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Feminismus gilt vielen unserer MinisterInnen als klarer "Handlungsauftrag und Handlungsanleitung", wie Frauenministerin Doris Bures und Sozialminister Erwin Buchinger gegenüber dieStandard.at ausführten. Feminismus als Konzept für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben hat viele Frauen, aber auch Männer angesprochen - und ruft dazu auf, "Frauen als gleichberechtigte und gleichwertige Partner in allen Lebenssituationen" zu sehen und anzuerkennen, so Außenministerin Ursula Plassnik. "Gleichstellung" sieht auch Umweltminister Josef Pröll im Mittelpunkt, somit auch "die Ansprüche von Frauen und ihre Karrierechancen besonders im Auge zu behalten und dabei auch Vereinbarkeit von Kinder und Beruf bestmöglich zu gewährleisten".
Diskussion
Für die eingangs erwähnte Publikation hat Herausgeberin Mirja Stöcker Beiträge von zwölf AutorInnen, unter anderem WissenschafterInnen und JournalistInnen, gesammelt. Sehr spannend, unterhaltsam, tiefgründig und anregend werden darin Geschlechterklischees erörtert und biologische Unterschiede diskutiert. Bündnisse mit dem Feminismus sind ebenso Thema wie das Aufbrechen von Stereotypen der Hirnforschung. Neben der Beschreibung von Verunsicherungen werden mit den LeserInnen auch glückliche Momente geteilt und wissenschaftliche Mythen zu herkömmlichen Geschlechterrollen hinterfragt. Die aktuelle Diskussion um die sinkende Geburtenrate fehlt in dem Reader natürlich auch nicht.
Beleuchtet werden darüber hinaus die Vorteile des Feminismus für Männer ... denn "das F-Wort schließt nicht aus, sondern ein. Es weist nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft", hält Mirja Stöcker fest. (red, dieStandard.at, 30. September 2007)
Von "Sex doesn't sell" bis "Arbeit ist Emanzipation": Die GewinnerInnen des ÖH-Kärnten-Fotowettbewerbs "This is what a feminist looks like" in einer Ansichtssache
In "Stichwortgeberinnen" werden Vorbilder für Frauen vorgestellt und einem "konservativen Feminismus" das Wort geredet
Die MinisterInnen Buchinger, Bures, Plassnik und Pröll stellten sich der Herausforderung, das "F-Wort" für sich zu definieren
Bekannte intellektuelle Frauen äußern sich über Frauenbewegung und ihr Verständnis von Feminismus - eine Ansichtssache
Vielfalt und Notwendigkeit, Grundhaltung und Infragestellen: Heimische Fraueninstitutionen beschreiben ihr Verständnis von Feminismus
LeserInnen von dieStandard.at haben uns ihre Feminismus-Definitionen geschickt - eine Auswahl
Carola Meier-Seethaler plädiert in ihren "Essays zur Aufkündigung patriarchaler Denkmuster" für eine Abkehr von Geschlechterpolaritäten - ein Buchtipp
Das patriarchat hat den begriffen feminismus, feministin, emanze, suffragette d.`bann` von abwertung u. feindseligleit erteilt.
Denn hinter diesen begriffen stehen starke frauen, die sich f. frauenrechte, gleichberechtigung, menschenrechte f. frauen u.v.m. vehement eingesetzt haben - frauen, die es gewagt haben, das männl. geprägte gesellschaftl. konstrukt feministisch anzugehen. Dafür ernteten sie spätestens seit d. frauenbewegungen Spott, wurden bekämpft und häufig mit gewalt konfrontiert. Frauen/lesben , d. andere lebenspläne als die heRRschaftl. traditionen lebten, weil sie männern sexuell nicht zur verfügung standen, traf ebenfalls der männl. bann von abwertung u. feindseligkeit.
Alle begriffe bedeuten Stärke - starke frauen
"Feminismus ist sexy"
Macht euch nicht selber runter, das habt ihr nicht notwendig.
Wann kommt endlich mal das "Schwarzbuch des Feminismus" raus?
Ich finde es wird Zeit, sonst driftet es immer weiter ab, immer mehr Heuchlerinnen, die das Lustobjekt sein wollen (Porno, Prostitution), die glauben, sie müssten sexy sein, für jeden Idioten der ihnen entgegen kommt, damit sie akzeptiert werden. Sie denken Sie seien jedem Wüstling etwas schuldig und lassen sich von ihnen indoktrinieren: "das machst du freiwillig!"
Wenn das so weiter geht, ist der Feminismus am Ende.
Sagt mal kennt ihr keine normalen Männer?
Bei den heutigen Kriegen weiß man oft wirklich nicht so genau, worum es geht, selten wird aus existenzieller Not gekämpft oder weil es um das nackte Überleben geht. In früheren Zeiten dürfte aber genau das das Hauptmotiv für Kriege gewesen sein. Dieses abscheuliche und lebensgefährliche Treiben wurde von den Frauen "ganz nobel" den Männern überlassen, immerhin hatten die Frauen für gewöhnlich Kinder, diese wurden jahrelang gestillt. Durch Initiation wurden junge Burschen zu Männern "gemacht", ab da wurden sie selbstverständlich von ihren Müttern in den Krieg geschickt, je mehr Kämpfer es gab, desto besser war es. Die Männer mordeten für die Familien und die, die von der Schlacht zurückkehrten, paarten sich mit den Frauen, wie auch immer.
