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Hermenau, die auch Mitglied im Bundesparteirat der Grünen ist, hofft auf Veränderungen in der Arbeitswelt: "Endlich würden mehr Frauen arbeiten. Endlich würden viele Frauen zum Hauptverdiener in der Familie und viele Männer die weibliche Lebenssituation kennen lernen. Dann würde sich auch das Problem der Kinderbetreuung sehr schnell lösen."
Eine mögliche Ungleichbehandlung nimmt die Spitzen-Grüne dabei in Kauf: "Lieber eine positive Diskriminierung als eine negative. Wenn Frauen finanziell besser gestellt werden, ermutigt das viel mehr Paare, Kinder zu bekommen."
"Cleverer Ansatz"
Unterstützung erhielt Hermenau von der Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen, Gertrud Traud. "Ich finde es richtig, die Steuern für Frauen zu senken. Das ist ein cleverer Ansatz, der zu mehr Gleichberechtigung führt. Natürlich würde ich mich auch persönlich über mehr netto freuen", sagte sie dem Blatt. Sie habe bereits mit männlichen Wirtschaftswissenschaftlern über das Modell gesprochen, die ebenfalls sehr viel Sympathie dafür gezeigt hätten.
Die Chefin des Hightech-Unternehmens für Sicherheitstechnik GEZE mit 1.750 Mitarbeitern und 150 Standorten weltweit, Brigitte Vöster-Alber, betonte: "Frauen verdienen statistisch gesehen weniger als Männer. Da wäre das Modell niedrigerer Steuern für Frauen nur recht und billig." Für viele Frauen sei es unwirtschaftlich, sich eine Stelle zu suchen, weil ihnen nach Abzug der Kosten für Kinderbetreuung netto wenig übrig bleibe, so Vöster-Alber. Außerdem hätten sie nach der Kindererziehung Schwierigkeiten, wieder in den Beruf zu kommen. Ihr Fazit: "Die Steuersenkungs-Idee würde der Volkswirtschaft sicher nutzen."
Grundlage für den Vorstoß ist laut "BamS" ein Konzept zweier italienischer Wissenschaftler. Die Professoren Alberto Alesina von der US-Elite-Universität Harvard und Andrea Ichino von der Universität Bologna hatten in einer Studie festgestellt: Steuersenkungen nur für Frauen würden deren Chancen auf Jobs erhöhen und langfristig die Arbeitsaufteilung innerhalb der Familie verändern.
Verfassungsrechtler: Kein Verstoß gegen Gleichheitsgebot
Der Berliner Verfassungsrechtler Professor Christian Pestalozza sieht in dem Vorschlag keinen Verstoß gegen das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes. "Artikel 3 des Grundgesetzes bedeutet nicht, dass alle gleich behandelt werden müssen - sondern Gleiches gleich und Ungleiches ungleich." Seien Frauen benachteiligt, dürften sie solange bevorzugt werden, bis die Benachteiligung ausgeglichen ist. (APA/AP)
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nur weil ich männlich bin,
den Wehrdienst ableisten,
höhere Steuern bezahlen,
länger arbeiten,
später in Pension gehen,
höhere Versicherungsbeiträge leisten,
und erst ab 65 in den Genuss der Pensionistenvergünstigungen wie bei Bahn etc. kommen?
Ist für jemanden wie mich, der sich ernsthaft mit Gleichberechtigung und Gleichbehandlung auseinandersetzt doch sehr bedenklich.
super vorschlag!!!
aus mehreren gründen:
1) frauen verdienen nachweislich im gleichen beruf, bei gleicher leistung ca 40% weniger als ein mann der die gleiche arbeit macht
2) frauen haben pensionsnachteile - obwohl sie gleich viel einzahlen wie männer, erhalten sie durchschnittlich weniger pension. ist DAS gerecht?
