Das literarische Talent der Hexen

Redaktion, 21. September 2007, 20:03
  • Kollektive Vorstellungen und archaische Fantasien spielten beim Hexenwahn, der zwei Jahrhunderte (von 1550 bis 1750) wütete, eine große Rolle. Ein neues Buch arbeitet nun die Muster kollektiver Hexenfantasien heraus, in deren Zentrum es um Fruchtbarkeit
geht. Unsere Abbildung zeigt Francisco de Goyas "Proklamation der Hexen". Das Bild entstand um 1796.
    foto: apa/museo nacional del prado, madrid
    Kollektive Vorstellungen und archaische Fantasien spielten beim Hexenwahn, der zwei Jahrhunderte (von 1550 bis 1750) wütete, eine große Rolle. Ein neues Buch arbeitet nun die Muster kollektiver Hexenfantasien heraus, in deren Zentrum es um Fruchtbarkeit geht. Unsere Abbildung zeigt Francisco de Goyas "Proklamation der Hexen". Das Bild entstand um 1796.

Im Zentrum die Fruchtbarkeit und Kannibalismus: Die australische Historikerin Lyndal Roper rollt die Geschichte der Verfolgungen in süddeutschen Gemeinden auf

Das Hexenthema ist uferlos. Die australische Historikerin Lyndal Roper schränkt es auf einige süddeutsche Gemeinden ein. Gerade dadurch gelingt der Überblick. Von Dante Andrea Franzetti.


Hexen auf dem Scheiterhaufen sind seit Längerem von Interesse. Es gibt literarische oder kriminologische Verarbeitungen von Einzelschicksalen zuhauf. Auch und gerade in der Schweiz, wo, nachdem sich in den 80er-Jahren die Autorin Evelyn Hasler dem Thema widmete, nun der Schweizer Jurist Walter Hauser anhand der Gerichtsakten noch einmal den Fall der letzten in Europa verurteilten Hexe aufrollt: Anna Göldi, Magd aus Glarus, geköpft (nicht verbrannt, und zwar aus Pietät!) im Jahre 1782.

Die Prozessgeschichte der Anna Göldi mit ihren gesellschaftlichen Implikationen wurde nicht nur zu einem Publikumserfolg in der Schweiz, sondern zog auch die englische und italienische Presse in die Innerschweiz. Und das Kantonsparlament von Glarus wird bis Ende September darüber entscheiden müssen, ob die arme Frau nach knapp 230 Jahren rehabilitiert wird, ein weltweit einmaliger Vorgang. Touristisch wird die Anna Göldi natürlich auch entdeckt (Museum, Events), die späte Reue soll sich bezahlt machen.

Jeder Einzelfall, der dokumentiert ist, verrät Elemente jener kollektiven Teufels- und Hexenhysterie, die Europa im späten Mittelalter heimsuchte und ihren Höhepunkt zwischen 1570 und 1630 als Hexenjagd fand, der Tausende von Männern, Abertausende von Frauen und auch einige Kinder zum Opfer fielen. Das Phänomen trägt immer auch lokale Züge und kann in seiner Gesamtheit nicht überblickt werden. Gleichzeitig lassen sich jedoch wiederkehrende Themen, kollektive Vorstellungen, archaische Fantasien der damaligen Agrargesellschaft herausarbeiten - falls man über Einzelfälle hinausgeht und gleichzeitig das Feld drastisch beschränkt.

Fantasien der Richter und Erzählungen der Hexen

Das hat die australische Historikerin Lyndal Roper getan, indem sie sich auf Nördlingen, "den Inbegriff einer süddeutschen Kleinstadt", und die ländliche Umgebung beschränkte. Allein in Nördlingen mit seinen wenigen tausend EinwohnerInnen wurden während der 90er-Jahre des 16. Jahrhunderts 35 Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt, zumeist Frauen. In dem Haus am Weinmarkt, in dem Roper an ihrem Werk arbeitete, lebte einst eine als Hexe verurteilte Frau - wie übrigens in jedem Gasthof am Hauptplatz.

