Erste Gesellschaft für Gender Studies gegründet

19. Dezember 2012, 10:34

Plattform widmet sich Vernetzung und Nachwuchsförderung von GeschlechterforscherInnen

Österreich ist um eine Wissenschaftsgesellschaft reicher: Im November gründete sich die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF), mit dem Ziel, selbige in Österreich zu etablieren, weiterzuentwickeln und zu fördern.

Die Vernetzung aller in facheinschlägigen Bereichen Tätigen ist dabei prioritäres Ziel der Gesellschaft, heißt es in einer Aussendung. Im Dezember 2013 wird es voraussichtlich die erste Jahrestagung der Gesellschaft geben, die die "gesamte Breite der Genderforschung in Österreich" zum Thema haben wird.

Erster Vorstand

Der erste Vorstand der Gesellschaft besteht aus Andrea Braidt (Vizerektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien; Obfrau), Sigrid Schmitz (Professorin für Gender Studies an der Universität Wien; Stellvertretende Obfrau), Kirstin Mertlitsch (Geschäftsführende Leiterin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen Adria Universität Klagenfurt / dzt. DFG-Stipendiatin GraKo "Geschlecht als Wissenskategorie" HU Berlin; Schriftführerin), Alexandra Kautzky-Willer (Professorin für Gender Medicine an der Med Uni Wien; Kassiererin) sowie Erna Appelt (Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung an der L.-F. Universität Innsbruck), Ralph Poole (Professor für Amerikanistik an der P.-L. Universität Salzburg) und Heike Raab (Universitätsassistentin am Fachbereich Inklusive Pädagogik und Disability Studies der L.-F. Universität Innsbruck). Mit der Juristin Elisabeth Greif (J.-K. Universität Linz) und der Technikerin Birgit Hofstätter (TU Graz) als kooptierte Mitglieder des Vorstandes gehören alle Universitätsstandorte Österreichs der Gesellschaft an.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, der ÖGGF beizutreten, werden in Kürze über die Website der Gesellschaft (www.oeggf.at) abrufbar sein. (red, dieStandard.at, 19.12.2012)

 

Share if you care
Posting 26 bis 64 von 64
1 2
Ab jetzt geht's aufwärts ;-)

wir haben also einen mann in dem gremium.

Woran das wohl liegt.

Gender Studien sind Geschlechterstudien waren aber sehr stark von feministischen Theorien beeinflusst. Von Männerseite kam da einfach nichts. Das ändert sich jetzt langsam. Aber nach wie vor sehen die meisten in Genderstudies ein Frauending (was nicht stimmt). Deshalb die Zusammensetzung. Es gibt halt noch kaum Männer, die sich für das interessieren.

Ich habe auch kein Problem damit, dass Genderforschung von feministischer Theorie beeinflusst ist. Ich habe ein Problem damit, dass sie zu wenig von der Realität, und hier vor allem vor den neurobiologischen Grundlagen von Verhalten beeinflusst ist. Fakt ist, nicht nur die Hirnentwicklung ist maßgeblich hormongesteuert, auch der augenblickliche Spiegel beeinflusst nicht nur das Verhalten, sondern auch die Fähigkeiten einer Person.

Und zu den wichtigsten Hormonen zählen nun mal Geschlechtshormone, und deren Spiegel ist zwischen Männern und Frauen extrem unterschiedlich.

Es ist eben nicht nur die Prägung und das Umfeld. Der Biologie entkommt man nicht.

den neurobiologischen Grundlagen von Verhalten

die 1. sehr individuell sind, 2. oftmals keine Unterschiede ergaben 3. sind die Hormondosen sehr klein

Es gibt aber auch andere Ansätze in der Hirnforschung. Das Hirn ist noch weitgehend nicht erforscht.

Also: Hormone spielen eine Rolle. Aber auch tausende andere Dinge.
Die Genderforschung, wie auch andere Wissenschaften, sind dauernd im Wandel. Das Vermögen der Sprache, Dinge zu konstruieren, spielt z.B. eine große Rolle. Oder hegemoniale (auch wissenschafts-) Diskurse. Etwas neuer ist der Fokus auf Affekte. Grad der letzte Punkt ist irrsinnig spannend. Aber es gibt da ein großes Problem. Wissenschaftliche Untersuchungen kommen, wenn überhaupt, nur sehr verkürzt in die Öffentlichkeit. Forschungen, wo von Anfang an der Unterschied zw. Männer und Frauen untersucht wird, mit 20 Versuchspersonen, die gewisse Vorstellungen stützen finden mehr Anklang, als z.B. jahrlange, komplizierte Untersuchungen, die ganz andere Aspekte rausbekommen.

