"Hunger zum Schreien"

foto: der standard/cremer
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"Nachts werde ich von meinem Hunger wachgehalten und davon, dass ich nicht weiß, wie ich liegen soll, weil alles schmerzt, weil meine Knochen wehtun auf der Matratze, ich schiebe mir die Handflächen unter die Hüftknochen, wenigstens irgend etwas zwischen den Knochen und dem Bett..." (Lena S.)

"Ich habe irgendwo gewusst, dass ich zu dünn bin, nicht nur nicht zu dick, sondern tatsächlich untergewichtig. Ich habe auch gewusst, dass ich daran sterben kann. Aber gefühlt habe ich es niemals. Gefühlt waren überdimensionierte Mengen. Gefühlt waren Übergewicht, Schwere, Hässlichkeit, Fettpolster am Po, am Bauch, an den Beinen. Stellen, an denen tatsächlich nur noch Knochen waren..." (dies.)
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