Selbstdiagnose der Schauspielerin: Dass eine anscheinend erfolgreiche Frau in ihrem Alter so scheu ist, sei für andere schwer nachvollziehbar
München - Die Hollywood-Schauspielerin Diane Keaton hält
sich eigenen Aussagen zufolge für einen schwierigen und scheuen Menschen, der nicht
für eine Liebesbeziehung geschaffen ist. "Es gibt da keinen Liebhaber
oder Freund in meinem Leben, was - ehrlich gesagt - selbst auferlegt
ist", so die 61-Jährige im Magazin "Bunte".
Unwohlsein
Sie fühle sich "schon immer in romantischen Beziehungen unwohl und
deplatziert". "Ich bin kein einfacher Mensch", sagte die
Schauspielerin, die einst mit Stars wie Richard Gere, Al Pacino oder
Warren Beatty liiert war. Dies habe sich gerade bei den Männern
gezeigt, in die sie sehr verliebt gewesen sei. Es sei nicht einfach
für sie, viel Zeit mit einem geliebten Partner zu verbringen. "Und
gelegentlich bin ich auch zu fordernd, zu herrisch."
Scheu
Die Oscar-Preisträgerin quält sich nach eigenen Angaben oft mit
Selbstzweifeln. "Es gibt Zeiten, in denen ich meine Unsicherheiten im
Griff habe. Und dann gibt es Momente, in denen diese Unsicherheiten
mich wie ein Hund verfolgen, mich jagen, im Inneren zerreißen, sodass
ich mich völlig ausgeliefert fühle", sagte Keaton. "Für viele
Menschen ist es schwer nachvollziehbar, dass eine anscheinend
erfolgreiche Frau in meinem Alter so scheu ist." (APA)