Erneut schlechteres Abschneiden von Frauen bei Medizin-Aufnahmetest

von Redaktion  |  05. September 2007, 11:56

Selbes Ergebnis auch in Graz, wo kein EMS absolviert wird - ÖH sieht Diskriminierung - Broukal: "Test hat versagt" - Bures "alarmiert"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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der loge
07.08.2007 22:13

Warum sind die Innsbruckerinnen gescheiter als die Wienerinnen?

Man muss in die Testbeurteilung unbedingt noch einen zusätzlichen Bewertungsfaktor für "Wienerin sein" reingendern. Sonst ist das total ungerecht.

Lethawae
06.08.2007 17:29
Bitte einem dummen Mann wie mir erklären!

Zusammenfassung, ich habe ja meine Probleme mit langen Sätzen und Worten mit mehr als sieben Buchstaben.
Da gibt es einen Test, bei dem Frauen schlechter als Männer abschneiden, und jetzt soll der Test geändert werden, damit Frauen besser dastehen?
Steht das tatsächlich da oben oder habe ich mich irgendwo verlesen?

Susi Stattnam
07.08.2007 13:42
wenn Sie nicht mehr als 7 Buchstaben lesen können,

ist es komplett unerheblich fuer Sie.

Lethawae
07.08.2007 13:56

Wow.
Der war jetzt WIRKLICH gut!

der schönste mann v. wien 
06.08.2007 18:38
neinnein, so steht es geschrieben. mehr noch, in...

...graz schnitten die damen bei einem alternativen test auch schlechter ab als die männer.
ebenso bei der SIP am ende des ersten studienjahres...

kann nicht sein, darf nicht sein, lösung: test 'gendern'.

wir leben in einer verrückten welt! naja, die wird sich weiterdrehen...muß ja...

Lethawae
06.08.2007 19:14

Also wirklich mehr Fragen über Sex and the City, Schuhe und Menstruation?

Da wäre es ja fast noch ehrlicher, die 50% der besten männlichen und die 50% der besten weiblichen Anwärter durchzulassen.

Silvio Lackner
06.08.2007 14:39

die patienten bitte dringend vergendern

nach ihnen die aufnahmetests

an kog 
03.08.2007 10:26
Verstehe ich den Herr Broukal jetzt richtig? Er ortet das Problem zwar in der Oberstufe,


weil er glaubt, dass da den Frauen nicht genug Naturwissenschaft eingepaukt wird.
Fordern will er aber einen Test in dem gleich viele Frauen (österreichische, denn anderswo schein das Problem ja nicht zu existieren) wie Männer gute Werte erreichen.

Irgendwie geht das aber am Problem vorbei, oder etwa nicht?

Zudem ist es sicher wenig spaßig auf Teufel komm raus einen Test zu konstruieren bei dem österreichische Frauen gleiche Werte erlangen wie österreichische Männer während aber andere Nationen auch teilnehmen, bei denen diese Anpassung dann wohl in irgendeine Richtung ausschlägt.

Lösung: Quotenregelung? Österreichischen Frauen werden 10 Punkte Vorsprung gegeben? Weniger naturwissenschaftliche Fragen? Mehr musische (für Medizin?)?

Andreas Prucha
05.08.2007 17:09

Vor kurzem gabs ja eine Studie die rausfand, dass Mädchen in den HS und AHS leichter bessere noten bekommen weil sie meistens umgänglicher sind und Lehrer dies indirekt honorieren. Vielleicht wirkt sich diese Bevorzugung bei den Tests jetzt negativ aus, da dabei eben kein Mädchen-Bonus vorgesehen ist.

Schubidu
03.08.2007 12:44
Anderer Lösungsansatz

Keine Quote sondern beinhart 50% der Plätze für Frauen und 50% für Männer. Die sollen sich dann untereinander darum raufen.

Andreas Prucha
05.08.2007 16:31

Wofür? Eine 50:50-Quote ist ja eigentlich den Frauen gegenüber ungerecht, da sich mehr Frauen bewerben als Männer. Wären alle Frauen gut qualifiziert, müssten es also mehr Frauen als Männer ins Studium schaffen.

an kog 
03.08.2007 14:41

Genau das ist ja eine Quote.

Aber Markus H. hat eh schon alles geschrieben.

Markus H. 
03.08.2007 13:01

"Keine Quote"?

was sie schreiben ist doch gerade eine starre Quotenregelung.

