

Ornela Vorpsi wurde 1968 in Tirana geboren und studierte an der Akademie der schönen Künste. 1991 ging sie nach Mailand und 1977 nach Paris, wo sie als Photographin, Malerin und Videokünstlerin lebt. "Das ewige Leben der Albaner" ist ihr erster Roman.
Die Autorin begleitet minuziös durch das Leben in Armut, durch die alltägliche drohende Gefahr der sexuellen Gewalt, durch die Willkür der kommunistischen Partei gegenüber dem vermeintlich falschen Verhalten, durch das Groteske, Tragischkomische und Grausliche einer zerbrechenden Mädchenzeit. Dramatisch und banal schildert Ornela Vorpsi die Geschichten des bleischweren Alltags der Menschen im Albanien des Enver Hoxhas.
Feinsinnig ist Ornela Vorpsi in ihrer Sprachwahl. Sie führt die leidlichen Angelegenheiten des Mädchens mit der Leichtigkeit einer guten Schriftstellerin aus. Eine großartige Erzählerin ist sie gewiss und der klare Blick auf das Mädchen fernab von rührseligem Mitleid und psychologischer Interpretation überzeugt endgültig. Der Schluss dieses außerordentlichen Debüts überrascht. (Ruth Devime, dieStandard.at, 20.10.2007)
In Schweden gehört eine feministische Partei ebenso zum Selbstverständnis wie die Tatsache, dass im Parlament 47 Prozent der Abgeordneten Frauen sind
Die erst 17-jährige Autorin Helene Hegemann ist die neue Sensation der deutschen Literaturszene
Filmbranche zeichnete erstmals Frau in ihren Reihen aus - Irak-Kriegs-Drama "Hurt Locker" nun äußerst Oscar-verdächtig
Neuer Schwerpunkt der Kulturservicegesellschaft soll aufzeigen, "was Frauen im Kulturbetrieb alles leisten können"
In Österreich geborene Schauspielerin für Fernsehfilm "So geht das nicht" ausgezeichnet
Weltberühmte Komponistin als zehnte Frau ausgezeichnet - Schmied: "Anerkennung für das kreative Schaffen von Frauen"
"Winds of Sand, Women of Rock": Filmemacherin Nathalie Borgers begleitete eine Frauenkarawane auf ihrem 1.500 km langen Weg zur Dattelernte durch die Sahara
Die in Sarajewo geborene Künstlerin Danica Dakić erhält erstmals eine monographische Schau in Österreich - Migrantische Erfahrungen stehen im Mittelpunkt ihrer Werte-Suche
Für die Choreographin Doris Stelzer werden im Alltag wieder verstärkt Körperstereotypien reproduziert: Sie inszeniert deswegen die Oberfläche im Geschlechtercrossover
Zwei Arbeiten, ein Thema: Doris Stelzer widmet sich in "gender jungle - wo/man" der Schönheit - wie auch Doris Uhlich mit "mehr als genug"
Die herrlich wüste Geschichte von der eigenwilligen Großbauerntochter Walburga Stromminger kann als älplerische Variante "der Widerspenstigen Zähmung" betrachtet werden
Auch alte Bräuche können Erneuerungen vertragen: Zu dem traditionellen Glöcklerlauf in Ebensee gesellten sich heuer auch Glöcklerinnen
Am 24. Dezember wurde Clark 80 Jahre alt - So gut wie jeder neue "Higgins Clark" ein Bestseller-Garant
"Twilight": Nicht überall, wo Kritik an Antifeminismus drauf steht, ist auch Feminismus drinnen - Ein Streifzug durch die Rezeption eines Popkultur-Phänomens
"Séraphine" erzählt aus dem Leben der gleichnamigen französischen Malerin - Die unsentimentale Studie wurde 2009 mit Filmpreisen überhäuft
Autorin stellt ab 4. Februar Texte zur politischen Erinnerung der letzten zehn Jahre online
Unter diesem Motto feiert ab 8. März das KosmosTheater sein 10-jähriges Bestehen, das in der Besetzung eines ehemaligen Pornokinos seinen Anfang nahm
Hilde Schmölzer und Judith Gruber-Rizy lesen aus ihren Büchern
Das MUMOK zeigt seit 13. November Kunst aus Ost- und Südosteuropa, die sich mit Geschlechterrollen beschäftigt - Ansichtssache
Das Leben Romy Schneiders in "Romy Schneider - Wien-Berlin-Paris" in der Deutschen Kinemathek
Die Kulturanthropologin Yvonne Schaffler im Studio zu Gast zum Thema kreolische Medizin und religiöse Riten in der Karibik