Präsidentin der UN-Vollversammlung für zeitgemäße Islam-Interpretation

von Redaktion  |  06. Juni 2007, 12:39

Diplomatin Sheikha Haya: Islam keineswegs frauenfeindlich, aber "so kann man im 21. Jahrhundert nicht mehr leben"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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smarty pants
03.06.2007 23:53
Endlich mal

eine arabische Frau, die Klartext spricht.
Ich fürchte nur, sie lebt gefährlich!

Österreicherin1
01.06.2007 20:08
Die gut getroffene Kernaussage:

"Im Islam gelte das Prinzip, dass jene Texte überall zu allen Zeiten benutzt werden können. Also dürfe man sie gemäß der Bedürfnisse der Gesellschaft auslegen."

Genau so geht es voran!

fibiundchillie
01.06.2007 13:03

Alle arabischen Länder seien in der UNO und müssten daher die Menschenrechte akzeptieren, sagte die Anwältin und Diplomatin, die an der Nahost-Frauenkonferenz in Wien teilnahm. Dennoch seien Frauen oft Familienrechten unterworfen, die auf Sharia-Interpretationen beruhten, "die uns erniedrigen". .. "Im 21. Jahrhundert ist das verletzend".
Das Familienrecht...habe Interpretationen Gelehrter übernommen, die vor mehr als 1000 Jahren lebten. Daraus sei die Sharia geworden."Doch das alles sind Varianten der Interpretation des Heiligen Texts, und dieser ist sehr allgemein: Man kann darauf viele Ideen bauen. Und es steht dort nichts, das uns hindert, das Recht so zu ändern, dass es uns hilfreich ist, im 21. Jahrhundert zu leben."

slow motion
01.06.2007 14:51
Die gängigen Interpretationen der Sharia seien überaltert und unzeitgemäß.

Mag ja sein. Aber wissen das die Islamisten ???

fibiundchillie
04.06.2007 11:25

Die Religion Islam bestimmt sehr den Staat/die Gesellschaft. Ihr hl. Buch ist nach eig. Verständnis das reine Wort Gottes. Ergo ist jeder Moslem, der den Koran wortwörtlich nimmt, auf der sicheren Seite. Insofern schätz ich mal, dass die "Reformer", oder besser "Tät-gern-Reformieren, aber-man-lasst-mich-nicht" von vornherein auf schwacher Position stehen. Wozu nachdenken, ändern, sich unbeliebt machen, wenn alles schwarz auf weiß dasteht? Wozu die Mühe?

ScroogeMcDuck 
01.06.2007 17:56

oder andersrum: interessiert es die islamisten?

Rote Zecke
04.06.2007 13:32
Nein, aber die Mehrheit der gemäßigten Muslime durchaus.

owen breon3
01.06.2007 22:59
offensichtlich nicht.

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