Gleichgeschlechtliche Paare

"Familie ist dort, wo Kinder sind"

Isabella Lechner, 7. November 2011, 01:49

Immer mehr gleichgeschlechtliche Paare wollen Kinder und gründen eine Regenbogenfamilie - Doch rechtlich sind diese benachteiligt

Der dreijährige Theo geht in den Kindergarten, spielt gern auf dem Spielplatz in der Sandkiste und erzählt seinen Eltern nach dem Abholen begeistert von seinen Erlebnissen. Sein Alltag verläuft wie der vieler anderer Dreijähriger auch - nur, dass Theo statt Mama und Papa zwei Mamas hat. Theo ist ein Regenbogenkind.

Den Begriff "Regenbogenfamilie" gibt es noch nicht lange. Er bezeichnet Familien, in denen ein oder beide Elternteile lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender sind. "Regenbogenfamilien sind bei uns ein sehr junges Phänomen. Nach den Errungenschaften der Schwulen- und Lesbenbewegung in den letzten Jahren ist es ganz logisch, dass Familie und Kinder bei homosexuellen Menschen jetzt Thema werden", sagt Familientherapeutin Elisabeth Cinatl, die auch bei der am 10. November in Wien stattfindenden Fachkonferenz zu Regenbogenfamilien referieren wird.

Mama + Mama = Mama + Papa?

Immer mehr Regenbogenkinder würden in eine bestehende homosexuelle Beziehung hineingeboren, die meisten seien jetzt erst im Kindergartenalter oder jünger, sagt Cinatl. Bei einigen Familien bringt eine oder einer der PartnerInnen aber auch Kinder aus einer ehemaligen heterosexuellen Beziehung mit. Womit Regenbogenfamilien in der Gesellschaft zum Teil noch kämpfen, sei das Vorurteil, dass Kinder nur in einer heterosexuellen Partnerschaft mit Mutter und Vater als Eltern optimal aufwachsen können - auch wenn zahlreiche Studien mittlerweile das Gegenteil beweisen: "Nur weil ein Kind zum Beispiel mit zwei lesbischen Müttern aufwächst, heißt das noch lange nicht, dass das Familienumfeld frei von Männern ist", gibt Cinatl zu bedenken.

Viele gleichgeschlechtliche Paare würden sogar ganz gezielt darauf achten, dass das Kind von Anfang an auch andersgeschlechtliche Bezugspersonen hat. In Familien mit Patchwork-Konstellationen ist das oft von vornherein gegeben. "Unser Kind hat vier Onkels und zwei Opas, also gleich mehrere männliche Vorbilder, weil wir wollen, dass es ihm an nichts fehlt", sagt Barbara Schlachter, Obfrau des neu gegründeten Vereins "FAmOs - Familien Andersrum Österreich" und eine Mama des dreijährigen Theo. Für sie ist "Familie dort, wo Kinder sind": "Es geht nicht drum, ob Mama oder Papa - es geht ums Liebhaben", ist sie überzeugt.

Engagierte Eltern

Sowohl Elisabeth Cinatl wie Barbara Schlachter betonen, dass homosexuelle Paare sich meist akribisch auf ihre Mutter- oder Vaterschaft vorbereiten und später besonders engagierte Eltern sind. "Regenbogenkinder sind absolute Wunschkinder, die Eltern haben sich oft jahrelang überlegt, wie sie es bekommen und aufziehen wollen, denn man muss das gut planen", so Cinatl. "Besonders für den sogenannten Co- oder sozialen, nicht-leiblichen Elternteil ist dies oft eine Phase der Rollenfindung. Viele empfinden sie wie ein zweites Coming-out, wo viele homophobe Vorurteile und Ängste wie ‚Kann ich als Lesbe denn eine gute Mutter sein?‘ nochmal hochkommen."

Man könne auch nicht alle Regenbogenfamilien über einen Kamm scheren, sagt die Familientherapeutin: "Abgesehen davon, dass jedes Paar eine andere Möglichkeit wählt, sein Kind zu bekommen, wirft später auch jede Familienkonstellation andere Fragen auf. Ein lesbisches Paar etwa, das sein Baby gemeinsam mit einem schwulen Paar bekommt, lebt anders und braucht andere Regeln als zwei Frauen, die einen anonymen Spender gewählt haben und das Kind alleine großziehen."

