieder aufgeben müssen. Kinder, ja klar, aber wann? Arbeitende zahlen sehr wohl in das Pensionssystem ein - aber leider ist es gerade die Generation, die selbst nichts mehr von ihrer Pension haben wird, also muss zusätzlich privat vorgesorgt werden.Tja.
...aber nicht jede Frau in Ö (und auch nicht jeder Mann) hat einen tollen "Selbstverwirklichungsjob" bei dem Sie sich schon im Kindbett aufs Zurückkehren freut. Aber darum geht's hier gar nicht. Niemand soll auf Karriere verzichten müssen, niemand soll auf's Elternsein verzichten müssen und niemand soll überproportional ins Pensionssystem einzahlen müssen. DAS ist Wahlfreiheit.
Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, es existiert zurzeit eine Schieflage, die beseitigt gehört. Ob durch Familienpolitik, Zuwanderung oder Teilkapitaldeckung der Pensionen oder aus einer Kombinationaus allen Dreien.
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