Das Problem mit Genderforschung ist ein vollkommen anderes, nämlich, dass sie unter dem Titel einfach oftmals nicht betrieben wird. Sobald beide Augen fest vor der Realität verschlossen werden, nur um eine Ideologie sich selbst bestätigen zu lassen, ist jede Hoffnung verloren. Und genau das passiert leider unter diesem Titel oft. Und genau deshalb ist es vollkommen korrekt, höchst kritisch zu hinterfragen, dass "Genderwissenschaften" derart feministisch konnotiert sind. Denn letzteres ist keine Wissenschaft und das merkt man dann eben auch. Und Staatsgeld für Ideologieverbreitung und gemütliche Jobs von solchen Leuten auszugeben, sollte sowieso ein absolutes No-no sein.

Woran das wohl liegt.
Technische Berufe sind technologieorientiert waren aber sehr stark von Männern beeinflusst. Von Frauenseite kam da einfach nichts. Das ändert sich jetzt langsam. Aber nach wie vor sehen die meisten in technische Berufen ein Männerding (was nicht stimmt). Deshalb die Zusammensetzung. Es gibt halt noch kaum Frauen, die sich für das interessieren.

Quoten ja oder nein?

Ihr Posting sollte man als Textbaustein speichern

um es bei den regelmäßigen Artikeln über Quoten zu verwenden.

In welchen technischen Berufen gibt es Quoten?

in sämtlichen staatlichen betrieben

Welche wären das? Welche Berufe sind betroffen?

Es wird hier so getan, als gäbe es überall nur noch Quoten. Und das stimmt nicht. Das ist einfach nicht wahr.

Es gibt leider bereits viel zu viel Quoten.
Frauen stellen in Parteien mehr Spitzenposten als in den einfachen Parteimitgliedern - und sie wollen noch höhere Quoten für die genehmen Pöstchen. Sie fordern einen Anteil unter ProfessorInnen, für den es in der Zahl der Abgängerinnen zur Zeit, als diese selbst ihr Studium abschlossen, keine Begründung gibt. Sie fordern weit überhöhte Quoten (wieder nur für Spitzenposten) selbst in der Privatwirtschaft, in sämtlichen Unternehmen, zB auch Informatik-Unternehmen, wo wir alle wissen, dass der Frauenanteil bereits beim Studium verschwindend ist.
Die Behauptung, dass bei Quoten nur bei gleicher Leistung vorgezogen würden, wurde durch die Medizintestgeschichte ebenfalls widerlegt.

Bei gleicher Qualifikation ist die Frau zu bevorzugen.
Das ist eine Besserstellung.

Auf was hinauf?

Wenn du die Frage präzisiert, werde ich gerne antworten.

Hm!

Es gab im standard vor einer Weile einen Artikel von einem Gender'wissenschaftler', der hat sich selber als 'WissenschaftlerIn' bezeichnet. Ich weiss ja nicht, was der sieht, wenn er nackt vorm Spiegel steht.

Aber ich will nichts über den mir unbekannten Ralph Poole sagen.

Ansonsten sind die Mehrzahl der Männer halt einfach zu blöd um zu erkennen, dass Genderstudies auf einmal nicht nur für Frauen ist.

Dann brauchen wir wohl eine Quote um mehr Männer in die Genderforschung zu bringen.

welche Chancen hat ein Mann dort einzusteigen?

Frauen stellen auch nur 30% der einfachen Parteimitglieder, fordern aber mindestens 40% der guten Posten.
Insofern sollten im Vorstand der Gesellschaft auch mindestens 40% Männer sitzen, zwecks Quote und so. Die ist ja auch immer dann ganz wichtig, wenn sie unqualifizierten Frauen hilft.

Wahnsinn, echt.

Die Rotstrichler sollten mal nachfragen, wieviele Männer sich für diese Gesellschaft überhaupt interessierten. Und das da nur jemand genommen werden kann, der auch mit Genderstudies zu tun hat, ist klar.
Aber hauptsache man kann infantil rumbewerten.

Du hattest jetzt eine ganze Menge Antworten auf dein Posting und hättest eine Diskussion beginnen können.
Das hast du aber nicht getan.
Jetzt herumzujaulen, dass die roten Stricherl so arg gemein sind, ist daneben.

Ich hab mich der Diskussion gestellt.

Das einige meiner Postings nach unten gerutscht sind, oder gar verschwunden sind ist nicht meine Schuld.

Bedanken Sie sich bei denjenigen, die diese Agenda-pushenden Löschaktionen durchführen... nun verstehen Sie vielleicht ja auch, warum manche Leute derartige Ideologie- statt Wissenschafts-getriebene Dinge wie "Genderwissenschaften" und "Gleichstellungsbeamte" (99% zuällig weiblich) verabscheuen.

mal ehrlich. genderforschung ist eine pseudowissenschaft, die der feminismus zur legitimierung und durchsetzung seiner ziele erfunden hat.

klar, dass sich maenner dafuer weniger interessieren, wenn es beim feminismus mittlerweile doch nur mehr um dem sieg im verteilungskampf und die besserstellung von frauen gegenueber maenner geht.