3) frauen haben doppel-und dreifachbelastungen - dadurch werden männer entlastet - das muss auch irgendwo honoriert werden
4) männer geniesen etliche privilegien und bevorzugungen (auch im gesetz!!!) während frauen seit jeher von männermacht benachteiligt werden
5) frauen leiden unter gewalt von männern - männer verfügen über frauen und tun ihren partnerinnen zu 90% gewalt an (zumindest einmal im lau
ad 1) Zustimmung.
ad 2) Frauen haben statist. gesehen in etwa 25% Ihres Lebens Penison, Männer ca. 10% ist das gerecht?Man muss zusammenrechnen, wieviel unterm Strich rauskommt
ad 3) Ja, darum sterben Frauen auch früher als Männer... Vielleicht sind in wirklichkeit Männer ja das schwache Geschlecht. Die Belastungen sind so zu verteilen, dass alle dieselbe Lebensqualität haben.
ad 4) Wie zum Beispiel zum Bundesheer oder Zivildienst gezwungen zu werden?... Wie zb. Im Streitfall um Kinderobsorge immer benachteiligt zu werden? Wovon bitte sprechen wir?
ad 5) zu 90 Prozent im Bezug worauf? Differenzieren sie zw. physisch und psychisch? Sollen nicht gewaltbereite Männer für gewaltbereite prophylaktisch die Strafe zuahlen?
Grüsse an Hias!
Keines der Argumente hat Hand und Fuß. Dass Männer bisher früher starben, mag mit der Erwerbsquote und der Arbeit korreliert haben, aber auch mit dem Umstand, dass Männer nicht gerne zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, weil sie meinen, sie wären dann Softies. Dafür, dass Männer so eine vertrottelte Politik machen und das Bundesheer nicht abschaffen oder wenigstens ein Berufsheer einführen, an dem jede/r die/der will Anteil haben kann, können Frauen an sich wenig.
der kollektivvertrag hat da überhaupt keine bedeutung, da nämlich männerbünde und das patriachat sich die kollektivverträge so gerichtet haben (wenn sie überhaupt zur anwendung kommen), dass frauen IMMER benachteiligt werden.
DAS ist eine tatsache.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass frauen ca. 40% WENIGER GEHALT KRIEGEN IM GLEICHEN BERUF BEI GLEICHER LEISTUNG. Tatsache bleibt tatsache. darf ich vielleicht auch an die schlagzeilen aus den nachrichten erinnern? "Fraueneinkommen niedriger als Männereinkommen - Abstand hat sich ausgeweitet" etc., etc.
Haben's die machos der männerbewegung jetzt kapiert? danke
Jojo.. die bösen Männerbünde *g* Schrecklich. Sobald es um die Unterdrückung der Frau geht vergessen Männer alle ihre wirtschaftliche Vernunft und engagieren für die gleiche Arbeit 70 % teurere Männer. Das hast du bewiesen. Genauso wie du bewiesen hast, dass der Himmel grün ist.
Kollektivvertrag alleine sagt doch noch nichts darüber aus, was man verdient. Wenn Leute die doppelt so lange gearbeitet haben und eine bessere Ausbildung haben genau so viel verdienen wie andere, das bei selber Einstufung, was bringt dann ein Kollektivvertrag? ALIBI für Männer in Führungspositionen und so Leute wie Sie beim Diskutieren, sonst nichts.
Es geht um Bezahlung für die *gleiche* Arbeit. Sandra behauptet, Frauen bekämen für die *gleiche* Arbeit 40 % weniger. Das ist unplausibel. Der Kollektivvertrag regelt nun mal geschlechtsunabhängig, wieviel jemand für welche Tätigkeit mindestens verdienen muss. Dann gibts auch noch Erfahrungsstufen, aber die machen keinen so grossen Unterschied. Und auch hier müssten Frauen mit der gleichen Erfahrung wie ein Mann gleich viel verdiene. Damit Frauen also für *gleiche* Arbeit 40 % weniger verdienen können, müssten Männer 70 % über dem Kollektivvertrag verdienen. Das ist unplausibel. Dass Frauen generell (über alle Jobs hinweg) einiges weniger verdienen bestreitet niemand. Bei gleichen Job jedoch schon.