In Nördlingen fand Roper auch genügend Quellen, um ein detailliertes und stimmiges Bild des "Hexenwahns" zu zeichnen. Geständnisse wurden - meist durch die weltliche Gewalt - systematisch durch Folter erpresst, das ist bekannt. Wie sich hingegen die Fantasien der Richter mit den Erzählungen der Hexen verschränken, darüber erfährt man in diesem Buch Erstaunliches.

Verfolger und Verfolgte teilten den Glauben an Hexen und Teufel, nur dass die Angeklagten sich selbst in der Regel für unschuldig hielten - und sich entsprechend oft durch Denunziation der angeblich wirklichen Hexen zu verteidigen suchten. Es gab aber auch Frauen und Männer, von denen man annehmen musste, sie glaubten am Ende selbst, der Teufel habe sie verführt, mit ihnen am Sabbat getanzt und sie hätten des Nachbarn Kinder oder Vieh verzaubert.

Im Zentrum die Fruchtbarkeit

Sorgsam und nachvollziehbar arbeitet Lyndal Roper das Muster kollektiver Hexenfantasien heraus, in deren Zentrum die Fruchtbarkeit steht. Auffällig oft wurden Ammen angeklagt und verbrannt; konnten sie Leben bewahren, konnten sie es auch verhexen und töten: durch Zauberspruch, giftige Milch, Berührungen im Sexualbereich des Kindes, teuflische Ausdünstungen. Unter diesen waren die Opfer oft alte Frauen, die als Ammen tätig gewesen waren und selbst Kinder hatten, die nun zusammen als Mutter-Tochter-Hexen bezichtigt wurden. Greisinnen waren unfruchtbar, daher unbrauchbar und schädlich, mithin für die Zaubereien des Teufels geradezu ausersehen. Dabei traf es manchmal auch begüterte und angesehene Frauen, denen man den Prozess während der Abwesenheit des Ehemannes machte. Hatte man mit der Folter begonnen, halfen auch gute Beziehungen nicht mehr, um das Opfer loszueisen.

"Menschenfresser"

Eine zentrale Rolle in den Fantasien spielt der Kannibalismus: Kinder wurden zerstückelt, eingekocht, gegart, gesotten und verzehrt; deren Blut getrunken, deren Fleisch zu Salben verarbeitet. Es gibt hier einen unheimlichen Zusammenhang mit dem Abendmahl, verzehren die Christen doch in der Eucharistie den Leib Christi - Zwingli hielt den KatholikInnen vor, sie seien "Menschenfresser", glaubten sie tatsächlich an diese mysteriöse Umwandlung. Religiöse Orientierungslosigkeit in jener Zeit der Reformation und Gegenreformation und der Hostienstreit zwischen Katholiken und Protestanten begünstigte womöglich solche Fleischfresserfantasien.

Infantile und widersprüchliche "Geständnisse"

Freilich gab es auch Freisprüche oder gnädige Urteile: köpfen statt verbrennen, Wegweisung aus der Gemeinschaft, Brandmarkung. Keineswegs waren die Hexenjagden einfach nur Instrumente der Obrigkeit zur sozialen Disziplinierung. Die Richter glaubten tatsächlich an Teufel und Hexen. Sie gaben sich daher nicht mit einfachen Geständnissen zufrieden: Die Angeklagten hatten sich anzustrengen und eine detailreiche, ausgeschmückte und in sich plausible Geschichte abzuliefern - ein kleines literarisches Werk, das sich zur öffentlichen Lektüre vor dem Scheiterhaufen eignete, bevor dieser angefacht wurde.

