Unterleibskrebs

Zuwenig Aufklärung über sexuelle Folgen

Redaktion, 3. August 2007, 12:14

US-Studie: Patientinnen wollen Aufklärung über Folgen auf Sexualleben - Beschwerden beim Sex bei betroffenen Frauen vervierfacht

New York - Wird bei Frauen ein Tumor im Genitalbereich festgestellt, sprechen die meisten ÄrztInnen nicht über die mit der Therapie verbundenen Folgen für das Sexualleben. In einer amerikanischen Studie zeigten sich die Patientinnen nach überstandener Erkrankung zwar zufrieden mit der Qualität der medizinischen Behandlung. Sie bemängelten aber die Aufklärung über die damit verbundenen Konsequenzen für die Sexualität.

Mehrheit der MedizinerInnen mied Thema

Die MedizinerInnen der Universität Chicago befragten 162 Frauen, bei denen vor über 20 Jahren ein Tumor der Scheide oder am Gebärmutterhals diagnostiziert worden war. Drei von vier Frauen hielten es für wichtig, dass der/die ÄrztIn über Sexualität sprechen sollte. Aber bei 62 Prozent der Befragten hatte der/die MedizinerIn das Thema gemieden.

Diese Tabuisierung hatte deutliche Auswirkungen auf die spätere Lebensqualität: Frauen, bei denen das Thema Sexualität nicht angesprochen wurde, hatten später ein dreifach höheres Risiko für komplexe sexuelle Probleme als diejenigen Teilnehmerinnen, mit denen der/die ÄrztIn das Thema erörterte.

Häufiger Beschwerden beim Geschlechtsverkehr

Die Studie zeigte laut der Zeitschrift "Gynecologic Oncology", dass die Patientinnen später ebenso oft verheiratet und sexuell aktiv waren wie andere Frauen gleichen Alters. Die Wahrscheinlichkeit für Beschwerden beim Sex - darunter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, verringerte Schleimbildung oder Inkontinenz - war aber im Vergleich zu gleichaltrigen Frauen vervierfacht. (AP/red)

Jolene111
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Folgen für die Sexualität

Interessant: nach der Behandlung eines Proststakarzinoms ist die Wiederherstellung der Fähigkeit zur Erektion ein ganz wichtiger Punkt.

Bei den Frauen kümmert sich um die sexuellen Folgen einer Krebstherapie kein Mensch.

Die soll nicht an Sex denken, die soll gefälligst froh sein, dass sie noch lebt - gell???

rosaluxembourg
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jeder chirurgische Eingriff im weiblichen Unterleib betrifft auch die Sexualität!

Das TABU um weibliche Sexualität und die Wichtigkeit der weiblichen Geschlechtsorgane (Uterus und Ovarien) wird in der Gynäkologie erfolgreich aufrechterhalten.Es werden noch immer bei Frauen Geschlechtsorgane entfernt auch OHNE KREBSINDIKATION -sonder REIN PROPHYLAKTISCH! DIE KÖRPERLICHEN Folgen und schon gar nicht die SEXUELLEN sind THEMA vor den OPs!Frauen, die es wagen, nach diesen Operationen zu klagen,wird gesagt: "Sie sind nur hysterisch... der Sex findet nur im Kopf statt -wie wollen Sie als Frau das beweisen... sie leben ja noch, sind's froh!" etc.KEIN Aufklärungsblatt weist auf evt. sexuelle Folgen hin! Keine Organisation bemüht sich um die betroffenen Frauen!Es ist FURCHTBAR -die Betroffenen sind in ihrem Leid allein gelassen!

Kill R. Argument
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Ist...

... halt nicht so sichtbar wie eine Erektion!

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