Mir ist klar, dass Diskussionen mit dir absolut sinnlos sind, aber noch ein letztes Mal. Dort, wo ich arbeite, verdient ein Mann mit der gleichen Ausbildung wie ich, weniger Jahren an Erfahrung nach dem selben KV um 600,-- Euro mehr als ich, weil die Vorgesetzten seinen Arbeitsplatz subjektiv als höherwertiger einstufen als meinen. Meine Kollegin, die nicht mal einschlägig studiert hat, auf die trifft das allerdings auch zu. Der KV stellt also nicht sicher, dass gleiche objektive Kriterien auch gleich entlohnt werden. Er kann abgeschafft werden, wenn er so gehabt wird, wie es de facto der Fall ist.
Der Gewerkschaftler hat gestern gesagt, dass es etliche Leute gibt, die studiert haben, aber nicht ihrer Ausbildung gemäß verwendet werden. Da es keine objektive Einstufung der Jobanforderungen gibt (keien Arbeitsplatzbeschreibung und Bewertung), braucht die Chefin nur sagen, dass genau das, was ich mache und meine Kollegin eben nicht so viel wert ist wie das der anderen KollegInnen. Genau das tut sie. Wir sind nur Projektcontroller, keine Unternehmenscontroller. Meine Arbeit wird jeden Tag mehr, weil einfach die Leute viel arbeiten auf meinen Kostenstellen. Die liegen voll im Trend und sind aktiv. Ich muss alle Förderungen machen, weil meine Kollegin streikt. Ein Twinning hab ich wieder abgegeben und jetzt spinnt die andere Kollegin.
dass frauen im gleichen beruf bei gleicher leistung ca. 40% weniger gehalt kriegen.
bitte, das ist fast monatlich in den nachrichten, gut?
was ich genannt habe war ein beispiel aus einer broschüre der AK, gut?
im übrigen ist es ja auch so, dass die machos der männerbewegung die tatsche der ungleiche bezahlung bislang nicht wiederlegen konnten, richtig? danke
Wo bekommt man diese Broschüre?
Die Arbeiterkammer ist ein ideologischer Verein der auch ständig versucht das Märchen von der höheren Frauenarbeitslosigkeit zu verbreiten. Und dabei völlig ignoriert das fast 2/3 der Arbeitslosen männlich sind.
Und das kann im Gegensatz zu den 40% weniger Verdienst für Frauen bewiesen werden:
Arbeitslose Ende Februar 2007:
Männer: 164.804
Frauen: 85.716
Quelle: http://www.ams.at/neu/001_f... r_0507.pdf
Desweiteren zahlen Frauen weniger ins Pensionssystem ein(Teilzeitarbeit, Antrittsalter), erhalten aber mehr heraus.
http://derstandard.at/?id=2910031
Vom fehlenden Wehr- und Zivildienst ganz zu schweigen.
[...<]bitte, das ist fast monatlich in den nachrichten, gut? [>...]
So wie das Ungeheuer vom Loch Ness und der IT-Fachkräftemangel. Wahrer wird es damit nicht.
[...<]bislang nicht wiederlegen konnten, richtig?[>...]
Ich habe es unten bewiesen, da dies implizieren müsste das die Überzahlung gegenüber dem Kollektivvertrag bei Männern weit über 2/3 sein müsste.
Außerdem liegt die Beweislast bei dem, der die Behauptung aufstellt.
Ich vermute, ich werde noch lange in meinem Supermarkt einkaufen können da Du keinerlei Beweis für Deine Behauptung hast.
Durch stete Wiederholung wirds nicht glaubwürdiger. Liefere EIN mal einen funktionierenden Link auf einen Artikel auf einer vertrauenswürdigen Website. Wenn es eh dauernd in den Nachrichten ist, sollte das ja nicht so schwierig sein, oder?
Laut einem Standard-Artikel haben erzielen Frauen über *alle* Berufgsgruppen hinweg 78 % der Mäner-Gehälter, also 22 % weniger. Unter der Annahme dass Frauen noch weniger höhere Positionen innehaben, kann sich also 40 % weniger gerade bei "unteren" Jobs niemals ausgehen, da sonst die Schere über alle Berufsgruppen viel höher sein müsste.
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