Sogar Kinder, auf die sich die Verfolgung gegen Ende des Hexenwahns konzentrierte - meist angezeigt von den eigenen Eltern! -, hätten eine vollständige Geschichte abliefern sollen, was ihnen kaum gelang: Name und Signalement des Teufels (Schwarzer Mann oder Gärtner), der Hexe (eine reale Figur: Näherin, Bettlerin) sowie die Details ihrer meist harmlosen "Doktorspiele", die durch allerlei von den Erwachsenen Gehörtes und Missverstandenes angereichert wurden. Die späten Kinderprozesse mit ihren infantilen und widersprüchlichen "Geständnissen" trieben den Hexenwahn vollends ad absurdum. Den Richtern selbst begann es zu dämmern, dass die Kinder ihnen aus Gefälligkeit Geschichterln auftischten. Die Abschaffung der Folter stand bereits auf dem Programm der Aufklärer, die Hexe wurde bald zur literarischen Figur in den Märchensammlungen. Der Spuk war vorbei, der Zauber verflogen. Er hatte in ganz Europa mehr als zwei Jahrhunderte gedauert, von 1550 bis 1750.

Im Reich des Symbolischen

Übersichtlich und überschaubar, verständlich geschrieben und gut übersetzt, liefert dieses Werk einen Überblick über den kollektiven Hexenwahn, der vermutlich alle wichtigen, jedenfalls eine Vielzahl jener Elemente und Urbilder enthält, die dem mittelalterlichen Hexenglauben zugrunde lagen. Man wird sie heute noch in einigen Horrorstreifen aus Hollywood, in den Fantasien von TV-Serienmördern und in Fastnachtsritualen gewisser Bergtäler finden. Was einst real war (oder schien), besteht im Reich des Symbolischen fort - als Fortschreibung jener Literatur, die einst die Hexen selbst in ihren Geständnissen unter großen Qualen erschaffen haben. (ALBUM/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22./23.9. 2007)

Lyndal Roper
Hexenwahn. Geschichte einer Verfolgung.
Aus dem Englischen von Holger Fock und Sabine Müller.
€ 27,70/470 Seiten. C. H. Beck, München 2007.

Walter Hauser
Der Justizmord an Anna Göldi. Neue Recherchen zum letzten Hexenprozess in Europa.
€ 21,40/200 Seiten, mit 13 Abbildungen. Limmat Verlag, Zürich 2007.
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Interessantes Buch: Die Vernichtung der weisen Frauen

„Der Holocaust an den Hexen sei, lautet die zentrale These der Bremer Professoren Gunnar Heinsohn und Otto Steiger, ‚nicht nur ein Produkt geisteskranker Hysterie einzelner Staats- und Kirchenmänner‘, sondern von Klerus und Adel aus ‚exaktem politischem Kalkül entwickelt‘ worden: um mit den Frauen ‚das alte Volkswissen über Geburtenkontrolle auszurotten‘, das von den vorrangig als Hexen verdächtigten Hebammen gehütet und weitergegeben wurde. Durch die gewaltsame Tilgung des Verhütungswissens sollten die Frauen dazu gebracht werden, ‚mehr Kinder zu empfangen und aufzuziehen, als sie für die ökonomische Reproduktion ihrer Familien brauchten.‘“ (Der Spiegel)

Es ist reichlich erschütternd -- womit ich vor allem das meine, was ich hier in den Postings zu lesen kriege.

1.) Es ist doch wohl klar und offenkundig, dass die Hexenverfolgung eine Frauenverfolgung war, nicht ausschließlich, aber ihrem Wesen nach doch in allererster Linie. Es geht daraus auch klar hervor, dass der heutige und der damalige Sexismus im Prinzip dasselbe Phänomen sind -- die Menschheit ändert sich in 500 Jahren nicht so sonderlich stark.
2.) Diese Versuche, so zu tun als hätte die Inquisition nichts mit dem Hexenwahn zu tun, sind doch erbärmlich. Ohne Christentum hätte es mit großer Wahrscheinlichkeit auch keinen Hexenwahn gegeben oder jedenfalls nicht in dieser Ausprägung.

All das hat übrigens herzlich wenig mit Feminismus zu tun (der mir allerdings nicht unsympathisch ist): ich bin ein Mann.

Interessant scheint mir die Frage, warum es in der Reichsstadt

Nördlingen Hexenverfolgungen gab, während für z.B. die Reichsstadt Regensburg nichts dergl. überliefert ist.

Hat jemand einen Erklärungsversuch?

"Auffällig oft wurden Ammen angeklagt und verbrannt."