Sehen Sie

Und genauso ist es mit Führungspositionen: Frauen interessieren sich nicht dafür. Männer sollte man nicht mit Gewalt in dieses Gesellschaft bringen wollen, und Frauen nicht in Führungspositionen.

geh sie sind doch eh keine Kampfposterin,

haben Sie einen Mann 25x hintereinander versetzt oder 25 Männer im letzten Jahr versetzt? Ansonsten verstehe ich die ROTSTRICHLER nicht!

naja von einer Posterin die Pro Frauenquoten ist, eine solche Argumentation zu hören ist etwas.. ironisch? Deckt das Rosinenpicken auf? Zeigt die Doppelmoral?

Zu blöd ... ich bin nicht grad die, die sich für Frauenquoten einsetzt.

Ich kann die Motivation dahinter verstehen. Aber mehr auch nicht.
Und zur Quote: da geht es um die BewerberInnen. Wenn sich keine Frauen für einen Job bewerben, wird auch keine genommen. Und ich denke, dass es bei diesem Fall im Artikel (halt mit Männern) nicht anders ist.

nein, andersrum hätte die stelle solange ausgeschrieben werden müssen bis sich eine frau bewirbt, oder frauen hätten gezielt angeschrieben werden müssen.
war ja bei diversen staatlichen ausschreibungen bereits so, stichwort rektorin musikuni

aber wenn sie prinzipiell eh gegen quoten sind, und auch gegen diese argumentieren (kann ja gut sein das ich mich geirrt habe), dann ist mein argumentation ohnehin hinfällig.

All diese Quoten - z.B. Rektorin an Musikuni - fallen in einen Bereich, der mich eh nicht interessiert.

Glauben Sie mir, es ist mir egal, wie so hohe Posten vergeben werden, weil da hab ich schon schlimmeres gehört (Freunderlwirtschaft, quasi Bestechung usw.).

auf dieStandard sind wütende 25 Männer

oder 1 Mann mit 25 Accounts!
Haben Sie 25 Männer im letzten Jahr versetzt oder ist ihnen ein Mann so lange nach gerannt, dass Sie in 25x versetzten?
Wenn NEIN, verstehe ich die ROTSTRICHERLN bei ihnen nicht, denn sie sind keine Kampfposterin.

Egal was ich schreibe: einige Poster (Männer) geben mir immer rot.

Und im diestandard ist es besonders arg. Das betrifft auch viele anderen Frauen hier.

Sie armes Kind....

....aber ich kann ihnen versichern, dass mein Rot aus tiefster Überzeugung stammt und deswegen vergeben wurde, weil eben ihre Beiträge nicht lesenswert sind.

Zufrieden? Oder wollen sie eine Quote für grüne Stricherln, weil sie eine Frau sind?

Ist es Ihnen schon mal aufgefallen, dass all jene (hauptsächlich) Frauen im diestandard-Forum rot bekommen, wenn sie eine andere Meinung haben als die meisten Männer hier?

Und oft sind es gerade Meinungen, die nicht gegen die Grundhaltung der Artikl dieser Seite sind.
Ich frag mich also, warum es hier so viele (hauptsächlich) Männer gibt, die hier so tun als ob sie lesen und die Meinung einiger PosterInnen derart niedermachen. Wenn diese vielen Männer hier ein derartiges Problem mit z.B. Gender Studies haben .... warum wird der Artikel dazu überhaupt angeklickt?
Das ist persönlicher Frust (v.a. gegen Frauen gerichtet), der hier abgeladen wird ... nicht mehr und nicht weniger.

und "andere Meinung" ist schön und gut - wenn sie denn auf der Realität fußt.
Wer unfaire Quoten nur für die guten Posten fordert, ist schwer ernstzunehmen.
Wer Einkommensscheren diskutiert und dabei möglichst maximal verfälschte Statistiken nutzt, um der Agenda zu genügen, ist nicht ernstzunehmen.
Wer männliche Genitalverstümmelung stets als "ist ja nicht so schlimm" abtut, anstatt entschieden gegen jedwede sinnlose Verstümmelungen aufzutreten, ist... auf einem Auge blind. Noch dazu, wo in unseren Breitengraden fast nur Männer betroffen sind.
usw usf

Ich fühle mich zwar nicht betroffen aber da Sie in einem anderen Posting den Eindruck machten, andere Meinungen verstehen zu wollen, kann ich Ihnen einige Vermutungen sagen:
- "persönlicher Frust" mag zB aus der Tatsache entstehen, dass diese nicht auf Realität bestehenden Ideologie-Gespinste mit Millionen an Steuergeld finanziert werden, das nun raten Sie mal wer mehrheitlich einzahlt.
- einiges an Frust entsteht sicher auch aus der sehr einseitigen Zensur, die hasstriefende Trollinnenpostings stehen lässt, solange sie von Frauen als "überlegener Lebensform" sprechen (siehe P*gar), Hinweise auf die Realität (siehe Links zu Norwegen-Gender-Institut-Schließung) löscht.
- Bewertungen bleiben als letztes Mittel zum Protest, da nicht zensiert.

das ist ja unglaublich...

Posting 26 bis 64 von 64
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.