Man stelle sich eine Gesellschaft vor einigen tausend Jahren vor: So recht und schlecht kann man sich ernähren, in Zeiten des Winters oder der Dürre sterben die Leute wie die Fliegen. Alte, Behinderte und schwache Kinder haben keine Chance. Immer wieder kommt es vor, dass eine andere Sippe/ein anderer Stamm dasselbe Stück Land bzw. dieselben Früchte und Tiere für sich beansprucht. Wenn kein Ausweichen möglich ist, kommt es zum Krieg. Die Männer müssen WOHL ODER ÜBEL auf Leben und Tod kämpfen, IM INTERESSE DER FRAUEN UND DER KINDER der Sieger werden auch die Frauen und Kinder der unterlegenen Partei brutal ermordet. Die Frauen lassen unter Hinweis auf ihre Kinder die Männer kämpfen! Wird nicht gekämpft, droht der Hungertod.
Sollte ich es dem Feminismus zu verdanken haben, dass es solch entzückende Wesen gibt wie in der Datei, auf die der Link hinweist, bin ich gern bereit, dem Feminismus überschwänglich zu danken. Ich vermute aber, der Feminismus allein hätte so etwas nie hervorgebracht.
http://youtube.com/watch?v=6R7LWc3To9A
Gut möglich, dass es mal ein Matriarchat gegeben hat, das kann aber nur in einer Überflussgesellschaft gewesen sein. In einer Mangelgesellschaft wird es immer zu wenig Nahrung bzw. zu viele Menschen geben, jeder Boden "trägt" nun mal nur eine gewisse Menge Bewohner. Und wenn sich in vorgeschichtlichen Zeiten zu viele Leute auf demselben Grundstück befunden haben und der Hungertod drohte, dann gab es zwei Möglkichkeiten: Auswanderung bzw. Vertreibung oder Krieg (da wurden dann auch Frauen und Kinder niedergemetzelt). Eine Gesellschaft ohne Krieger war, wenn es zum Krieg kam, einer Gesellschaft mit (männlichen) Kriegern auf jeden Fall unterlegen. Also sind matriarchale Gesellschaften vermutlich ausgerottet worden - oder verhungert.
Dass physische Gewalt in erster Linie von Männern ausgeübt wird, bestreitet niemand, hier gibt es nichts zu beschönigen. Dass sie sich heute wie eh und je FALLWEISE gegen Frauen richtet, ist auch wahr, die allermeisten Opfer männlicher Gewalt sind aber männlichen Geschlechts. Die Männer gehen also wesentlich mehr aufeinander als auf die Frauen los. Wahrscheinlich sind mehr als 80 % aller Kriegsopfer männlich, und was Vergewaltigungen anbelangt, so ist das sicher kein rein weibliches Problem, auch in Männergefängnissen wird vergewaltigt, auch sind die Opfer männlicher Gewalt bisweilen männlich. Physische Gewalt von Männern gegen Frauen ist im Grunde ein Nebenschauplatz.
Ich habe jetzt erst den zur Behauptung,Feminismus sei sexy, gehörenden Artikel gelesen."Was von der Seite kommt,kann doch nix sein." Stimmt, so denke ich auch oft.Unverbesserlicher Chauvi? Nein,ich glaube nicht.Ich will mir nur nicht wieder und wieder die ätzende,männerverachtende Kritik vieler Feministinnen anhören,die für alle Fragen nach Schuld eine bequeme Antwort gefunden haben:DER MANN.Kann mich nicht erinnern,von feministischer Seite(Ausnahmen siehe 1.Posting) je etwas Gutes über die Spezies Mann gehört zu haben.Sie übersehen völlig,daß die Welt mit allem Positiven und Negativen das Ergebnis der Arbeit BEIDER Geschlechter ist,daß Männer und Frauen seit jeher Komplizen waren.
Feminismus und sexy? Ist mir noch nie in den Sinn gekommen eine solche Verbinung herzustellen....als Mann. Liegt wohl daran, daß ich nicht weiß, welchen Feminismus ich denn sexy finden soll. Den einer Andrea
Dworkin, einer Valerie Solana, einer Catherine Mckinnon?
Oder den einer Elisabeth Badinter,einer Doris Lessing? Sexy könnte ich nur den Feminismus finden, dem es um eine wirklich geschlechtergerechte Gesellschaft geht und dabei nicht übersieht, daß es genügend Bereiche in der heutigen Gesellschaft gibt, in denen auch Männer benachteiligt sind: 90% aller Obdachlosen sind Männer, 6 Jahre niedrigere Lebenserwartung, je schmutziger und gefährlicher ein Job, desto sicherer ist er ein rein männlicher ohne daß hier jemand nach einer Quote ruft
... für jene Männer die Frauen gegenüber pauschal Hass und/oder Angst empfinden, dasselbe wie die al-Qaida für Busch: man braucht einen Feind, der Feind braucht einen Namen, der Name ist Feminismus. So können sie dann alles, was irgendwie als böse erachtet wird, diesem Konstrukt zuschreiben.
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