Selbstbewusstsein gefragt

Eines gelte jedoch für alle gleichgeschlechtlichen Paare mit Kindern oder Kinderwunsch: "Man muss zu sich und seiner Homosexualität stehen und genug Selbstbewusstsein haben, damit man nach außen sicher auftreten kann", so Cinatl und Schlachter, denn: "Mit einem Kind muss man sich jeden Tag von neuem outen, da kann man nichts verheimlichen." Überall, wo man als Familie auftrete, sei das Thema präsent, von der Schwangerschaftsgymnastik über den Spielplatz bis zu Kindergarten und Schule, berichtet Schlachter aus eigener Erfahrung. "Am besten ist, die Wahrheit gleich zu sagen und auch das Kind altersgerecht mit dem Wissen aufwachsen zu lassen, wie es entstanden ist. Ich weiß nicht, wie oft ich den Satz ‚Theo hat keinen Papa, er hat zwei Mamas‘ schon gesagt habe. Manchmal ist das anstrengend."

Für Kinder in Regenbogenfamilien sei diese Familienform selbstverständlich, obwohl sie den Unterschied zu anderen Familien bereits früh wahrnehmen. "Ich habe keine Angst, dass mein Kind unsere Familienkonstellation in Frage stellt - ich frage mich vielmehr: Wie gehen andere Erwachsene auf unser Kind zu?", spricht Viviane Pernthaller, Mutter einer vier Monate alten Tochter und Organisatorin der im Verein FAmOs integrierten Kinderwunschgruppe, eine der Herausforderungen für Regenbogenfamilien an.

Kein Recht für soziale Eltern

Barbara Schlachter und ihre Partnerin haben im Alltag in Wien bisher nur positive Erfahrungen als Regenbogeneltern gemacht: "Wir erleben viel Akzeptanz von allen Seiten. Sogar als Theo im Krankenhaus war, durfte meine Partnerin bei ihm bleiben und niemand hat das beanstandet." Rechtlich liege für Regenbogenfamilien in Österreich jedoch noch einiges im Argen. So ist es etwa der Partnerin oder dem Partner des leiblichen Elternteils, die/der eine wichtige Bezugsperson des Kindes ist, derzeit nicht gestattet, das Kind von Lebensgefährten oder -gefährtin zu adoptieren, egal ob es einen anonymen privaten Samenspender gibt, die Spende aus einer Samenbank kommt oder ein leiblicher zweiter Elternteil sich mit einer Adoption einverstanden erklärt.

"Im derzeitigen Partnerschaftsgesetz ist die Stiefkindadoption sogar explizit verboten, weshalb viele Paare mit Kindern sich nicht eintragen lassen", sagt Barbara Schlachter. „Wenn mir etwas passiert, hat meine Partnerin zurzeit keinerlei Recht, unseren Sohn weiter bei sich aufzuziehen, obwohl auch sie seit seiner Geburt jeden Tag für ihn da ist. Abgesehen davon, dass es den sozialen Elternteil traurig macht, nirgends als Vater oder Mutter in den Unterlagen des Kindes aufzuscheinen."

Auch im Falle einer Trennung oder wenn der leibliche Vater bekannt ist und plötzlich doch Anspruch auf die aktive Vaterrolle erheben sollte, habe die soziale Mutter keine rechtliche Absicherung. Besonders die Kinder wären da die Leidtragenden, unterstreicht Elisabeth Cinatl: "Der Gesetzgeber müsste dafür sorgen, dass die Bezugsperson für das Kind nicht wegfällt. Es ist das Recht des Kindes, dass auch getrennte PartnerInnen auf Elternebene noch miteinander zu tun haben und dafür braucht es die rechtliche Anerkennung der sozialen Elternschaft."

Männer haben es schwerer

In Österreich gibt es derzeit weit mehr lesbische als schwule Paare mit Kind. Genaue Zahlen oder Studien zu Regenbogenfamilien gibt es hierzulande aber noch keine. Für schwule Männer ist es generell schwieriger, eine Familie ohne die Präsenz eines mütterlichen Elternteils zu gründen, da homosexuelle Paare derzeit auch kein Kind adoptieren dürfen. Auch die - aufgrund des jüngsten Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wieder aktuell diskutierte - medizinisch unterstützte Fortpflanzung ist homosexuellen Paaren verboten (siehe auch Interview "Stöger will künstliche Befruchtung für Single-Frauen und Homosexuelle").

Eine Möglichkeit, die schwule Paare auch immer mehr beanspruchen, ist, ein Pflegekind zu sich zu nehmen, was derzeit aber nur in Wien, Oberösterreich und der Steiermark geht. Auch die Tiroler Jugendwohlfahrt macht die Pflegeelternschaft nicht von der sexuellen Orientierung abhängig. "Das ist zwar ein positives Signal, es signalisiert aber auch, dass homosexuellen Menschen zwar Pflegekinder, deren Betreuung viel Feingefühl erfordert, anvertraut werden, eigene oder adoptierte Kinder aufzuziehen traut man ihnen aber nicht zu", kritisiert Barbara Schlachter. 