Bitte nicht immer das Märchen von den Hebammen und weisen Frauen aufwärmen!!


http://www.historicum.net/no_cache/... tikel/1672

Sinnlos, fürchte ich... man kann schon froh sein, wenn die Information durchdringt, dass ab und zu auch mal Männer angeklagt/hingerichtet wurden.

Immer auf die Männer, sie Armer =(

(Weichei)

Nein, ich bin eine Frau, und eigentlich nur eine, die sich über die nicht korrekte Darstellung historischer Fakten ärgert.

Laut etlichen neuen (und auch einigen älteren) Studien ist der männliche Anteil an wegen Zauberei und Hexerei angeklagten Personen vor allem im deutschen Sprachraum viel höher als gemeinhin angenommen, teilweise deutlich höher als der weibliche (z. B. Bamberger Prozess der 1620er/30er Jahre, Zauberer Jakl-Prozess in Salzburg in den 1670ern, um nur einige Beispiele zu nennen). Was man interpretatorisch daraus macht, ist eine andere Sache.

niemand weiss genau wieviele "hexen" hingerichtet wurden weil über die jahrhunderte sehr viele dokumente verloren gingen auf verschiedenste weise (schätzungen zwischen 40.000 und 120.000 fallen ins seriöse).

der anteil von männern liegt von fall zu fall zwischen 0 und 95%, insgesamt aber sicher unter 15% (laut seriösen schätzungen), wobei man sagen muss dass von diesen 15% die mehrheit der "männer" kinder und jugendliche waren

- im zauberer-jackl-prozess in salzburg war der älteste glaube ich 20 jahre alt, die meisten sehr viel jünger (2 jahre war das jüngste angeklagte kind).

und das wirft auch ein anderes bild auf die angeblich so vielen '"männer". insgesamt gesehen waren es sehr wenige erwachsene männliche hexer.

Irgendwie fehlt da der wirtschaftliche Aspekt:

Es ging oft darum, die Besitzer größerer Reichtümer aus dem Weg zu schaffen und sich so zu bereichern. Das nun herrenlose Vermögen fiel meist in die Hände der Inquisitoren, die interessanterweise fast immer weltliche Männer waren.

Hoffe, das dies im Buch ebenfalls erwähnt wird.

Zwingli hielt den KatholikInnen vor, sie seien "Menschenfresser", glaubten sie tatsächlich an diese mysteriöse Umwandlung.

das haben katholiken noch immer zu glauben und ist zentraler punkt des katholizismus.

Man könnte ja am Sonntag bei einem katholischen Kirchentor alle Hinausgehenden Fragen, ob die Wandlung ihrer Meinung nach symbolisch oder tatsächlich stattfindet. Mit einem Schlag wäre Österreich ein protestantisches Land.

Versteh ich nicht , dass bestimmte Teile der Frauenbewegung die Hexenverfolgung durch breite Rezeption mystizieren.

Das diskreditiert in meinen Augen letztlich nur.

ne ne!

das blöde an ihrer polemik ist nur, dass lyndal roper sich bestimmt nicht als feministin oder teil der frauenbewegung sieht und dies in ihren publikationen auch mehrfach ausspricht.
gerade sie wehrt sich gegen die ansicht, die hexenverfolgung sei eine "frauenverfolgung" gewesen.


wer sind die bestimmten teile der frauenbewegung, die die hexenverfolgung mystifiziert?

ich kenne keine bzw. nur solche, die dankenswerter weise nicht aufhören, an die über 500-jährige geschichte der gewaltherrschaft der inquisition zu erinnern!

Welche Inquisition?

Der Standard meint: "Geständnisse wurden - meist durch die weltliche Gewalt - systematisch durch Folter erpresst, das ist bekannt." - Ihnen offenkundig nicht.

Der

Inquisitionsprozess hat nicht mit geistlich oder weltlich zu tun!!!

Googlen Sie mal

"die Inquisition"

ist ein Begriff, mit dem im Allgemeinen (und von meiner Vorposterin im Speziellen) alles bezeichnet wird, was mit den von der katholischen Kirche gefällten Urteilen gegen Häresie zusammenhängt.

