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vergrößern 500x493Keine Männersache
In Österreich lag die weibliche Nichterwerbsquote mit 20,4 Prozent zwar leicht unter dem EU-Schnitt (24,7 Prozent). Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Begründungen sind aber auch hier zu Lande eklatant. So blieben 12,8 Prozent der 25- bis 54-jährigen österreichischen Frauen wegen ihrer Familien zu Hause. Demgegenüber sind nur 0,4 Prozent der Männer in Österreich aus diesem Grund dem Arbeitsmarkt ferngeblieben. Sie nannten, wie in den anderen EU-Ländern auch, andere Gründe wie Krankheiten oder Behinderungen am häufigsten als Erklärung für ihre Nichterwerbstätigkeit. Insgesamt standen in Österreich rund 27,6 Prozent dieser Altersgruppe nicht im Berufsleben - davon, wie bereits erwähnt, 20,4 Prozent Frauen (364.000) und 7,2 Prozent Männer (152.000).
In der EU waren in absoluten Zahlen rund acht Millionen Männer und 24 Millionen Frauen zwischen 25 und 54 erwerbslos. In den nordischen Staaten ist die weibliche Nichterwerbsquote in dieser Altersgruppe geringer. So verzeichnete beispielsweise Schweden eine Quote von 14,7 Prozent und Dänemark 15,2 Prozent. In den Mittelmeerländern bleiben Frauen vergleichsweise oft zu Hause: Spitzenreiter ist hier Italien mit 36,5 Prozent.
Schweden, Frankreich und Dänemark schnitten besser ab
Von den persönlichen beziehungsweise familiären Gründen abgesehen, sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern minimal. Etwa dieselbe Zahl von Männern und Frauen ist auf Grund von Krankheit, Behinderung, Teilnahme an einem Bildungsgang beziehungsweise Ruhestand daheim geblieben (5,1 Millionen Männer und 5,2 Millionen Frauen). In Schweden, Frankreich und Dänemark ist der Anteil der Frauen, die aus familiären Gründen dem Arbeitsmarkt fernblieben, tendenziell niedriger. Diese Staaten werden in der Debatte rund um die Kinderbetreuung oft als Musterländer genannt.
Hoffnung auf Felxibilisierung
Die geplante Flexibilisierung des Kindergelds soll laut Regierung zur Erhöhung der Väterkarenz beitragen. Begründung: Familien würden leichter auf den vorübergehenden Verlust des Einkommens des Vaters verzichten können, wenn sich dieser karenzieren lasse. (APA)
In diesem Jahr finden turnusmäßige Wahlen für die Aufsichtsräte statt - Gleichberechtigung dürfe sich nicht auf Aufsichtsräte beschränken
ChristdemokratInnen und Liberale lehnten mit ihrer Mehrheit einen entsprechenden Antrag der Opposition ab
Keine Zustimmung zu Oppositionsvorschlag, aber ab 2020 im Wahlprogramm
Damit hätte der deutsche Konzern einen Frauenanteil von mehr als zwei Drittel in der oberen Etage
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Kommissarin Viviane Reding ist sich sicher, dass gesetzgeberischer Druck wirke - Erhöhung um 2,1 Prozent von Jänner auf Oktober 2012
Nur sechs Mitgliedsländer beklagen Verletzung des Subsidiaritätsprinzips durch geplante Regelung
Mit überwältigender Mehrheit wies das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zurück - Ablehnung kommt auch von anderen Staaten
Weiblicher Anteil in Direktorien seit 2005 unverändert bei 16 Prozent - Nicht-weiße Frauen werden noch stärker diskriminiert
Grüne-Fraktionschefin will den Fraktionszwang aufheben - EU-Kommission will 40 Prozent Frauen bis 2020
Horst Seehofer: Deutsche Bundesregierung soll EU-Beschluss nicht umsetzen
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Bei Anteil in Leitungsorganen größter börsenotierter Unternehmen von Platz 18 (2010) auf Rang 15 (2012)