Familie wie jede andere

Mit dem neuen Verein "FAmOs" hoffe man, durch Bewusstseinsarbeit dazu beizutragen, dass sich die rechtliche Situation bald bessert. Neben Networking können sich Betroffene dort mit anderen Regenbogenfamilien austauschen und aktuelle Informationen einholen. "Vor allem aber geht es uns um eines: Regenbogenfamilien in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und zu zeigen, dass wir genauso Familien sind wie andere, konventionellere Familienformen. Selbst wenn wir derzeit in Österreich rechtlich noch nicht als Familie gelten, sind wir es doch in unserem Alltag." (Isabella Lechner/dieStandard.at, 7.11.2011)

Links:

Verein FAmOs

Rechtssituation

Regenbogenfamilien

Der Begriff "Regenbogenfamilie" definiert Familien, in der sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender versteht. Die Kinder können aus vorangegangenen heterosexuellen Beziehungen stammen oder in eine lesbische oder schwule Beziehung hineingeboren, adoptiert oder als Pflegekinder aufgenommen worden sein.

Die Bezeichnung "Regenbogenfamilie" bezieht sich auf das internationale schwul-lesbische Symbol der Regenbogenfahne, die auch in vielen Kulturen weltweit als Zeichen der Toleranz, Vielfältigkeit und Hoffnung gilt.

Derzeit gibt es noch keine Zahlen oder Studien zu Regenbogenfamilien in Österreich. In Deutschland wurde 2009 bereits eine erste wissenschaftlich repräsentative Studie dazu verfasst. Dieser zufolge wuchsen dort 2007/08 7.000 Kinder in Regenbogenfamilien auf, davon etwa 2.200 in Eingetragenen Lebenspartnerschaften (ELP). Es gibt jedoch mehr Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern, die entweder nicht mit ihrem homosexuellen Elternteil zusammenleben oder die Väter und Mütter leben ihre homosexuelle Orientierung nicht offen.

Etwa gleich viele Kinder wurden in eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft hineingeboren (48 Prozent) oder stammten aus früheren heterosexuellen Beziehungen (44 Prozent). Nur sehr wenige Kinder kamen in Deutschland als Adoptivkinder (1,9 Prozent) oder Pflegekinder (6 Prozent) in die Regenbogenfamilien.

Quelle mit weiteren Infos:

Studie Rupp, M. (Hrsg.) 2009:
Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.
Köln, 2009, Bundesanzeiger-Verl.-Ges.

Ergebnisse der Studie im Überblick

Fachkonferenz 10. November 2011

"Regenbogenfamilien - Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien"
Herausforderung und mögliche Wege für Gesellschaft, Pädagogik und Community

Veranstalter: Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebewesen
Zeit: 10.11.2011, 9.30 bis 16.00 Uhr
Ort: Hotel Lindner am Belvedere, Rennweg 12, 1030 Wien
Anmeldung: Tel. 01/4000-81449
Teilnahme kostenlos

Link mit Infos und Programm

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Posting 1 bis 25 von 237
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12345 k
22
11.11.2011, 09:38
"Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften" - studie des ifb in deutschland (siehe "links" unter dem artikel)

wenn man herausstreicht, dass die studienergebnisse massgeblich einerseits auf den elterlichen einschätzungen über die lebensituationen der eigenen kinder und anderseits auf eine auswertung telefonisch eingeholter selbsteinschätzungen von 95 teils minderjährigen kindern ("psychologischer" teil der studie)
beruht, kann glaube ich auch jeder ohne matura in psychologie sich ein bild über die geringe aussagekraft dieser studie machen.

noirc80
10
11.11.2011, 18:34
wo war noch gleich die aussagekräftige studie, die beweist, dass es unbedenklich ist, heterosexuelle eltern sein zu lassen?