Soll man dann nicht auch gleich für den Rest des Studiums so vorsorgen? Also immer genau 50% der 1er an Frauen/Männer 50% der 2er 50% der 3er, 4er und auch der 5er? Und das ganz unabhängig vom Testergebnis?

Oder soll man nochmal anders machen, gleich mit einen fix voreingeteilten Prozentsatz für jede Note? also die besten 20% der Frauen bekommen nen 1er ... usw. Dan wüsste man auch gleich vom Studienbeginn an wie viele die Prüfungen bestehen und beim Studium durchkommen ....

Schubidu
03.08.2007 15:12
Ich sehe das so, dass eine Quote kann verändert werden kann 80:20, 60:40, 50:50

Wovon ich schreibe ist ein *Recht* der Geschlechter auf 50%. Rechte können in *meinem* Sprachgebrauch keinen Quoten unterliegen.

Andreas Prucha
05.08.2007 16:33

Sobald Frauen ohne Bevorzugung einen deutlichen Überhang hätten würden die Frauen sehr schnell die Abschaffung der Quote verlangen, da dies eine Benachteiligung der Frauen darstellen würde. Und die Kritik wäre sogar gerechtfertigt.

Schubidu
06.08.2007 10:18
Gut möglich...

aber wir sind Männer und haben gelernt uns zu wehren.
Und so lange unsere Väter an den Hebeln der Macht sitzen, und wir das Erlernte beibehalten, nämlich die Frauen klein und schwanger zu halten und auf ihre Plätze zu verweisen, habe ich davor keine Angst :)

chain
06.08.2007 14:24
Bittee klären's mich auf. Wo ist denn "mein Platz"?

anonymous coward
02.08.2007 15:03

wer sagt denn überhaupt, dass die voraussetzungen in den beiden gruppen dieselbe war? wie alt waren denn die männlichen teilnehmer im durchschnitt, wie alt die weiblichen? wieviele männer hatten ihren präsenzdienst bereits abgeleistet, evtl sogar als zivis in einem medizinischen umfeld? wie hoch war der anteil derjenigen in den beiden gruppen, die eigentlich auf eine krankenpflegeschule wollen, nicht genommen wurden und, um die zeit bis zum nächsten versuch in einem artverwandten studium überbrücken wollten? etc.

a priori von einer gleichen ausgangslage der beiden gruppen auszugehen ist imho gewagt.


wieso haben die deutschen bessere ergebnisse, weil wir dümmer sind oder weil diese sich auf das mögliche auslandsstudium besser vorbereiten?

christoph123
02.08.2007 15:57
so

wie ich das gelesen habe stammen die deutschen ergebnisse von dem gleichen test der allerdings in baden-würtenberg durchgeführt wurde.

anonymous coward
03.08.2007 01:13

also doch dümmer! ;)

imho stützt das noch mehr meinen ansatz, dass wir dümmer sind als die deutschen ist wohl das falsche erklärungsmodell. unterschiedliche ausgangslage ist zu berücksichtigen, hier ging es ja um einen test und nicht eine meinungsumfrage, in der die ausgewogenheit des samples einer der wichtigsten parameter ist.

Lethawae
08.08.2007 10:19

"[...]dass wir dümmer sind als die deutschen ist wohl das falsche erklärungsmodell."

Uhuhuh, als in Wien lebender Hamburger fällt's mir wirklich schwer, da jetzt nicht zu diskutieren! :-D

christoph123
03.08.2007 13:47
ich

glaube nicht, dass wir dümmer sind. vielmehr bereiten sich deutsche auf ein medizinstudium glaube ich einfach besser und länger vor, weil das medizinstudium in deutschland schon lange schwer zugänglich ist. bei uns gibts halt den einstiegstest erst seit 2 jahren und die mentalität sich darauf gut vorzubereiten ist einfach noch nicht ausgeprägt!

Schubidu
03.08.2007 12:39
Der ORF ist schuld! Da muss man/frau ja verblöden :)

Mac Smith
03.08.2007 11:13
also doch dümmer! ;)

Nein, nein, nicht alle Ösies, nur Eure Frauen.. :)
*duckundweg*

Dagmar Rehak  |   
01.08.2007 20:03

Könnte man bitte endlich akzeptieren, dass die Frauen einfach schlechter abgeschnitten haben?

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