SPÖ-Europaabgeordnete fordert Auswahlverfahren mit weiblicher Beteiligung - Othmar Karas: EZB-Direktorium nicht mit Frauenfrage vermischen
Kommission will Rechtmäßigkeit der Vorschrift noch weiter prüfen
Merkel soll Abstimmung im Bundestag über Einführung der Frauenquote ohne Fraktionszwang erlauben, damit Merhehit für Quote zustande kommen kann - FDP will Machtwort gegen Quote hören
Flexiquote statt fixer Quote: Spitzen von CDU und CSU fordern KollegInnen auf, sich parteikonform zu verhalten
Frauenanteil in den Aufsichtsräten von börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen von 20 Prozent ab dem Jahr 2018 und 40 Prozent ab 2023 fixiert
CDU-PolitikerInnen von Saarland und Sachsen-Anhalt befürworten entgegen ihrer Parteilinie eine gesetzliche Quote - Abstimmung am Freitag
Mit der Ablehnung Deutschlands gegen die Quote verfügen die KritikerInnen über eine Sperrminorität - Reding bleibt siegessicher
Zehn Mitgliedsländer stellen sich gegen die Richtlinie der Justizkommissarin und erreichen damit eine Sperrminorität
Bundesvorsitzende Fürntrath-Moretti gegen fixe Frauenquote und für "nachhaltigen Paradigmenwechsel", der Frauen trotz Familienarbeit Karriere ermöglicht
"EU-Bericht: Familie und Kinder hemmen FrauenkarrierenWeibliche Nichterwerbsquote bei 25- bis 54-Jährigen drei Mal höher als bei Männern - Nur 0,4 Prozent der Österreicher aus familiaren Gründen zu Hause:"
Jetzt die Fragen: liegt darin irgendwo ein "problem"? und wenn ja, worin?? warum einen artikel darüber? was ist daran berichtenswert?
wenn eine frau arbeiten will, dann soll sie arbeiten gehen, wenn nicht, dann nicht. wenn ein mann arbeiten will, dann soll er arbeiten gehen, wenn nicht, dann nicht. die konsequenzen hat jeder und jede selber zu tragen. alles wird immer so mit einer gesellschaftlichkeitsgeschichte aufgebläht, gehirnblähungen quasi, als ob mensch nicht v.a. privatmensch ist, das mit gesellschaft ist irrtum der 60er70erjhre
hat einen interessanten leitartikel zu diesem thema - "die neuen alphamädchen".
es wird davon ausgegangen, dass ca. 1/3 der deutschen jungen frauen (anfang bis mitte 20) nicht nur hochqualifiziert sind, sondern auch gedenken, "richtig" karriere zu machen (kinderwunsch inklusive).
verstärkt wird dieser anreiz offenbar auch dadurch, dass die "scheidungs-hängematte" insofern wegfallen soll, dass nach einer scheidung in jedem fall die versorgung der kinder vorrang hat (auch die aus neuen beziehungen) und erst wenn diese gesichert ist, die ex-partnerin anspruch auf unterhalt hat (und dann auch nur, wenn ihre kinder < 3 sind, ansonsten muss sie sich ihr leben wieder selber finanzieren).
"wenn eine frau arbeiten will, dann soll sie arbeiten gehen, wenn nicht, dann nicht."
geht halt nicht. Schon gehört? Sie könnte schwanger werden und dann - so wie ueber 90 % fuer die Kindererziehung verantwortlich sein. Daher a) wozu ueberhaupt gut ausbilden, b) wozu ueberhaupt Aufstiegschancen einräumen.
Und mit der Folge von a) und b) kommt dann natuerlich die Begruendung warum c) Frau weniger verdient und d) warum daher weniger Männer in Karenz gehen. Was wiederum zu a) und b) fuehrt was wiederum zu c) und d) fuehrt, was wiederum zu a) und b) fuehrt was wiederum zu c) und d) fuehrt, was wiederum zu a) und b) fuehrt, was wiederum zu c) und d) fuehrt, was wiederum zu.... na hoffentlich haben Sies jetzt begriffen.