12345 k
11
11.11.2011, 21:37

so eine studie braucht es nicht insoweit familiengründung, also "eltern sein", durch die zeugung von kindern ohne staatliche mitwirkung funktioniert, da es sich dann in unserem rechtssystem jedenfalls grundsätzlich um privatsache und freiheitsache handelt. muss der staat aber dabei mitwirken, ist die angelegenheit nicht mehr nur privat, sondern abhängig von seinen entscheidungen. versucht sich der staat in seiner rolle mit studien zu helfen (die er sogar selber in auftrag gibt und veröffentlicht) sollten diese nicht wenigstens aussagekräftig sein?

noirc80
20
12.11.2011, 19:38

die zeugung funktioniert bei homosexuellen auch ohne staatliche mitwirkung.

nun, dann zeig mir doch bitte mal den beweis dafür, dass homosexuelle als eltern nicht geeignet sind.

12345 k
10
13.11.2011, 00:04

"nun, dann zeig mir doch bitte mal den beweis dafür, dass homosexuelle als eltern nicht geeignet sind." - warum sollte ich das tun?

zeugen zwei personen ohne mitwirkung des staates ein kind, können diese beiden ihre elterliche rechte ausüben - unabhängig davon ob beide heterosexuell oder einer der beiden oder beide homosexuell sind.

noirc80
20
13.11.2011, 01:04
nun, ich dachte mir schon, dass du das nicht kannst, wie auch.

das ist unsinnig. denn wenn jemand sperma spendet will er keine elterlichen rechte. sagen wir ein lesbisches pärchen entscheidet sich auf einen spender zurück zu greifen, dann hat es nicht die gleichen möglichkeiten wie heterosexuelle paare. selbes gilt für schwule paare die adoptieren wollen, die sind gegenüber heterosexuellen benachteiligt. also, wenn du der meinung bist, das sei berechtigt: warum? ich sehe dafür keinen grund außer ideologische verblendung.

12345 k
00
13.11.2011, 16:34
einzelne homosexuelle werden meines wissens von der kindesadoption nicht ausgeschlossen, aber, hätte nach einer adoption ein kind zwei elternteile gleichen geschlechtes, blitzen ansuchende derzeit ab

- egal ob sie heterosexuell oder homosexuell sind. insoweit keine benachteiligung - ich vermute die regelung richtet sich im grunde nicht gegen homosexuelle an sich, sondern gegen die gleichgeschlechtlichkeit der eltern - siehe aber bitte meine weitere antwort.

p.s in diesem thread wollte ich (aus zeitgründen) nicht wirklich auf der frage eingehen, ob das alles "berechtigt" ist oder nicht, sondern einfach über die relevanz solcher studien etwas posten. aus demselben grund muss ich hinsichtlich der familiengründung durch samenspende passen.

noirc80
10
13.11.2011, 22:23
ich vermute die regelung richtet sich im grunde nicht gegen homosexuelle an sich, sondern gegen die gleichgeschlechtlichkeit der eltern

ich vermute ja, dass du keine ahnung hast. lies dir doch den satz nochmal durch. kommt er dir nun auch ein bisschen unlogisch vor?

12345 k
00
13.11.2011, 16:32
der rechtlicher ist-status (zwei elternteile, leiblich oder adoptiv, müssen verschiedengeschlechtlich sein) soll wohl eine orientierung an der für das kind bewährten mutter/vater/kind konstellation sicherstellen

(bewährt in dem sinne, wenn mutter und vater ihre verantwortung übernehmen, ist das kind gut aufgehoben). da die kinderrechtskonvention greift (kinder weitreichend betroffen) muss mMn jedoch VOR einer änderung dieser praxis, auf sachlicher grundlage sichergestellt sein, dass (weiterhin) die kindesinteressen vorrangig berücksichtigung finden. d.h. nicht "benachteiligungen" od überlegungen über menschenrechtliche anliegen homosexueller sind massgeblich sondern ein rechtssaatliches vorgehen im sinne der kinder. daher vorher studien, arbeitsgruppen usw. (ist aber nicht seriös, wenn die studien nichts taugen)

noirc80
20
13.11.2011, 22:25

wo ist das bewiesen, dass das vater-mutter-kind-modell bewährt wäre? angesichts hoher scheidungsraten usw usf scheint mir das nicht so zu sein. im gegenteil, es scheint mehr so zu sein, dass diese konstellation absoult nicht im interesse der kinder ist.

Freigeistin1
00
16.11.2011, 13:05

Die MEHRHEIT der Ehen wird nicht geschieden - das gilt es auch zu berücksichtigen, bei einer Scheidungsrate von rd. 43%.

zahnloser Tiger
21
10.11.2011, 10:49
konsequenterweise wäre die ultimative Gleichstellung erst mit dem Recht auf Leihmutterschaft gewährleistet

diese ist jedoch aus den meisten feministischen Strömungen heraus als "Verlust des Gebärmonopols" nicht erwünscht

also basteln wir für Schwule halbe G'schichten und Adoptionsrechte, und akzeptieren die Ungleichheit der Menschen wieder einmal nur dann, wenn es der latent misandrischen Linie der sexistischen Frauenpolitik des Landes dient...