Der Begriff "Inquisitionsprozess" stand nicht zur Debatte.

Trotzdem: ich bin von Ihrer Bildung zutiefst beeindruckt, nur weiter so!

Mir ist nach langer Forschung mehr bekannt als mir lieb ist

Welche Inqiuisition?
Ich meine die Gewaltherrschaft,die in Europa 500 Jahre dauerte u.die im 12.Jhdt mit dem erklärten Ziel gegründet wurde,jene auszurotten,die falschen religiösen Ideen anhingen,also die Häretiker.Als der unmittelbare Vorrat an Häretikern zur Neige ging,suchte die kirchliche Eliteorganisation für internationalen Terror neue Einnahmequellen u.schuf eine neue Form der Häresie,die Hexe.Für die mittelalterl.Denkweise war dies die schlimmste Art,da sie sich auf Frauen konzentrierte,die immer nur eines mäßigen Engagements für den ihr Geschlecht verdammenden patriarchalen Gott verdächtig waren.

Weil einem offiziellem Gesetz nach,die Kirche kein Blut vergoss, überantwortete sie ihre Opfer zur Hinrichtung den weltlichen Gerichten.

offenbar haben Sie nicht lange genug geforscht. Die Inquisition hatte mit den Hexenverfolgungen herzlich wenig zu tun. Oft genug (z.B. im Baskenland) schritt sie sogar gegen den Hexenwahn ein - indem z.B. verboten wurde über Hexen zu reden, was überraschenderweise dazu führte, dass es auf einmal auch keine Hexen mehr gab). Ausserhalb Spaniens war gab es die Inquisition zu den Zeiten der Hexenverfolgungen praktisch nicht einmal mehr.

lesen Sie hier ein bisschen weiter:
http://www.historicum.net/themen/he... nfuehrung/

nachdem Sie sich auskennen:
1) wieviele nach Hexenprozessen ermordete Frauen gab es im Katholischen Raum, wieviele im protestantischen?
2) Warum sollte nach dem Aufstieg des Protestantismus die Zahl der Herätiker gesunken sein?

Ihre frage, ob es denn so etwas gäbe, erübrigt sich wohl, da sie ja selbst die von mir beschriebene Wahrnehmung bestätigen. Es gäbe "solche, die dankenswerter weise nicht aufhören, an die über 500-jährige geschichte der gewaltherrschaft der inquisition zu erinnern!" Ich sehe keine kausale Verbindung zwischen den Ursachen die die Hexenverbrennung bedingten, und den modernen Formen des Sexismus. Hier eine, wenn auch unbewusste, Verbindung zu ziehen, kann nur auf Basis theoretischer Fehlsichten geschehen, die dann eben auch in der Praxis zu falschem Handeln führen.

Das klingt zwar sehr gescheit, was Sie da sagen.

Nur ist es ein wenig zu gescheit. Glauben Sie wirklich, dass sie die menschliche Psychologie in 500 Jahren entscheidend geändert hat?

Wenn nicht, dann ist auch klar, dass die Ursachen für Sexismus damals wie heute die gleichen waren. Das sind ja keine äußeren Ursachen, sondern innere.

Gewandelt haben sich ohne jeden Zweifel die Ausdrucksformen des Sexismus, während die Grundlagen die gleichen geblieben sind.

die argumente der sexisten in neuzeit, mittelalter und gegenwart sind erstaunlich gleich, nähren sich sehr oft aus den selben quellen!

die argumente von sigmund freud und heinrich kramer (autor des hexenhammers) sind im übrigen ident - kulturverlust durch den hohen sexuellen trieb der frau.

da gibts 100e beispiele dafür.
und berge von publikationen, die das belegen.

toll, pick dame, weiter so!

Na

da kann ich aber nicht ganz zustimmen. Wenn Sie die Definition einer "Hexe" im Hexenhammer betrachten sehe ich schon - na sagen wir Ähnlichkeiten - zum heutigen Sexismus

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