...sich heutzutag' doch wirklich von alleine.
ein kinderlieber mann der gern zuhaus' bleibt/von zuhaus' aus arbeitet und frau hat den rücken frei für die karriere.
sie muß halt den richtigen partner wählen - genauso wie karrieremänner mit familienwunsch.
Vielleicht auch deshalb, weil ich Dinge wie Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen dazuzähle - und die potenzieren sich in einem Haushalt mit Kindern dermaßen, dass für Zusammenräumen und Putzen (neben dem Job) ohnehin kaum noch Zeit bleibt. Aber auch das ist natürlich in einer Wohnung, die groß genug ist, um auch Kindern Platz zu bieten, mehr Arbeit als in einem Singlehaushalt.
für nicht richtig halte ich a). Bei einem weiblichen in Ausbildung stehenden Menschen kann nicht im vorhinein gesagt werden, ob sie schwanger werden wird oder nicht. Eine Ausbildung ist schon ok, sogar gut und wichtig, wie du wissen wirst, nicht nur für den arbeitsmarkt. Aufstiegschancen sind für Mann und Frau die gleichen. Jeder, jede ist mit der selben Umwelt konfrontiert, es hängt davon ab, wie man/frau sich darin bewegt, verhält etc. egal ob Mann oder Frau. Alles andere ist ideologisches Konstrukt. Frau verdient auch nur weniger wenn Äpfel mit Birnen verglichen werden. Somit ist mit a) auch b, c und d gefallen.
Seifenblase einer Frau. was Sie hier hinschrieben, ist noch lange nicht zutreffend oder richtig, nur weil Sie es hier hingeschrieben haben. Wie gesagt Äpfel und Birnen nicht vertauschen! Oder Zwetschken mit Rosinen. Die gläserne Decke ist ein ideologisches Konstrukt. lg.
in welcher traumwelt gibt es denn gleiche aufstiegschancen fuer frauen und maenner?? in welcher traumwelt kann jede frau die gerne trotz eines kindes arbeiten moechte denn das auch tun, wenn der kindergarten zwischen 8 und 12 uhr geoeffnet hat und zahlreiche wochen aufgrund von ferien und feiertagen geschlossen ist??? in welcher traumwelt leben sie denn??? oesterreich kann es sicherlich nicht sein...
während des Schlafes. Sonst lebe ich vermutlich in der selben 'realen' Welt wie Sie.
"In welcher traumwelt leben sie [=die frauen] denn?" Mal so, mal so.
Da muss frau schon in der Lage sein, diese Fragen mit ihrem Partner persönlich und privat ausmachen zu können. Jetzt wer wie was wann wo und so. Sonst ist es ja keine Partnerschaft. Die Kinder haben beide, Mann und Frau, als Eltern, egal ob zusammen oder getrennt lebend.
2.8 % der Frauen, 0% der Maenner geben Familie als Gruende fuer Erwerbslosigkeit an. D.h. Beruf und Familie sind offensichtlich bestens vereinbar, wenn man nur will.
Die 2.8% Frauen sind vermutlich diejenigen, die Hausfrau als Berufung sehen. Auch interessant, wie niedrig dieser Prozentsatz ist, wenn die Wahl freisteht.
erstaunlich, wie sehr sich das märchen von den coolen schweden hält, bei denen bezüglich family und kids alles so leiwand ist.
faktum ist: die schweden haben nach 25 jahren praxis mit der sogenannten befreiung von familie und kindern über staatliche krippen festgestellt, dass sie die höchste kinder-selbstmordrate, eine extrem hohe jugendlichen-selbstmordrate und einen dramatischen anstieg der psycho-fälle im kinder- und jugendlichenalter haben. und darum sind sie gerade dabei, ihre herrliches system umzukrempeln.
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