Lectrice
21
11.11.2011, 15:12

Sie haben mit Frauen massive Probleme, noch mehr mit sexuell gleichgeschlechtlich orientierten Paaren - mögen Sie eigentlich sich selbst? Oder sind Sie sich selbst auch so abgeneigt und kaniefeln sich, weil Ihnen die Zähne abhanden kamen?

zahnloser Tiger
00
16.11.2011, 15:45
ich kann sie beruhigen

ihre "Diagnose" trifft in keinster Weise zu

die Tatsache dass sie jedoch stets persönlich angreifen anstatt sachliche Argumente anzuführen spricht eine sehr deutliche Sprache über IHRE Person

neben mangelnder Kritikfähigkeit und einem offensichtlichen Defizit beim Respekt Dritten gegenüber sind sie auch noch extrem schwach beim sinnerfassenden Lesen.

schade für sie, mein Mitleid ist ihnen sicher...

Lectrice
00
16.11.2011, 20:13

Ich kann getrost ohne ihrem zahnlosen Mitleid leben.

noirc80
11
11.11.2011, 02:30

ok. ich versuche dich ernst zu nehmen und die logik zu suchen... es geht also darum das gebärmonopol zu behalten, das bei der legalisierung von leihmutterschaft genau wie abgegeben würde? aha.

sophie mörz
11
10.11.2011, 18:45

soeben war ich auf der konferenz über regenbogenfamilien. es ist derart skandalös wie das gesetz mit homosexuellen paaren umspringt. und es ist so schade, dass sich die leute nicht mehr mit dem thema auseinandersetzen. all die studien, auch diese die einen sehr kritischen zugang zum thema gewählt haben, zeigen überdeutlich, dass kinder aus regenbogenfamilien KEINE unterschiede zu kindern aus heterofamilien aufweisen, außer, dass sie sich früher mit gesellschaftlichen themen beschäftigen und offener für alternative lebenskonzepte sind. aber das wird die politik wohl noch die nächsten jahrzehnte ignorieren. ich verstehe einfach nicht wie verbohrt man in seiner ideologie sein muss um die realität derart ignorieren zu können.

Freigeistin1
41
11.11.2011, 15:41

Welche Gesetze diskriminieren Homosexuelle zB?
Gegen den Wunsch der leiblichen Eltern soll es hoffentlich nicht zu einer Adoption kommen.

Freigeistin1
11
11.11.2011, 19:41

Die Rotstrichler sind also dafür, dass gegen den Willen eines leibl. Elternteils eine Adoption möglich ist?!

noirc80
11
12.11.2011, 01:41

nein, den rotstrichlern ist es mittlerweile einfach zu doof, dir deine verständnisschwierigkeiten auseinanderzusetzen. du scheinst nicht fähig, sinnerfassend zu lesen.

Freigeistin1
00
16.11.2011, 13:07

Es KANN keine Adoption OHNE Zustimmung von BEIDEN Eltern geben. Oder sind Sie tatsächlich dafür, dass zB der Vater gegen den Willen der leibl. Mutter das Kind zur Adoption freigeben kann (zB für seinen neuen Partner?)?

Mycroft Holmes
10
7.11.2011, 22:57

Da freut man sich über das schöne Argument "Homosexualität ist Gottes weise Antwort gegen die Überbevölkerung" - und dann wolln sich die erst das mit den Gschrappen auch antun ... ;) Aber im Ernst: Dass das überhaupt noch diskutiert werden muss, ist traurig. Eltern sind nie perfekt, auch heterosexuelle Bezugspersonen können Kindern kein vollständigeres Bild der Welt vermitteln als homosexuelle. Klar werden Kinder von Homosexuellen mal Probleme mit der Geschlechtlichkeit haben - weil das ausnahmslos jeder Mensch hat, man nennt das Pubertät.

Freigeistin1
31
7.11.2011, 22:06

Natürlich hat Theo einen Papa!! So ein Schwachsinn. Soll jeder machen Wasser will, solange die rechte der leiblichen Eltern nicht untergraben werden!

noirc80
11
11.11.2011, 02:31

ok. ganz langsam mal wieder für die frau frei von geist: der erzeuger will gar nicht papa sein, alles klar?!

Lectrice
12
11.11.2011, 15:13

Gehn's den zwingen doch die Hormone dazu.

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