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Riad - Die saudi-arabische Polizei ist am Donnerstag erneut gegen Frauen vorgegangen, die entgegen den im Land herrschenden Gesetzen Auto fuhren: Im Norden der Hauptstadt Riad nahmen die Beamten fünf Fahrerinnen fest, die gegen das Fahrverbot für Frauen verstießen, wie eine der Betroffenen sagte. Nach Angaben der Frau war sie mit ihren Begleiterinnen jedoch nicht auf öffentlichen Straßen, sondern auf einem abgelegenen Gelände unterwegs.
"Wir haben gegen kein Gesetz verstoßen, weil wir nicht auf den Straßen gefahren sind", sagte sie. Die Fahrerinnen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren wurden ihren Angaben zufolge zu einer Polizeistation gebracht und dort festgehalten, bis sie von den für sie verantwortlichen Männern abgeholt wurden. Ihre Mobiltelefone seien ihnen währenddessen jedoch nicht weggenommen worden.
Am 17. Juni sollen Frauen ans Steuer
Erst vor knapp zwei Wochen war eine junge Saudi-Araberin nach einem tagelangen Gefängnisaufenthalt wegen unerlaubten Autofahrens gegen Kaution freigelassen worden. Die Informatikerin hatte zuvor im Onlineportal YouTube ein Video eingestellt, das sie am Steuer zeigte. Für den 17. Juni riefen Aktivistinnen die Frauen des Landes zu einem landesweiten Bruch des Fahrverbots auf. (APA/Ag.)
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Der 17. Juni sollte in Saudi-Arabien der "Women2Drive"-Tag werden, aber nur wenige Dutzend Frauen durchbrachen das Fahrverbot im Königreich, das von Hardlinern islamisch begründet wird
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Am 17. Juni forderten Saudiaraberinnen das versteinerte System heraus: Indem sie autofahren, demonstrieren sie gegen das geistlich initiierte Fahrverbot
weil er sonst Angst haben müsste, öffentlich verpönt zu werden.
(ua. einstellungsgesetz, "Gleich"behandlungsgesetz, div. arbeitsrechtl. Gesetze, Gewaltschutzgesetz- wegweisung ohne Beweise, Unterhaltsgesetze, Familiengesetzgebung).
In Saudi-Arabien gibt es auch Gesetze, und niemand hinterfragt die offiziell.
Oder müssten wir nicht auch den Saudis zugestehen, unsere oft eigenartigen Gender-gesetze kritisieren zu dürfen?
Immerhin ist Saudi-Arabien der engste Verbündete der USA und der BRD, und in keiner Aussendung der deutschen/US-Aussenministerien wurde jemals Kritik an diesem Land geübt (also offiziell)...
wird nach wie vor von Amerika und dessen Präsidenten unterstützt und mit Waffen beliefert.
Und dann Heucheln diese Heuchler in Washington auch noch etwas von "Freiheit und Demokratie".
Scheinheiliger und verlogener gehts nimmer.
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